Schaschlik

Alle sind gleich, aber manche sind gleicher: „Arabischer Staat, Teil der arabischen Nation, Staatsreligion ist der Islam“ befindet sich in den Verfassungen von Jordanien, Ägypten, Libyen, Marokko, Jemen, Syrien, Saudi-Arabien, Kuwait, Algerien, Bahrain, Oman, Tunesien, Mauretanien, Iran und sogar der vorgeschlagenen von „Palästina“. Eine ganze Reihe von ihnen bezeichnet die Scharia ausdrücklich als Quelle der Rechtsprechung, wenn nicht gar das einzige Recht, das im Land gilt. Nur, wenn es einen Staat gibt, der sich „jüdisch“ nennt, dann drehen sie allesamt durch: Was sie dürfen, ist den Juden nun gar nicht erlaubt, dann ist das Rassismus, unerträglich und nicht hinnehmbar. Auch oder weil die Rechte der Araber in Israel unendlich über alles hinaus geht, was sie in den arabischen und islamischen Staaten hätten?

Saeb Erekat sagte einer Delegation, dass 40% der Siedlungen leer seien. Soll das heißen er sagt uns, dass „natürliches Wachstum“ kein Problem ist, weil es so viel freien Raum in den Siedlungen gibt?

Das gibt es ja nicht oft, dass Europäer mehr Eier in der Hose haben als ein Amerikaner. Aber zur „Wahl“ im Iran gibt es aus Deutschland und Frankreich deutlichere Worte als aus dem Weißen Haus.

Wann hören wir etwas über den modernen Sklavenhandel statt dem von vor 200 Jahren? „Muslimische Staaten führend im Menschenhandel“ lautet eine Überschrift bei Arutz-7 zu einem Bericht des US-Außenministeriums. Aber wie bei den Kreuzzügen werden wir nur Jahrhunderte in die Vergangenheit beschuldigt, statt Fakten der Gegenwart zur Kenntnis zu nehmen.

Eine Hand wäscht die andere: Weil die Mullahs ihrem eigenen Mordmob gegen die eigene Bevölkerung nicht ganz trauen (können?), haben sie sich Hilfe aus dem Gazastreifen und dem Libanon geholt: Iran Press News hat Fotos, von denen sie sicher sind, dass es bei den abgebildeten Personen sich um Gewalttäter der Hamas und der Hisbollah handelt, die von den Mullahs zur „Bekämpfung“ der Demonstranten gegen Ahmadinedschad eingesetzt werden.

Sarah Palin hat eine Entschuldigung von David Letterman wegen dessen „Witzes“ angenommen. Damit sollte die Sache erledigt sein. Zweifelt jemand daran, dass ein Obama (oder beliebige andere linke Herrenmenschen) genauso handeln würden?

Wenn ich die Nachrichten so höre oder sehe oder lese, dann frage ich mich, ob die Aussage „der Oppositions-Kandidat Mussawi“/„der Oppositionspolitiker Mussaawi“  nicht auch ins Phrasenschwein gehört. Der Mann ist keine Opposition, sonst wäre er nicht zur Wahl zugelassen worden. Das ganze Theater wirkt auf mich eher wie ein Machtkampf zwischen – sagen wir mal: zwischen Himmler und Heß; oder zwei Speichelleckern Stalins.

War nicht viel los diese Woche? Doch, schon, aber es gibt so vieles, das bei den anderen auch alles steht… und ich hatte auch ein wenig zeitliche Probleme, also vermutlich einiges übersehen. Aber hier gibt’s noch einen Hinweis von Yaakov Kirschen auf die Prioritäten und Sorgen des US-Präsidenten und was er zum Dauerthema erhoben hat: