Freud’sche Fehlleistung auf UNO-Internetseite? „Naher Osten“ = „Palästina“

Die Homepage des UN-Nachrichtenzentrum bietet Fokus-Abschnitte zu einer Hand voll Regionen, von denen eine der Nahe Osten ist.

Man sollte erwarten, dort besondere Beiträge zu den brutalen Verprügeln, Verhaftungen und Schauprozessen zu finden, die derzeit im Iran stattfinden; oder Berichte über die Unterjochung von Frauen in Saudi-Arabien und Stellungnahmen zu Bloggern und anderen Dissidenten, die in Ägypten und Syrien im Gefängnis sitzen.

Nächster Versuch: Die Nahost-Sektion, so stellt sich heraus, handelt ausschließlich von Israel – mit einem endlosen Strom an UNO-Berichten, Resolutionen und langen Beiträgen über das palästinensische Leiden unter den bösen Israelis. Unter „Resolutions/Reports“ zum Beispiel gibt es zahlreiche Links zu der von der Abteilung für Palästinenserrechte“ betriebenen Internetseite; bei dieser Abteilung handelt es sich um ein Derivat des Pakets der UNO-Vollversammlung, das am 10. November 1975 verabschiedet wurde und der Welt die Resolution „Zionismus ist Rassismus“ schenkte.

Das Werbegeschenk dessen, was UNO-Offizielle dachten, wenn das denn gebraucht würde, ist die gewählte URL, das übermäßig lange Gebilde an Buchstaben und Symbolen, das Ihren Browser zu einer Internetadresse leitet und zu dem typischerweise eine Kombination von automatisch generiertem Kauderwelsch gehört – sowie auch Ende mit dem Titel, den der Autor seinem Text gegeben hat. Hier wird das Wort „Palestine“ (Palästina) benutzt, nicht „Naher Osten“, der doch angeblich der Fokus und der offizielle Titel ist.

Das ist nur ein weiteres Beispiel dafür, mit welcher Besessenheit die UNO gegen Israel schießt – auf Kosten von Millionen Opfern verletzter Menschenrechte weltweit – und mit welch euphemistischen Mitteln dies oft erreicht wird.

2 Gedanken zu “Freud’sche Fehlleistung auf UNO-Internetseite? „Naher Osten“ = „Palästina“

  1. Ich bin schon seit langem dafür, dass die UNO abgeschaft werden sollte; Sie hat ihr existenzrecht schon längst verspielt! Eine neue Organisation mit nur demokratisch gewählten Regierungen wäre vielleicht ein neuer Ansatz.

  2. Was will man von diesem Verein denn verlangen, man braucht sich doch nur die Herkunft der teilnehmenden Nationen anzuschauen. Dabei kommem der Großteil der finanziellen Mittel aus den demokratischen Ländern, Geldhahn abschneiden, aus ist es. Nicht anders sollte man mit den verschiedenen NGO’s verfahren, anprangern, Spenden kürzen.

    Kennst du dieses Projekt ?

    The Israel Project’s 2009 Global Language Dictionary

    Dieses Handbuch der Öffentlichkeitsarbeit bringt die Hardcore Israelhasser (Arendt & Co) auf die Palme. Gegen so etwas sind sie ratlos und hilflos! Sie versuchen das zwar als zionistisches Propaganda Handbuch zu diffamieren. Dann ist eben ein Propaganda Handbuch. Propaganda ist ja an sich weder schlecht noch gut, es kommt schliesslich auf das Ziel an, was damit verfolgt wird. Coca Cola und andere Firmen sind auch nicht dadurch bekannt geworden, weil sie sich sich still und leise verhalten haben.

    Dieses Handbuch wendet Methoden an, die in asiatischen Kampfsportarten angewendet werden. “NIMM die Kraft des Schlages auf – bewege dich leicht zur Seite, geh in den Schwung des Schlages hinein und ändere dessen Richtung zu deinen Gunsten.”

    Download möglich. Habe ich bei CC geklaut 🙂

    http://www.docstoc.com/docs/8303274/The-Israel-Projects-2009-Global-Language-Dictionary

    Dann habe ich gestern etwas Interessantes gelesen: Ist zwar schon etwas älter, aber die Aussage ist wichtig – Kindergeld für Gewalt in Gaza
    22. Mrz 2007 08:23

    Die SPD will den Finanz-Boykott der Hamas-Regierung beenden. Sinnvoller wäre es, die finanzielle Förderung hoher Geburtenraten in den Palästinensergebieten zu stoppen, meint der Historiker Gunnar Heinsohn.

