Stoff für’s Hirn!

In Sachen Bundesverdienstkreuz für Felicia Langer gibt es inzwischen reichlich Lesestoff, der sich nicht mehr nur mit der hofierten Hetzerin, sondern mit dem Umfeld der Verleihung und den gesellschaftlichen Zusammenhängen beschäftigen:
SPON und die causa Langer – das ist eine „herrliche“ Melange. Am Beispiel von Yassin Murshabashs Ergüssen zum Thema zeigt die Zeitung für Schland auf, was in deutschen Qualitätsmedien an wirrem Unsinn und Verlogenheit verzapft wird.
Das Problem ist weniger Frau Langer als vielmehr Deutschland als Ganzes, befindet Lizas Welt.
Henryk M. Broder kartet noch einmal kräftig nach (für die ganz Begriffsstutzigen)
Richard Wagner und Burkhard Müller-Ullrich beschäftigen, jeder auf seine Weise, sich mit dem Bundesverdienstkreuz an sich.
Leonhard Zelig findet, die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Frau Langer passt in die Geschichte der Auszeichnung.
tw_24 hat eine Reaktion auf die angebliche „Brückenbauertätigkeit“ der Bundesverdienstjüdin.
Die Jüdische Gemeinde zu Berlin hat eine „Pressemitteilung zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer“ veröffentlicht. (achgut.com hat sie kopiert)

Ergänzend sollte man sich die klare Stellungnahme des Lindwurms anlesen, der – nicht als erster, aber doch sehr deutlich – aufzeigt, dass Antizionisten Antisemiten sind und Friedenshetzer die Vernichtung Israels propagieren.

Das internationale (Kriegs-)Recht geht viel weniger weit als die IDF: Es verlangt von keinem Kommandeur das Leben seiner Soldaten zu opfern, um den Verlust von zivilem Leben oder Objekten zu vermeiden, die vom Feind als menschliche Schutzschilde benutzt werden. (Link in Englisch) Israel hat viel mehr unternommen als vorgeschrieben, um diese Verluste zu minimieren.

Bernd Zeller kommentiert die Reaktion der muslimischen Welt und des westlichen Medienpublikums auf den Mord im Dresdner Gericht. Und bringt alles in wenigen Zeilen ganz besonders treffend auf den Punkt.

Ein wenig über Antisemitismus anhand des Beispiels Norman Paech.

Wie Ruprecht Polenz‘ widerwärtige Tiraden nach dem Motto „Juden raus aus Jerusalem“ einzuordnen sind, ist bei tw_24 nachzulesen.

Ein Gruß an die MSM, die Restlinke, die Liebhaber des Status quo in Sachen Iran.

Die Verlogenheit und Feigheit der Schweizer Außenpolitik macht ein Artikel auf hagalil.com deutlich.

Das Problem mit der Islamophobie greift Bernd Zeller auf – Vorsicht, da ist auch Ironie am Werk.

Wie sähe es wohl aus, wenn Israel die Franzosen mal so behandeln würde, wie die die Regierung in Paris es mit Israel macht? Der Lindwurm hat eine Idee.

Die Nahost-Infos haben ein neues Projekt: Antiisraelische Nichtregierungs-Organisationen (NGOs) aus Israel. Das wird etwas Zeit in Anspruch nehmen, aber fünf Gruppen sind schon eingetragen.

Obama Watch-Lesetipps:
Florian Markl von Instant Coffee hat einen kleinen, feinen, treffenden Vergleich zwischen Jimmy Carter (worst ex-President of the United States) und Barack (Hussein) Obama gezogen. Eine schöne Lehrstunde (keine Sorge, so lang ist der Eintrag nicht!) in Geschichte und Gegenwarts-Politik.
Der „Yes, we can“-Präsident nervt die Israelis
Raymond Ibrahim wundert sich über den Umgang Obamas mit der muslimischen Welt – er müsste es besser wissen (Link in Englisch).
Es gibt eine Reihe Amerikaner, die offenbar meinen, diesen Präsidenten könne man eben nur noch mit (Galgen-)Humor ertragen. Sendungsbewusstsein hat zwei passende Sprüche gefunden.

In eigener Sache: Erst diese Woche hatte ich gemerkt, dass der Link auf die Seite der Heulsusen gar nicht dorthin führte. Das ist jetzt in Ordnung gebracht.