Die Weisen und ihre Selbstvernichtungsratschläge an Israel

Vor etwa zwei Jahren hatte sich eine selbst ernannte Gruppe von „Weisen“ gegründet, die sich die Aufgabe stellte den Frieden in der Welt voranzutreiben und überall mit Rat und Tat da zu sein, wo es Konflikte gibt. Die Mitglieder waren Leute, die sich durch große Fehlschläge beim Frieden schaffen auszeichneten und ihr Expertenwissen der Welt zugute kommen lassen wollten, darunter Jimmy Carter, Desmond Tutu, Nelson Mandela, Kofi Annan und Mary Robinson. Gleichzeitig waren diese Leute zum größten Teil ausgewiesene Israel-Feinde, die dem Judenstaat schon immer befehlen wollten sich den Terroristen zu ergeben; mit anderen Worten: Sie wollen „ihr Vermächtnis der falsch gelaufenen Lösungen für Probleme, die sie nicht begreifen, weiterführen“. Joseph Klein führte all das im FrontPageMagazine ausführlich auf.

Die selbstherrlichen Weisen haben sich bisher nur auf einem Gebiet hervorgetan: Dem Nahost-Konflikt mit der Darstellung Israels als Aggressor und der Terroristen als Opfer. Genau das passiert im Moment wieder. Drei berüchtigte Israel-Verunglimpfer wollten in den Nahen Osten reisen, um die Verbrechen der IDF im Gazakrieg vom Jahreswechsel zu „untersuchen“: Jimmy Carter, Desmond Tutu und Mary Robinson. Ihr Anliegen können sie nicht wirklich durchführen, weil sie in den Gazastreifen nicht hinein kommen. Dafür gurkt die Truppe vier Tage durch Israel und die „Westbank“ und plappert Obama-Müll gespickt mit Besserwisserei aus dem eigenen Wahn.

Mary Robinson war ganz stolz, dass sie nicht nur Israel in die Pflicht nahm. Neben Selbstbeweihräucherungs-Sprüchen („Jeder kann sehen, dass wir die Sache des Friedens fördern wollen.“) kommen konkrete Forderungen an Israel: Absoluter Siedlungsstopp überall, damit die Chance auf eine Zweistaaten-Lösung erhalten bleibt. Aha. Siedlungen sind DAS Hindernis überhaupt, auch für die Weisen von den Fehlschlags-Rezepten. Obama-Papageien.

Für die Terroristen gibt es allgemeine Appelle: Es muss mehr Verantwortung geben auf verantwortliche Weise zusammenzukommen; Hamas, Fatah und andere Elemente müssen dringender ihre Diskussion wie in Ägypten diskutieren. Kein Wort einer Forderung der Einstellung der Feindseligkeiten gegenüber Israel, der Hetze und der Lügenpropaganda. Aber sie sollen sich endlich einig werden. Dass diese Einigkeit nur ein Bindeglied hat – den Hass, den Terror, den Judenmord – begreift die Irre von Durban nicht. Aber sie prahlt: „Wir sind nicht an Verhandlungen beteiligt, aber wir stellen die richtigen Fragen an den richtigen Orten, um Platz zu schaffen.“

Natürlich muss sie Irland als strahlendes Beispiel anführen – als würde sich in Nordirland nicht gerade der Karfreitagsfrieden in Unwohlgefallen auflösen. Da denkt und schwätzt sie so wie über den „Waffenstillstand“ vom letzten Jahr – im November war sie im Gazastreifen und redet von der Waffenruhe, ohne zu erwähnen, dass diese da schon nur noch absolut einseitig war, weil täglich Dutzende Raketen nach Israel abgeschossen wurden. Trotzdem behauptet sie, sie sei sich der Sicherheitsproblematik bewusst – um nachzuschieben, dass Sicherheit nur durch einen dauerhaften Frieden zu bekommen sei. Dass zum Frieden immer zwei gehören, in Nahost aber noch mehr, das ignoriert sie zum Nachteil Israels.

Unterdessen belehrt Desmond Tutu die Israelis, dass die Juden aus dem Holocaust die falschen Lehren gezogen haben. Statt der Lehre, sich nicht mehr abschlachten zu lassen, sondern sich zu verteidigen, solle Israel seine Zäune, Mauern und Waffen aufgeben, denn durch sie könne es nie Sicherheit bekommen. Vergleiche mit dem Apartheid-Südafrika dürfen natürlich auch nicht fehlen. Dieser Vernichtungsprediger hat natürlich die Stirn zu behaupten, die Israelis ließen die Araber den Preis für den Holocaust bezahlen. Und natürlich kommt auch der Vorwurf, dass jeder „Kritiker“ israelischen Handelns und israelischer Politik mit dem automatischen Vorwurf Antisemiten zu sein verunglimpft würden. Die Judenlobby (auch wenn er sie nicht namentlich erwähnt, sondern von jüdischen Organisationen spricht) übt Druck aus, damit er in den USA nicht auftreten kann.

Der Südafrika-Apartheid-Vergleich muss auch herhalten, damit man die Hamas in die „Friedens“-Gespräche mit einbringt. „Das ist dasselbe, wie das, was in Südafrika vor sehr langer Zeit ablief. Die Apartheid-Regierung sagte, sie würde nicht mit Nelson Mandela verhandeln und so weiter – und sie musste dann doch.“ Ja klar, Mandela brachte ja auch damals immer noch haufenweise weiße Südafrikaner um, nicht wahr? Und Tutu fährt mit Blick auf die Bedingungen des „Nahost-Quartetts“ fort: „Wir haben diese Beschränkungen nicht.“ Carter und Robinson sind bereit, mit ehemaligen Hamas-Regierungsmitgliedern zu reden. Tutu: „Wir wollen mit jedem sprechen können.“ Und dann holt er zum Schlag gegen die Hamas aus: „Als ich mich mit [Hamas-Führer im Gazastreifen] Haniyeh traf, sagte ich ihm kategorisch, dass die nach Sderot verschossenen Qassam-Raketen eine genauso krasse Verletzung wie Israels Einfälle [in den Gazastreifen].“ So kann man Kritik an der Hamas zum Schlag gegen Israel nutzen: Wo, bitte, beschießt Israel PalAraber mit der Absicht, möglichst viele Zivilisten zu ermorden? Der Mann ist ein Hetzer, ein Brandstifter mit obszönen Ansichten, die in mancher Hinsicht das noch übertrifft, was ein Jimmy Carter an Ekelhaftem übertrifft.

Fazit: Die selbst ernannten Weisen plappern den üblichen Unsinn, der ihrer Meinung nach das Nonplusultra ist; ihnen kann niemand das Wasser reichen. Sie wissen, wo es lang geht und keiner sonst. Dass sie dabei den Terroristen komplett in die Hände spielen, weil sie ausschließlich Israel unter Druck setzen und den PalArabern alle Freiheiten, fällt ihnen nicht einmal auf.

Dieser Heuchelhaufen selbstherrlicher, arroganter Narziss-Charaktere kann nur eins bringen: Vernichtung Israels. Zugeben werden sie das nie, denn dann müssten sie ja ehrlich werden und sich eingestehen, welche miesen Nummern sie sind.

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7 Gedanken zu “Die Weisen und ihre Selbstvernichtungsratschläge an Israel

  1. Was mich nur wundert, warum Israel dieser Clowns nicht als „Persona Non Grata“ erklärt, rausschmeißt bzw. erst gar nicht ins Land lassen?
    Warum muss Israel immer allen antisemitischen Vollidioten auch noch einen Willkommenskaffee am Ben Gurion Flughafen spendieren?

    • Tutu wurde mal nicht reingelassen, als er seine „Untersuchungen“ durchführen wollte; nur war da nichts mit Israel koordiniert und sie ließen ihn nicht rein. Weißt du, was da los war?

  2. Leider nicht. Ist mir mal zu Ohren bzw. Augen gekommen.

    Was ich jedoch ausfindig machen konnte ist folgendes:
    „Israel hat dem Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu die Einreise in den Gazastreifen verweigert. Tutu führt eine Kommission der UNO, die den israelischen Angriff auf ein Wohnhaus Anfang November untersuchen soll.“
    Quelle: http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/385791/Israel-verweigert-Desmond-Tutu-die-Einreise.html

    Also der Gaza war es und nicht Israel, sehr verständlich und richtig!
    (Anm. meinerseits; er wollte über Ägypten in den Gaza!)

    Bzw. eine andere Darstellung, welche mir auch sehr logisch erscheint ist folgende:
    „Desmond Tutu hat einen Visumsantrag bei uns (Anm. Israel) eingereicht, woraufhin wir ihm erklärten, dass wir den Antrag prüfen würden. Daraufhin hat er seinen Antrag wieder zurückgezogen, noch ehe wir einen Beschluss gefasst haben. Israel hat jedenfalls Tutu das Visum nicht verweigert.”

    Quelle: http://www.tw24.info/?p=237

    Es bleibt halt in der Weltöffentlichkeit nur das in Erinnerung, welches dem Bild des bösen Juden entspricht.
    Was mir bei all dem Gerede um die armen Araber/Palästinenser/Moslems/etc… in den Sinn kommt, ist wie wäre es mal, wenn Israel oder die westliche Welt endlich mal Diese so behandelt, wie Diese es mit uns tut? Wäre doch ein nettes Zukunftsprojet, oder?!

    • Du hast ein wenig gefunden. Aber der Aufstand war famos, da hatten die ganzen Friedenshetzer wieder aufgefahren und Unwahrheiten verbreitet. Besonders Tutu selbst hat da wenig Ehrlichkeit gezeigt und die Sache für seine persönliche Hetze missbraucht. Vor dem Hintergrund – und weil die „Weisen“ allesamt hohes Ansehen in der Welt genießen, haben sie wohl nicht schon wieder so ein Theater haben wollen (abgesehen davon, dass schon reichlich viel Scheiße vorhanden sein muss, bis Israel jemanden nicht mehr reinlässt).

    • Die Drecksäcke mit den eigenen Umgangsformen behandeln? Du weißt doch, dass solche unziviliserten „edlen“ Wilden nicht so behandelt werden dürfen! Das wäre kollektive Bestrafung! Außerdem tut man sowas nicht.

      • Genau das meine ich! Rassismus, Islamophob, kollektive Bestrafung, etc…

        Wir müssen uns alles gefallen lassen aber dürfen nicht reagieren oder gar agieren.

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