Schaschlik

Die Hamas hat dann doch Zement „abgezweigt“, der für sehr konkrete Zwecke vorgesehen war, und baut damit Schmuggeltunnel aus. Daraufhin überlegt Verteidigungsminister Barak jetzt die Lieferung von weiterem Zement zu stoppen. Von NGOs kommt schonmal wieder „Kritik“ – natürlich ohne jeglichen Bezug zu den Problemen. Das Hamas-Programm „Bunker und Tunnel statt Wohnungen“ spielt für sie keine Rolle als Kritikpunkt.

Woher auch sonst? Wieder mal eine britische Gruppierung, die zum Boykott Israels aufruft: Die Feuerwehr-Gewerkschaft will, dass wegen der Operation Gegossenes Blei die Beziehungen zur größten israelischen Gewerkschaft, Histradrut, gekappt werden. Das ist etwas seltsam, da sie erst zwei Monate nach dem Krieg gemeinsam mit der Histadrut eine internationale Dachorganisation gegründet haben. Die Begründung ist aber dann doch „überzeugend“: Man wolle nur mit „progressiven Elementen“ in Israel zusammenarbeiten – also mit denen, die die Vernichtung Israels unterstützen…

Die Bundeswehr aus Afghanistan abziehen, fordern unsere Gutmenschen und Linken so gerne – damit man den zivilen Aufbau wirkungsvoll vorantreiben kann. Was dabei herauskäme? Wohl das hier.

Vorbildlicher Einsatz für Menschenrechte erfolgt durch Einsatz von Leuten wie Joe Stork: Befürworter des Massakers von München 1972, Aufrufer zur Vernichtung Israels und Unterstützer des palästinensischen Terrors. Weitere Empfehlung: Teilnehmer an einer Konferenz des Saddam Hussein zur Feier der UN-Resolution „Zionismus ist Rassismus“. Herzlichen Glückwunsch, Human Rights Watch, damit seid ihr so richtig gute Friedenshetzer! (Noch mehr gibt’s im Commentary Magazine.)

PCHR, palästinensische Menschenrechts-Organisation (allerdings ausschließlich für pal-arabische Rechte, insbesondere auch solche, die das Recht auf Judenmord beinhalten) ist erstaunt: Die Issedin al-Qassam-Brigaden (in westlichen Medien als „militärischer Arm der Hamas“ verniedlicht) hat doch tatsächlich an dem shoot-out in Rafah teilgenommen. Wie kann das sein? Die sind doch keine Polizisten! Komisch, nicht? Die Hamas trifft keine Unterscheidung zwischen ihren Terroristen und Polizisten. Vielleicht schneiden sich die Gutmenschen bei uns mal was davon ab?

Hosni Mubarak wird bei seinem Besuch in den USA mit der US-Regierung die Gründung eines entmilitarisierten Palästinenserstaates diskutieren. Was besonders verwundert: Jimmy Carter, James Baker und Brent Scowcroft sollen sich ebenfalls für die Idee erwärmt und sogar Zugeständnisse in Sachen „palästinensisches Rückkehrrecht“ vorgeschlagen haben, natürlich gegen „Kompensationszahlungen“. (Wobei davon ausgegangen werden kann, dass natürlich Israel diese Zahlungen leisten soll, nicht die „arabischen Brüder“.)

Ansonsten ist Mubarak Araber durch und durch: Obwohl die PalAraber jede von ihnen jemals unterzeichnete Vereinbarung mit Füßen getreten haben und sich damit vor arabischer Zuhörerschaft brüsteten, ist Mubarak der Ansicht, dass Israel Zugeständnisse machen muss und die kompromisslose Seite ist. Was auch sonst? Und letztlich heißt Mubaraks Haltung einfach: Israel hat alles zu geben und danach überlegen die Araber, ob ihnen das reicht.

Finnland will auch was vom Kuchen und deshalb die Beziehungen zu Teheran ausbauen.

In der „Westbank“ boomt die Wirtschaft. Den dortigen Arabern geht es ökonomisch so gut wie schon lange nicht mehr. Allerdings fielen die Importe aus Jordanien im ersten Halbjahr 2009 um 37,5%. Könnte uns das etwas sagen?

