Schaschlik

Na, ihr Feministinnen, wo bleibt ihr? Auf Al-Jazira durfte ein saudischer Hetzer mal wieder loslegen. Dazu holte er sich einen Jungen, der ihm als Stichwortgeber und Papagei diente. Der Junge sollte seinen Namen sagen, dann den seines Vaters. Danach fragte der fromme Mann zwar nach dem Namen der Mutter, hielt dem Jungen dann den Mund zu und meinte: „Nein, sag‘ uns den Namen deiner Mutter nicht, das ist nicht nötig. Richtig?“
Wenn wir davon ausgehen, dass die Mutter eine in jeglicher Hinsicht anständige Frau ist, dann hätte sie aber wohl auch nicht bei der folgenden Demonstration von Judenhass genannt sein wollen…

Erzbischof Attallah Hannah hält es für die patriotische Pflicht der pal-arabischen Christen, sich weiterhin von den Muslimen bedrängen und unterbuttern lassen – ach nee, die besteht darin, „unter allen Umständen in ihrem Land zu bleiben“. Gut, das kommt auf dasselbe raus. Hört sich nur etwas anders an. Und man kann bei dieser Formulierung den Israelis die Schuld unterjubeln.

Was den Gazanern ihr Tramal, ist den Palästinensergebieten zur Zeit allgemein die Brunnenkresse: Angeblich soll das Zeugs die sexuelle Leistungsfähigkeit von Männern und Frauen verbessern, was besonders jetzt im Ramadan für enorme Engpässe sorgt – anscheinend ist der Ramadan nicht nur Zeit zur Reinigung der Seele und für Seifenopern, sondern auch für vermehrt durchgeführte eheliche Pflichten. Wenn’s hilft…

Aus Ägypten kommt, was natürlich nicht anders sein kann: Israel muss der PA gegenüber Gesten leisten. Von Gesten der PalAraber gegenüber Israel ist nichts zu vernehmen.

Problem für die Beziehungen Israels zur Türkei: Außenminister Davutoglu bekam von Israel vermittelt, dass er lieber Zuhause bleiben soll, sollte er bei seinem Besuch in Israel auch in den Gazastreifen wollen.

Die UNO-Propagandisten haben wieder mal was berichtet: Der Krieg im Gazastreifen hat den PalArabern dort wirtschaftliche Verluste in Höhe von 4 Milliarden Dollar in „direkten und indirekten Einbußen“ eingebracht. Eine Milliarde entfällt dabei auf humanitäre Hilfe nach dem Krieg. Eingehende Gelder als Verluste, interessant. Worum die UNO sich noch nie gekümmert hat, sind die von PalArabern verursachten wirtschaftlichen Verluste auf israelischer Seite, insbesondere in Sderot.

Schweden erlebt eine Welle der Gewalt und Zerstörung, die nicht enden will. Seit dem 22. August gibt es jede Nacht verbrannte Autos, mit Steinen beworfene Polizisten und Feuerwehrleute usw. Die Gründe dafür werden wissenschaftlich gesucht, die Medien suchen auf ihre Art auch und konstatieren „Langeweile“ und „fehlende Zukunftsaussichten“. Eine Verbindung, die niemand zieht oder erwähnt, ist die: Am 22. August begann auch der Ramadan. Die „Jugendlichen“, die da randalieren sind praktisch alle – ? Und sie fühlen sich schon von Identitäts-Überprüfungen provoziert ohne Ende, was ihnen Gründe für die Randale liefert. Der Ramadan ist ein sehr sensibler Monat…

NGO-Beschäftigte können schonmal recht seltsam erscheinen. Richtig bizarr ist es bei Marc Garlasco von Human Rights Watch mit seinem Hobby: Er sammelt Nazi-Memorabilia. Er schreibt darüber. Von ihm gibt es fast 8.000 Einträge in einem Nazi-Forum namens Wehrmacht Awards (als „Flak88“), wo er seine Sammlung an Hakenkreuzen und Orden liebevoll fotografiert eingestellt hat. Dazu schrieb er ein 400-seitiges Buch über Nazi-Militärorden. Sein personalisiertes Nummernschild lautet „Flak88“. Kommentiert Noah Pollak: Das Hobby Nazi-Memorabilia zu sammeln ist sicher ein seltsames für einen professionellen Menschenrechts-Aktivisten. Gibt es irgendwelche hochrangig platzierten Leute be PETA, die nebenher Sammler von Pelzmänteln Bärenfallen sind?

Bei Elder of Ziyon (und anderen Blogs) sammeln sich Solidaritäts-Adressen für Marc Garlasco. Die sind zwar mit den unterschiedlichsten Namen, kommen aber alle von derselben IP-Adresse. HRW macht also Stimmung mit unlauteren Methoden. Ganz abgesehen davon, dass mit dem Argument „Jeder kann sammeln, was er will und jemand, der sich für Höhlenmalerei interessiert, ist deswegen noch lange kein Neandertaler“ nicht auf die übrigen Aktivitäten des Mannes eingegangen wird, die das Bild so kräftig abrunden.

Ganz schlaues Vorhaben: Weil sie glauben, die UNRWA reduziere die Hilfe für die Westbank, soll protestiert werden – durch
– Schließung des UNRWA-Büros in Nablus
– Schließung der UNRWA-Lagerhäuser
– Schließung von Sozialbüros
– Verhinderung der Einfahrt von UNRWA-Autos in die Flüchtlingslager.
Klar, wer glaubt, er bekommt zu wenig, gewinnt natürlich enorm dazu, dass er auch das vermeintlich Wenige noch abwürgt.

Ui, der oberste Gerichtshof hat den Abriss einiger illegaler palästinensischer Bauten im Westjordanland angeordnet – die gerichtlichen Abriss-Anweisungen lagen schon lange vor, wurden aber von den Behörden nicht durchgeführt. Mal sehen, wie lange das jetzt dauert, bis die dem Gericht Folge leisten. (Was die „internationale Gemeinschaft“ dazu sage wird, können wir uns wohl jetzt schon denken.)

Bitte an Herrn Steinmeier weiterleiten, der ja anlässlich der Aussagen von ägyptischen Kontakten bei seinem Buch im Januar überzeugt ist, dass Hamas et.al. keine Waffen nach Gaza schmuggeln: Khaled Meshaal verkündet stolz das Gegenteil.

Wer ist eigentlich unrealistischer? Derjenige, der die Taliban besiegen will oder derjenige, der festlegt, der Westen habe „in Afghanistan erst gewonnen, wenn die Taliban eines Tages mit in der Regierung seien“ – „Gewonnen hat die internationale Gemeinschaft [..], wenn eines Tages die Taliban in der Regierung sind in Kabul. Das heißt, wenn sie akzeptieren, sich Wahlen zu stellen, wenn sie akzeptieren, die Rechtsstaatlichkeit anzuerkennen.“ Was heißt, dass die Taliban westliche Prinzipien anerkennen würden. Jean Asselborn, luxemburgischer Sozialist/Sozialdemokrat und Außenminister ist ein Dummschwätzer par excellence.

Der kleine Stalin aus Venezuela hat wieder zugeschlagen: „Es ist nicht nur so, dass die Israelis die Palästinenser ausrotten möchten. Sie tun es ganz offen“, sagte er Le Figaro. Klar, deshalb haben sich die PalAraber auch um ein Vielfaches vermehrt, seit sei gevölkermordet werden…

Wenn ich so etwas lese (insbesondere den vorletzten Absatz und dort das Zitat), dann frage ich mich, wie lange eigentlich noch Ursache und Wirkung umgedreht werden sollen. Dem Mann wird Diskriminierung unterstellt, er gibt das sogar in gewisser Weise zu und kann es stichhaltig begründen. Es handelt sich dabei nicht um „Vorurteile“, sondern um Erfahrungen. Und die Gutmenschen wollen wieder nicht die Ursachen angehen, sondern die davon Betroffenen zu Bösen stempeln.

Niedlich: Palestine Today protzt, China würde 30% der Elektrizität im Gazastreifen liefern. Es wäre ziemlich interessant, wie das gehen soll. Nun ja, was eigentlich gemeint war, ist dies: 30% der Elektrizität des Gazastreifens wird mit Generatoren aus China hergestellt. Was unter den Tisch fällt: Der Treibstoff für diese Generatoren wird von Israel zur Verfügung gestellt.

Fernsehen am Donnerstagabend: „Zuerst“ konnte man – nicht zum ersten Mal – auf N24 (sonst eher seltsamer Desinformationssender) verfolgen, wie die wichtigsten Mythen- und Verschwörungstheorien auseinandergenommen werden, insbesondere eine Internet-Dokumentation, die nach mehrfachen Änderungen immer noch behauptet „nur Fragen“ zu stellen. Wer im Anschluss auf VOX wechselte, konnte sich dann überzeugen lassen, dass es vielleicht doch ein „inside job“ war. Die moderne Medienwelt…

Obama Watch:
Wenn alles andere fehl schlägt, dann gibt es immer noch die Rassenkarte: Da anscheinend die Opposition zu Obamas Krankenversicherungsplänen nicht abzustellen ist (sie wächst!), kommt jetzt die große Keule, verkündet von einem MSNBC-Hetzer, die Gegner des großen Plans seien Rassisten und handelten aus rassistischen Gründen.
Das nennt man wohl Ironie: Das US-Außenministerium (eine der schlimmsten Quellen amerikanischen Israelhasses) und Lauthals-Forderer des „Einfrierens“ aller Bautätigkeiten in den „besetzten Gebieten“ musste feststellen, dass die Finanzierung von Bautätigkeiten in „Ostjerusalem“ durch amerikanische Privatpersonen völlig legal ist. Was müssen die sich in den Hintern beißen wollen…
Donnerstagmorgen „berichtete“ der WDR im Radio, dass Obama mit seiner tollen Rede vor dem Kongress mit den „Lügen“ aufräumte, mit denen gegen Krankenversicherungs-Konzept agitiert würde. Er sagte, es würden keine Abtreibungen finanziert, es würden keine illegalen Ausländer finanziert, … Das kann Obama zwar sagen, aber die Lügen verbreitet er damit. Selbst bei AP haben sie das inzwischen begriffen und berichten es. Vielleicht ziehen sie den Bericht auch wieder zurück, weil es sich ja gegen ihren geliebten Führer richtet, aber es wurde schon festgehalten. Bis zu unseren Qualitätsmedien dringt so etwas aber nicht durch, das ist das Wort des Superpräsi Evangelium: Er sagt es, also ist es wahr.
Obamas Jüngerschaft macht inzwischen die politischen Gegner selbst für die Feuer in Kalifornien verantwortlich. Es gibt halt nichts, was man als linke Irre nicht nutzen kann, so blöde es auch ist, um missliebigen Leuten an die Karre zu fahren. (Dass zeitgleich linke Extremisten zwei Radio-Sendemasten umlegten, geht über lokale Berichterstattung nicht hinaus.)
Die Obamedien geben wieder mal Gas: Dass ein Abgeordneter dem Superpräsi währen der Rede vor dem Kongress entgegenrief, er würde lügen, wird als nie da gewesene Unverschämtheit gehandelt. (Die Rede selbst fällt fast unter den Tisch.) Wie „einzigartig“ ein solcher Vorfall ist, zeigt ein Video aus der Ära Bush – als dieser Präsident davon sprach, dass das System der sozialen Sicherheit pleite ist, reagierten Abgeordnete der Demokraten (und in der ersten Reihe saß der heutige Supermann und applaudierte den nie da gewesenen Aktionen seiner Kollegen). Der PowerLine-Blog hat ein weiteres Video, das zeigt: Der Zwischenruf „Sie lügen“ ist harmlos gegenüber dem, was die ehrenwerten Linken im Parlament so über Präsident Bush zu sagen hatten. Fazit: Die Leute sitzen im Glashaus und werfen mit Steinen. (Sollten sie Schaden anrichten, sind natürlich die anderen schuld.)
16 Millionen Amerikaner haben in der letzten Zeit eine Krankenversicherung gefunden – muss man meinen, wenn man die Zahlen so betrachtet, mit denen der Superpräsi so um sich wirft. Im August sagte Obama, es gäbe 46 Millionen Amerikaner ohne Versicherung. Mittwoch sank die Zahl ohne Angaben von Gründen auf 30 Millionen. Wie kommt das? Ist das System doch nicht so furchtbar? Oder hat es etwas mit den illegalen Einwanderern zu tun, die auf einmal abgezogen werden mussten, damit sie nicht als versicherungsberechtigt gezählt werden müssen? (Diese machen allerdings „nur“ etwa 9,6 Millionen aus.)

4 Gedanken zu “Schaschlik

  1. Das erste Mal, dass ich die Palis gerne unterstützen würde: „Schließung des UNRWA-Büros…“
    Bravo, was wir in Jahrzehnten nie schaffen werden, schaffen die Palis in ein paar Wochen. Da sage ich nur: Gewußt wie!!!

  2. Aus Ägypten kommt, was natürlich nicht anders sein kann: Israel muss der PA gegenüber Gesten leisten. Von Gesten der PalAraber gegenüber Israel ist nichts zu vernehmen.

    Und so wird es bleiben. Oder um das nebenstehende Zitat zu wiederholen:

    Israel soll…
    Israel muss…
    Israel soll…
    Israel muss…
    MUSS, SOLL, MUSS, SOLL!
    Was eigentlich müssen und sollen die Palästinenser?

    Das arme, kleine, unterdrückte Palästina hat es wie kaum ein Volk geschafft, sich ins Herz der großen weiten Welt zu schleimen, die geflissentlich ignoriert, wie der Islam den Judenstaat seit nun 50 Jahren rund um die Uhr bedrängt…

  3. Erzbischof Attallah Hannah hält es für die patriotische Pflicht der pal-arabischen Christen, sich weiterhin von den Muslimen bedrängen und unterbuttern lassen – ach nee, die besteht darin, „unter allen Umständen in ihrem Land zu bleiben“. Gut, das kommt auf dasselbe raus. Hört sich nur etwas anders an. Und man kann bei dieser Formulierung den Israelis die Schuld unterjubeln.

    Vielleicht sollten sich die Pal-Christen endlich mal’ fragen lassen, warum sie vereint mit Islamisten seit knapp 100 Jahren gegen Juden hetzen.

    Als 1929 in Hebron „die Post abging“ und die Juden abgeschlachtet wurden, haben sie schön das Maul gehalten, weil sie es sich mit den arabisch-muslimischen Nachbarn nicht verderben wollten.

    Mann, wird mir schlecht bei solchen „Christen“!

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