Der Ölberg in Jerusalem: Warum fortgesetzte israelische Kontrolle unerlässlich ist

Nadav Shragai, Jerusalem Viewpoints Nr. 572, Juli/August 2009

Zusammenfassung:

  • Der jüdische Friedhof auf dem Ölberg, von dem die Palästinenser verlangen, dass er ihrer Kontrolle übergeben wird, ist der wichtigste jüdische Friedhof der Welt. Das Areal hat im Verlauf von 3.000 Jahren ein religiöses und nationales Pantheon des jüdischen Volkes und des Staates Israel dargestellt; es beinhaltet die Gräber der berühmten Toten der Nation und dient seit der Zeit des antiken Tempels und schon davor als Ort jüdischer Versammlung und jüdischen Gebets.
  • Unter jordanischer Herrschaft war jüdischer Zugang und die weitere Beerdigung von Juden auf dem Berg verboten, trotz der ausdrücklichen Verpflichtung Jordaniens im israelisch-jordanischen Waffenstillstands-Abkommen von 1949 beides zuzulassen. Während der Zeit der jordanischen Herrschaft wurde der Friedhof zerstört und entweiht; 38.000 seiner Grabsteine und Gräber wurden in Stücke geschlagen.
  • Nach der Wiedervereinigung Jerusalems wurden die Begräbnis-Zeremonien auf dem Berg wieder aufgenommen und große Bereich des Friedhofs wurden saniert. Trotzdem sind die Versuche von Palästinensern den Friedhof zu beschädigen nicht ganz abgeflaut und es hat regelmäßig Angriffe auf jüdische Trauernde gegeben, die ihre Toten bei der Beerdigung begleiteten.
  • Frühere israelische Regierungen, die einverstanden waren Arrangements mit den Palästinensern in Jerusalem zu diskutieren, wiesen deren Forderung zurück den Ölberg unter PA-Souveränität und -Kontrolle zu geben. Dennoch waren diese Regierungen bereit der Übergabe von Stadtvierteln zuzustimmen, die die Zugangswege zum Berg kontrollieren. Sollte irgendeine solche Vereinbarung in der Zukunft umgesetzt werden, könnte sie die Freiheit des Zugangs zum Friedhof und die Fortsetzung jüdischer Beerdigungen dort gefährden.
  • In jedem zukünftigen Arrangement musst Israel, um die Fortsetzung jüdischer Beerdigungen auf dem Berg zuzulassen, den freien Zugang zum Friedhof durch die Kontrolle der Arterien, die zu ihm hinführen, garantieren, einschließlich der Bereiche, die an ihn angrenzen. Bei den bisherigen Gelegenheiten, zu denen Israel Gebiete in die Kontrolle die Palästinenser übergab, zu denen jüdische heilige Stätten gehörten, haben die Palästinenser den Zugang zu diesen Orten für Juden stark behindert oder verweigert.

Hier der ganze Text (ab 1.4.17)

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Ein Gedanke zu “Der Ölberg in Jerusalem: Warum fortgesetzte israelische Kontrolle unerlässlich ist

  1. Antizionismus-Test des Auswärtigen Amtes

    Durch Zufall hörte ich gestern von der Prüfung, der sich Bewerber für den höheren Dienst im AA unterziehen müssen.

    Eine Aufgabe der aktuellen Prüfung war ein Essay zu schreiben zu dem Thema ‘Entwerfen Sie mit Netanyahu einen Friedensplan für Nahost’.

    Das ist reiner Schwachsinn, es gab schon unzählige Friedenspläne für den Nahen Osten, die allesamt an der aggressiven Haltung der Araber gescheitert sind. Es kann doch nicht sein, dass das AA solche Schwachsinnsaufgaben seinen Bewerbern abverlangt.

    Das ist für mich ein klarer und weiterer Beleg dafür, dass das AA linksextremistisch unterwandert ist, vor allem seit Schmierer und Fischer. Die Bewerber werden dabei einem Gesinnungstest unterzogen, bei dem sie ihre antizionistische Einstellung beweisen müssen.

    Es wäre sehr zu wünschen, wenn das AA zu dieser unsinnigen Aufgabe Stellung beziehen würde. Verlangen sollte man, dass der Erwartungshorizont, der bei einer solchen Aufgabe vorhanden sein muss, um eine objektive Bewertung der einzelnen Essays zu ermöglichen, veröffentlicht wird.

    Leider nimmt der unfähige ZdJ nie Anstoß an israelfeindlichen Akten, wenn sie aus dem linksextremistischen Spektrum kommen.

    Dass ist absurd, geisteskrank. Was ist das für eine Anmaßung, dass angehende Diplomaten des Auswärtigen Dienstes sich als Deutsche in die Rolle hineinversetzen sollen, mit Netanyahu einen Friedensplan zu entwickeln?

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