Die UNO will Spenden in Höhe von 180 Millionen Dollar für die Finanzierung von humanitären Projekten im Gazastreifen haben. Ägyptische Sicherheitskräfte haben eine Tonne Sprengstoff entdeckt, der in den Gazastreifen geschmuggelt werden sollte. Das ist die übliche „Arbeitsteilung“: Die Hamas-„Regierung“ sorgt für die Aufrüstung, während die Alltagsbedürfnisse der Normalbürger vom Westen bedient werden müssen. Baut man so einen Staat auf?

Hetze par exellence: Seit Dienstag geistert der „Bericht“ von Aftonbladet durchs Internet, in dem behauptet wird, dass israelische Soldaten palästinensische Kinder umbringen, um Organe zu „ernten“, die dann verkauft und transplantiert werden – und das im Kulturteil der Zeitung! Die Empörung über diese obszöne Behauptung schlug ziemliche Wellen. Besonders die IDF wehrt sich vehement gegen diesen Ritualmord-Vorwurf. Und jetzt kommt der Oberhammer: Die Redakteurin, die das Machwerk genehmigt hat, ist nicht nur eine „alte Bekannte“, die wissentlich ausschließlich Übles zu Israel von sich gibt; der Schmierfink, der das Teil verbrochen hat, gibt auch noch offen zu: Ob die von seinen palästinensischen Informanten behaupteten Dinge stimmen oder nicht, da hat er keinen blassen Schimmer! Wenigstens ist er ehrlich, ehrlicher als die Redakteurin Asa Linderborg, verantwortlich für die Veröffentlichung der Geschichte, erklärte Haaretz gegenüber, dass die Publikation “hinter der Forderung nach einer internationalen Untersuchung steht.” Das ist Antisemitismus pur, der auf jegliche Recherche und Faktenprüfung verzichtet. Ein Konkurrenzblatt bezeichnete Aftonbladet bezeichnenderweise als „Antisemitbladet“.

Die Geschichte nimmt eine ungewöhnliche Verbreitung: Zuerst wurde sie in Europa gelogen, danach fand sie ihren Weg in den Nahen Osten. Inzwischen verbreitet Arab News die Lüge als Wahrheit und die libanesische tayyar.org macht kräftig mit. (Und Google News findet das ist eine Nachricht.)

Zur Ehrenrettung Schwedens muss allerdings auch gesagt werden, dass dieser linke Antisemitismus von den „Rechten“ und der Blogosphäre dort massiv kritisiert wird, die den Verbrecher der Lüge als notorisch „israelkritischen“ Lügner entlarven. Hoffnung also von dieser Seite – nicht aber durch die Regierung: Die ließ eine Stellungnahme der Botschaft in Tel Aviv wieder entfernen und widersprach ihr; die Botschaft hatte den Bericht als empörend bezeichnet.

Die wunderbare Freiheit des Islam im Iran: Protestierende werden „festgenommen“ und in der Untersuchungshaft vergewaltigt. Ihre Angaben stoßen auf Scharia-Probleme: Wenn sie klagen wollen, müssen diese Frauen vier Zeugen für die Vergewaltigungen anführen. Andere Beweise zählen nicht.

Was muss es den Leuten in Gaza schlecht gehen, dass die UNRWA ihnen Schwimmbecken importiert???? (neben Basketbällen, Luftballons, Trampolinen usw.)
Übrigens, was die Zement-Importe bzw. deren Nichtgenehmigung angeht: Es geht auch ohne.

So sehen Friedensbemühungen aus: Leonard Cohen will ein Konzert in Tel Aviv spielen (ein weiteres in Ramallah will die PA nicht) und will den Erlös einer Organisation zur Verfügung stellen, die palästinensischen und israelischen Gewaltopfern hilft. Ein Haufen friedensbewegter NGO setzt Amnesty International unter Druck und die ziehen ihre Unterstützung der Aktion zurück; die NGOs verbuchen das als Erfolg – das Projekt sei ein Versuch Israel Verletzungen des internationalen Rechts und der Menschenrechte weißzuwaschen. (Damit unterstützt AI die Boykottierung Israels, behauptet aber, das wäre nicht so.)

Wieder eine israelische Menschenrechtsverletzung (gibt es eigentlich irgendetwas, das nicht als Verbrechen gewertet wird?): Der israelische Geheimdienst ruft Einwohner des Gazastreifens an und bietet eine Belohnung von 10 Millionen Schekeln für Informationen über den Verbleib von Gilad Shalit. Das ist bösartige Kriegsführung gegen das palästinensische Volk. Jawoll!

Die islamische korrekte Form der Kinderprostitution hat auch in Ägypten Einzug gehalten.

Was kann es schon schaden, wenn man einen todkranken Gefängnisinsassen (noch maximal drei Monate zu leben) aus der Haft nach Hause entlässt? Zumal, wenn das Zuhause im Ausland liegt. Da fallen drei Monate Kosten, vor allem die für die medizinische Versorgung, weg – neben dem menschlichen noch ein monetärer Faktor, der dafür spricht. Nun, das Problem liegt darin, dass der Typ in seiner Heimat als Held empfangen wurde. Da Libyen kein freies Land ist, muss davon ausgegangen werden, dass Ghaddafi diesen Empfang unterstützt. Wie friedfertig ist das?

Wie lange müssen wir auf den Aufruhr warten? Bisher gibt es keine Demonstrationen, Drohungen, Morde wegen einer Entheiligung des Koran. Also gehen wir mal davon aus, dass es das heilige Buch des Islam nicht entweiht, wenn darin Heroin darin untergebracht wird, um es zu schmuggeln.

Ein Gedanke zu “Schaschlik

  1. In his presentation, Joe Stork of Human Rights Watch discussed what he called „capricious cruelty on the part of the regime.“ Activist Kamal al-Labwani, sentenced to twelve years of hard labor for meeting with U.S. government officials and NGO representatives, is a case in point. Another is Fida’ al-Hurani, one of the first Syrian women to be imprisoned for speaking out on the issue of human rights. Recent reports indicate that her husband was forcibly exiled to Jordan—according to Stork, the regime’s first forced expulsion in many years. Hurani’s case is all the more dramatic given that her father, Akram al-Hurani, was one of the early founders of the Syrian Baath Party.

    Stork reiterated Ziadeh’s assessment that national security is used as a catch-all excuse to silence critics of the Syrian regime. In another high profile case, Aref Dalila, former dean of the economics department at Damascus University, was arrested and jailed in September 2001. His detention came after a meeting of democracy activists, held at the house of Riad Seif. As with Seif, Dalila suffers serious health problems that a prolonged imprisonment, including months of solitary confinement, have exacerbated. Noting that Dalila was held on charges that include „holding gatherings aimed at causing disorder“ and „forming a secret society,“ Stork surmised that Dalila’s imprisonment had as much to do with an impassioned opinion piece that he wrote for the daily Al-Hayat in March of that year. Dalila wrote, „We live in a republic with a progressive constitution. …What, then, are we missing?…You’ve shelved the constitution and the laws,“ and replaced them with „one law, composed of one line, unwritten, invisible.“2

    In this chilling environment, organizations such as Stork’s Human Rights Watch have difficulty performing their work. Although the official ban on their presence in Syria does not prevent them entirely from doing investigative work, their interlocutors are under constant watch by the secret police. Stork argued that the tenuous state of diplomatic relations between Syria and Western powers hampers progress on the human rights front as well. Visits between Syrian officials and their EU and U.S. counterparts are rare. When such visits have occurred—as with Speaker of the U.S. House of Representatives Nancy Pelosi’s trip to Damascus in April 2007, and EU foreign policy chief Javier Solana’s visit the preceding month—opportunities to discuss the human rights situation have been missed, Stork contended. He stated further that while White House press statements have responded to particular cases, such as Labwani’s, in a forceful manner, the Bush administration has been „extremely selective“ and inconsistent in highlighting human rights abuses throughout the region. To raise the profile of individuals such as Labwani, Dalila, and Hurani, Stork concluded that more attention should be paid to regional repression in general and Syrian victims in particular.

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