Hamas zitiert Carter: „Obama will Bedingungen des Quartetts aufgeben“

Elder of Ziyon, 21. Juni 2009

Nach Angaben eines Berichts in Al-Quds hat Jimmy Carter sich praktisch sowohl in Obamas Verbindungsmann zur Hamas wie auch als Advokat der Terror-Organisation verwandelt.

In dem Artikel heißt es, dass Yahya Moussa von der Hamas erklärte, Carter sei derjenige, der vorschlug die Hamas solle einen palästinensisch-arabischen Staat außerhalb der Waffenstillstandslinien von 1949 unterstützen, ohne Israel anzuerkennen – als ersten Schritt im Versuch einen Dialog mit der Obama-Adminsitration in Gang zu bringen und die Bedingungen des Nahost-Quartetts für eine Beteiligung der Hamas zu umgehen.

Zu Carters Plan zum Umgehung des Quartetts gehört auch, dass die Hamas die arabische „Friedens“-Initiative und das Konzept der zwei Staaten akzeptiert, ohne Israel tatsächlich anzuerkennen und ohne den Terrorismus aufzugeben. Carter sagte der Hamas, wenn sie diese zwei Bedingungen akzeptierte, dann würde die Obama-Administration der Eröffnung direkter Gespräche mit der Hamas zugänglich sein.

Moussa sagte: „Carter sagte uns, dass der amerikanische Präsident [Barack Obama] über die Bedingungen des Quartetts hinaus gehen will und wünscht das zu tun, aber die Hamas müsse ein akzeptables Szenario liefern“, um das zu bewerkstelligen.

Kommentar: Jimmy Carter erweist sich einmal mehr als seinem Hass gegen Israel freien Lauf lassender Ideologe. Sollte stimmen, dass er tatsächlich Obama als Mittler dient, dann dürfen wir weitere Katastrophen erwarten, weil sich der Superpräsi als jemand erweist, der nun gar nichts mehr berücksichtigt, was jemals als Absprache zwischen den USA und Israel gegolten hat. (Aber welcher ernsthafte Freund Israels erwartet schon, dass Barack Hussein Obama etwas anderes tut als Israel zu schaden?) Von ehrlicher Vermittlung konnte bei Carter ja noch nie die Rede sein. Für Obama gilt Gleiches. Die Frage ist nur, wie schlimm sich das auswirken wird. Und da sieht es mit jedem Tag düsterer aus.

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