Stoff für’s Hirn!

Free Iran Now! – trotz englischem Titel ein deutscher Blog, der aktuell über die Geschehnisse im Iran und allem, was dazu gehört, informiert.

Und das große Schweigen von links geht weiter. Meistens. Aber wenn sie’s nicht tun, dann entlarven sie sich – hätten sie lieber geschwiegen!

Lizas Welt widmet die Art des linken Kampfes gegen das Kapital am Beispiel des Iran einen ganzen Artikel.

All die großartigen Verfechter des Terrorismus, die „Apartheid“ brüllen, sobald einem PalAraber ein Furz eines Israeli nicht gut genug riecht, sind merkwürdig still, wenn es um Untaten von Diktatoren wie Saddam Hussein geht. Und in Sachen Iran setzt sich das auch konsequent fort, wie WadiNet recherchiert hat.
Benny Peiser hat eine weitere Erkenntnis dazu auf der Achse des Guten eingestellt.

Miriam hatte ein „Bild des Tages“ bei sich eingestellt. Herrlich!

Leonard Zelig ist vom Verhalten von Amnesty International in Sachen Iran ziemlich angepisst.

Die DDR habe mehr gute als schlechte Seiten gehabt, glauben die Ossis. Da hat Bernd Zeller noch etwas zu zu sagen.

Die Syrer sind offen, giften und zeigen deutlichst, wo sie stehen. Mr. Moe hat feststellen müssen, dass sich das im Westen keineswegs negativ auswirkt.

Die postkoloniale Sehnsucht nach dem guten Islam erklärt einiges zu plötzlichen Solidaritätsbekundungen mit der iranischen Protestbewegung und der zugehörigen Motivation seltsamer Leute mit 68-er-Sehnsucht und –Vergangenheit.

Ausgerechnet der SPIEGEL (in Person von Reinhard Mohr) geriert sich zum Aufklärer über die anhand der Ereignisse im Iran offen gelegten Schnittmengen von Linken und Neonazis. Na ja, auch die schreiben gelegentlich etwas Stimmendes.

Obama Watch-Lesetipps:
Eine nette Rechnung und Erklärung zu Obamas „eines der größten muslimischen Länder der Welt“ gibt es bei Manfred. Ist ein wenig speziell, aber zum Überlegen mal ganz gut geeignet.
Obama’s deadly hand revealed – ein Verriss des von Obama in Nahost betriebenen Wahnsinns von Melanie Phillips (auf Englisch).
Das Ende der Obama-Doktrin v1.0 hat Joachim Steinhöfel ausgemacht. Der Mann ist jetzt schon gescheitert, wenn er nicht einen radikalen Kurswechsel vornimmt – was nicht absehbar ist.

2 Gedanken zu “Stoff für’s Hirn!

  1. Zum Spiegel und zum Artikel von Reinhard Mohr, den ich übrigens ausgezeichnet fand:
    Ist es nicht immer mehr so, dass Zeitungen und Zeitschriften nicht mehr nur für eine Ideologie stehen?
    Die Bild – „Angst, Hass, Titten und der Wetterbericht“ – bringt manchmal auch gute Sachen.
    Der Spiegel pendelt im Bezug auf Israel zwischen Henryk Broder und Ulli Putz.
    Die Tagesschau schrieb mir in einer Antwort auf einen Leserbrief zum Gazakrieg sinngemäß, sie versuche halt, beiden Seiten gerecht zu werden.

    Man ergreift keine Position mehr, sondern man versucht, viele Leser zu gewinnen. Und das heißt: Verschiedene Positionen und Blickwinkel – wie verrückt sie auch sein mögen.

    • Nee, Markus, Der SPIEGEL pendelt nicht „zwischen Broder und Putz“. Broder ist der Ausrutscher, den sich der SPIEGEL erlaubt, die putzige Ulrike die Regel. Der Artikel von Mohr hat mich da sehr überrascht. Wenn es um Israel gegangen wäre und nicht um den Iran, hätte es die Reaktion im SPIEGEL wohl ganz anders ausgesehen.

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