Stoff für’s Hirn

Wer ein „schönes“ Beispiel für die Vorgehensweise muslimischer Meinungsbilder und Ratgeber kennenlernen möchte, sollte sich durchlesen, was Rika mit ihrem Blog erlebt hat.

Benjamin Weinthal lässt die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer immer noch keine Ruhe – weniger wegen der Hass-Propagandisten, sondern vielmehr wegen dem, was diese Verleihung über Deutschland sagt.

Ein irres Beispiel für den Wahn, der Muslime ausmachen kann: Ein Mann, der in einem iranischen Gefängnis vergewaltigt wurde, musste mühsam überzeugt werden, dass er – der gefesselt wurde und sich nicht ansatzweise wehren konnte – nicht Sünder, sondern Opfer ist.

Raymond Ibrahim hatte für das Middle East Forum einen Text geschrieben, mit dem er dem Westen die Frage stellte, wann endlich islamische Konzepte nicht weiter westlich umgedeutet werden. Manfred hat ihn übersetzt.

Jassir Arafat: Ein Terrorist macht Geschichte als moderater Staatsmann“ – das ist eine überaus lesenswerte Zusammenfassung dessen, wer und was Arafat war und wie sich der Westen zum Hampelmann macht.

Der eine sagt’s und bekommt (mehr als zurecht) einen Rüffel. Die andere drückt sich nicht sonderlich anders aus und bekommt ein Bundesverdienstkreuz erster Klasse. So ungerecht ist die (deutsche) Welt – wobei ich nicht finde, dass der Ersterwähnte das BVK bekommen sollte.

Das ist ein Dingen: Es gibt „Eurabia-Safaris“, Trips in vorwiegend muslimische Viertel europäischer Städte. Diese werden von Fahrern in unauffälligen Autos durchgeführt, die die Fluchtrouten gut kennen und vom einem Leibwächter begleitet sind. Eine der ungewöhnlichsten Touren ist die in Malmös Stadtteil Rosengaard, wo ein kurzer Halt für ein Foto eingelegt wird – an der Jihadskörkortsteori, der „Jihad-Fahrschule“. Die Bezeichnung als „Safari“ hat ihr Recht, denn immerhin führen die Trips in muslimisch befreite Zonen, in denen es besonders während des Ramadan nicht ganz ungefährlich ist sich als Nichtmuslim ganz normal zu verhalten.

Henryk M. Broder hatte ein unangenehmes Erlebnis in Kopenhagen. Er bekam „Fan“-Post, die ihn angeiferte. Was macht ein ordentlicher Publizist daraus? Eine Gesellschaftskritik, die sich gewaschen hat. Eine am „linksreaktionären Pack“, das immer nur für sich selbst in Anspruch nimmt, es müsse alle Regeln brechen dürfen.

Schock-Fotos 2009: Claudio Casula im Land des Bösen.

Bundesbetroffenheitsnudel Claudia Roth hat (zusammen mit Grünen-Chef Cem Özdemir) anlässlich des Beginns des Ramadan eine Grußbotschaft an die Muslime abgelassen, die von Paul Nellen wunderbar seziert wird. Der vorletzte Absatz hat etwas Grundsätzliches: Statt sich dem Islam anzuschmusen, hätte Claudia Roth nüchtern und sachlich den Muslimen für ihre “Zeit der inneren Einkehr und der Besinnung” ein paar Angebote zum Nachdenken machen können. Zum Beispiel, wie man gelassen und konstruktiv mit Kritik umgeht, auch mit solcher aus den eigenen Reihen. Oder wie man seinem Anspruch, “die beste” der Religionen zu sein, in einer pluralen Gesellschaft individuell verwirklichen kann, ohne das Leben und die Lebensgewohnheiten anderer Menschen zu tangieren, die der eigenen Religion nicht angehören.

Gideon Böss beschreibt noch einmal, welcher Blödsinn um die Aftonbladet-Verleumdung herum durch die Welt getrieben wird. Statt das Problem zu behandeln, arbeitet sich alles an Nebensächlichkeiten ab. Und die Vergleiche mit dem dänischen Karikaturenstreit sind einfach lächerlich.

Auch Sylke Tempel stellt massive ungleiche Maßsstäbe und verlogenen Umgang mit der schwedischen Verleumdung fest.

Videos:
– David Harnasch: Der Kriegsveteran motzt noch immer gern. Über Peter Scholl-Latour und sein Hobby jede Diskussionsrunde mit Hilfe seines schlechten Benehmens platzen zu lassen.

Obama Watch-Lesetipps:
Zettel hat eine Analyse über Obamas erfolglose Außenpolitik im Allgemeinen und Lateinamerika im Besonderen geschrieben.