Hier so, da anders

Zu allem soll es ja immer zwei Sichtweisen geben. Das ist Standard-Behauptung unserer Gutmenschen und Multikulti-Strategen, wenn es darum geht Islamkritikern und Israelfreunden entgegenzutreten und pal-arabische Taten zu rechtfertigen oder wenigstens zu entschuldigen. Nur umgekehrt passiert da nichts. Von Seiten der PalAraber natürlich schonmal gar nicht, wie das Beispiel einer Angeklagten zeigt:

Pal-arabischer Frau droht Todesstrafe wegen “Kollaboration”

Elder of Ziyon, 7. Juni 2009

Aus Maan:

Eine palästinensische Frau steht derzeit vor Gericht, weil ihr Kollaboration mit Israel vorgeworfen wird, sagten Beamte am Sonntag gegenüber AP.
Der Frau könnte die Todesstrafe dafür drohen, dass sie Informationen an Israel übergab, hieß es in demselben Bericht. Es kommt selten vor, dass Frauen als israelische Spione verurteilt werden.
Gerichtsbeamte sagten AP, dass die 22-jährige Frau als Kollaborateurin rekrutiert wurde, nachdem sie die Scheidung von ihrem Ehemann durchsetzte, der sich zwang als Prostituierte zu arbeiten, was sie zu sozial Ausgestoßenen machte.
Die Frage der Kollaborateure ist sensibel, weil palästinensische Kämpfer von israelischen Streitkräften aufgrund von durch Spione gelieferten Informationen festgenommen oder getötet wurden.

Natürlich konnte wegen der „Kollaborateure“ vielen unschuldigen Israelis das Leben gerettet werden, aber man wird niemals hören, dass palästinensische Araber das als etwas Gutes betrachten.

Glaubt außerdem irgendjemand, dass ihr Ex-Ehemann im Gefängnis ist oder es eine Ermittlung gegen ihn gibt, weil er sie in die Prostitution zwang?

Man kann es also so sehen, dass es ein Verbrechen ist Morde an Israelis zu verhindern. Oder man kann sagen, Morde sollten verhindert und die Mörder und potenziellen Mörder nicht aus dem Verkehr zu ziehen ist ein Verbrechen. (Wo sind eigentliche die friedensbewegten Todesstrafen-Gegner?)

Ähnlich gibt es bezüglich der Zweistaaten-Lösung Fragen, die von unseren lieben Israel-(Vernichtungs-)Freunden nicht gerne gesehen werden. Eine davon hat Yaakov Kirschen zusammenfasst – sie belegt das zweierlei Maß, mit dem gewöhnlich an den Nahost-Konflikt herangegangen wird: Was die Palästinenser dürfen, sollen und können müssen, ist den Israelis noch lange nicht erlaubt, im Gegenteil. Aber man kann ja mal fragen:

Nur einer, der ist konsequent: Der Superpräsi hatte für Netanyahu dieselbe Botschaft wie für Mahmud Abbas: