Stoff für’s Hirn!

Bernd Zeller bringt mal wieder auf den Punkt, wie falsch und bescheuert Friedenshetzer in Sachen Afghanistan argumentieren.

Die einen palavern, die anderen handeln. Die palavern haben keine Ahnung. So die Partei „Die Linke“ und ihr Oskar-Führer. Was die wollen, wird von denen kritisch gesehen, die in Afghanistan arbeiten. Die Ahnung haben. (Und die paar Seitenhiebe sind besonders lesenswert.)

Zürich kapituliert vor der Scharia.

Bisher habe ich über Malte Lehming meistens gemeckert. Über den deutschen Beitrag zum Afghanistan-Krieg hat er was Sinnvolles geschrieben.

Die furchtbaren Juden sorgen für palästinensischen Wohlstand und die armen PalAraber können gar nicht damit umgehen, weil sie doch unbedingt Widerstand leisten müssen wollen. Welch ein Schicksal! Oder wie es Lizas Welt formuliert: Houston, Verzeihung: Ramallah, wir haben ein Problem: Unsere Feinde sorgen für Wohlstand und lähmen dadurch unseren Widerstand. Wir müssen aufhören, mit ihnen zu reden.

Thomas von der Osten-Sacken hat eine herrlich bissige Bemerkung zu einem Aspekt der Auseinandersetzung der „Werkstatt der Kulturen“ mit der Ausstellung „Die dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“.

Außerdem nimmt er noch eine Behauptung von Linke-Chef Oskar Lafontaine auseinander – der hatte mal wieder so richtige Sch… verzapft.

Über Israel erfinden sie Gräuelstorys, aber wenn irgendwo anders Dinge passieren, die einen weltweiten Aufschrei folgen lassen müssten, dann herrscht Schweigen im Menschenrechtswald – aktuell in Sachen Jemen.

Lizas Welt hat das reichlich seltsame Denken des Prof. Wolfgang Benz in Sachen Antisemitismus einmal mehr aufgearbeitet. Der erste Teil steht hier, der zweite folgte einen Tag später.

Nur mal so, damit auch „abweichende Meinungen“ zum Tanklaster-Angriff in Afghanistan erwähnt werden: Zettel schreibt auf, was unsere Medien (und Politiker und…) verschweigen.

Da fragt man sich doch glatt: Ist das Dummheit, Ignoranz oder schlichtweg fast schon kriminelle Ahnungslosigkeit?

Broder, wenn er etwas sickig ist, wird kurz angebunden und redet/schreibt sehr direkt, ohne die Seitenhiebe, die sonst seine Texte auch immer wieder interessant machen, aber nicht weniger vergnüglich. In diesem Fall über Antisemiten aller Schattierungen.

Barry Rubin schreibt über Obamas Eigentore. (in Englisch)

Heinz vermöbelt die WELT und ihre „Berichterstattung“ zu den „gewalttätigen Auseinandersetzungen“ zum 9/11 in London – irgendwie ist es ja faszinierend, wie die Qualitätsmedien es immer wieder schaffen Opfer und Täter entweder umzukehren oder wenigstens gleichzusetzen. Wenn man dann noch bedenkt, dass die WELT eigentlich eher eine der weniger bescheuerten Zeitungen ist…