    Den größten Beamtenapparat der Menschheit hat mit Palästina ein Staat, den es noch gar nicht gibt. Leisten aber tun sich ihn andere, wobei die jüngere Geschichte die Arbeitsteilung vorgibt. Islamische Länder bezahlen 80.000 Bewaffnete, Europa übernimmt die Gehälter von 77.000 Zivilen. Diese Scharen beherrschen 1,6 Millionen Erwachsene und ihren 2,4 Millionen starken Nachwuchs unter 21.

    Knifflig wurde das Anfang 2006, als nach dem Sieg der radikalislamischen Hamas nun auch die zivile Regierung der autonomen Gebiete mit Brief und Siegel die Austilgung Israels verspricht. Plötzlich bezahlt der Kontinent des Holocaust mit seinen knapp sechs Millionen Opfern einen Apparat für den Angriff auf die knapp sechs Millionen Juden, die in Nahost leben.

    Hartz IV für Palästina

    Wie das Gesicht wahren, ohne den Schützlingen in die Quere zu kommen? Die raffinierte Antwort heißt TIM. Der Temporäre Internationale Mechanismus boykottiert die Zahlungen an die Regierung, ohne die Überweisungen aber merklich zu kürzen. Die Männer bekommen jetzt keine Gehälter mehr, sondern Zuwendungen. 2006 bringt ihnen das immerhin 50 Millionen Euro ein.

    Was an den alten Einkommen noch fehlt, geht nicht mehr direkt an die Patriarchen, sondern als Sozialhilfe an ihre Familien, deren Oberhaupt sie natürlich bleiben. Da die Ehefrauen keine Positionen innehaben, bekommen sie Hilfen zum Lebensunterhalt, Infrastruktursubventionen und Treibstoff – im Kern also Hartz IV.

    Gottesstaat für Palästina

    Gab es im letzten Jahr vor Hamas (2005) für all diese Töpfe erst 90 Millionen Euro, sind es 2006 bereits 260 Millionen. So werden insgesamt 220 Millionen ehemalige Gehaltseuro umdeklariert. Warum wird hier eine halbe Nation alimentiert? Das Motiv der islamischen Geldgeber ist kaum strittig. Aber niemand wird das auch der SPD-Bundestagsfraktion unterstellen, wenn ihr außenpolitischer Sprecher Rolf Mützenich nun als erster das Ende des Boykotts und direkte Gehaltszahlungen auch für Politiker fordert, die statt der israelischen Demokratie einen islamischen Staat in ganz Palästina errichten wollen.

    Mützenich will niemanden auslöschen, sondern humanitäres Handeln befördern. An dessen Anfang steht im Jahr 1950 die United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees (UNRWA). Sie versorgt Flüchtlinge, die 1948 ihre Heimat verlieren, als fünf arabische Staaten daran scheitern, die Juden ins Meer zu treiben und erleben müssen, dass die Zionisten bei Gegenoffensiven ihr kleines Gebiet in Erwartung neuer Angriffe arrondieren.

    Sozial, aber brisant

    Heute trägt die EU 58 Prozent des Etats von UNRWA, der selbstverständlich von keinerlei Boykottmaßnahmen betroffen ist. UNRWA enthält einen Mechanismus, mit dem sämtliche Neugeborene als «Flüchtlinge» versorgt werden, die verwandtschaftlich auf die Flüchtlinge von 1948 bezogen werden können. Sozial ist das zwar vorbildlich, politisch aber höchst brisant.

    Denn diese «ewige» Unterhaltsgarantie sorgt dafür, dass die arabischen Mütter Gazas über Jahrzehnte hinweg neun bis zehn und auch heute noch durchschnittlich sechs Kinder bekommen. Ihre Schwestern in Libanon, Tunesien oder Algerien, deren Familien selbst für den Unterhalt der Kinder sorgen müssen, sind im Vergleich dazu längst bei zwei oder noch weniger Kindern angekommen. Mithilfe der UNRWA hat Europa also zwischen 1950 und 2007 dem schmalen Streifen am Mittelmeer eine Bevölkerungsexplosion von 250.000 auf 1,5 Millionen Einwohner ermöglicht.

    Mehr von diesem Thema hier:

    http://www.netzeitung.de/ausland/591831.html

    Shalom

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