Der Antifa-Mythos der Linkspartei

Im Tagesspiegel schreibt mir Harald Bergsdorf voll aus der Seele:

Immer wieder geriert sich die „Linke“ als Vorkämpferin gegen echten oder vermeintlichen Rechtsextremismus. Kaum ein anderes Thema außer „soziale Gerechtigkeit“ und „Pazifismus“ bedeutet für die Linkspartei so viel wie „Antifaschismus“. Gerade auch damit versucht sie, demokratisch zu scheinen und Unpolitische zu sammeln. Sogar Kritiker der Linkspartei loben, wenigstens engagiere sie sich gegen Rechtsextremismus. Doch wie glaubwürdig ist das Engagement der Partei gegen Rechtsextremismus? Ein Bock als Gärtner?

Wiederholt hat die Linke Diktaturen und Menschenrechtsverletzungen verniedlicht oder gar negiert. So gibt Hans Modrow, langjähriger Ehrenvorsitzender der PDS, „der BRD eine Mitschuld an der innerdeutschen Grenze.“ Petra Pau, Bundestagsvizepräsidentin, erklärte nach dem Tod von Stasi-Vizechef Wolf: „Wir trauern um unseren Freund und Genossen, der aufrecht durch sein Leben ging“; Parteichef Lothar Bisky feiert Walter Ulbricht als „großen Staatsmann“. Linken-Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch befindet: „Ich bin dafür, dass es Kommunistinnen und Kommunisten in der PDS gibt und dass die sich einmischen.“ Bartsch will seine Partei damit als pluralistisch präsentieren. Zugleich konzediert er die Existenz von Kommunisten in seiner Partei. Doch Kommunismus ist per definitionem undemokratisch. Kommunismus und Demokratie passen zusammen wie Feuer und Wasser; demokratischer Kommunismus ähnelt einer vegetarischen Metzgerei.

Hier geht’s weiter.  (Passend eigentlich ein Bericht von neulich im Fernsehen: Den Genossen im Westen sind die Genossen Gysi etc. eigentlich noch viel zu gemäßigt.)

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3 Gedanken zu “Der Antifa-Mythos der Linkspartei

  1. Kann ich gut verstehen, dass Dir das gefällt 🙂
    Steigerung: Die Linke ist keine Partei, die Demokratie vertritt. Sie ist aufgrund ihrer Werte undemokratisch und ihre Werbung ist nur ein Köder.

  2. Der neue Faschismus sagt nicht, er wäre der Faschismus, er sagt, er wäre der Antifaschismus. Ich war mal links, also SPD, die mich unter Schröder dann wahnsinnig enttäuscht hat. In unserem Ortsverband gab es die WASG, alle möglichen Leute dort, haben sich engagiert, heute heisst dieser Verein die Linke und ist von Kommunisten beherrscht, die die Demokratie abschaffen wollen. Wer die Freiheit auf Kosten der Sicherheit abschaffen will, hat weder Freiheit, noch Sicherheit verdient. Heute bin ich, na, ja…..

    Wußtest du, daß die Mauermörderpartei schon aktiv am Krieg gegen Israel teilgenommen hatte ?

    Geheimoperation Aleppo: die geheime Beteiligung der DDR am Oktober-Krieg 1973 – Autor: Stefan Meining, report MÜNCHEN, Bayerischer Rundfunk Stand: 06.10.2008
    Dokumente aus dem ehemaligen Zentralen Parteiarchiv der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, abgekürzt SED, der Nationalen Volksarmee der DDR, abgekürzt DDR sowie Aussagen bislang unbekannter Zeitzeugen belegen erstmals die Beteiligung der Deutschen
    Demokratischen Republik an der sogenannten Oktober- oder auch Yom-Kippur-Krieg genannten militärischen Auseinandersetzung Israels mit den arabischen Staaten im Herbst 1973.
    Laut diesen schriftlichen und mündlichen Quellen schickte die DDR auf Wunsch des damaligen syrischen Staatschef Hafez al-Assad unter Bruch des geltenden Kriegsvölkerrechtes im Oktober 1973 mit sowjetischer Hilfe in großem Umfang Waffen wie auch militärisches Personal der Nationalen Volksarmee, abgekürzt NVA, in einer Geheimoperation nach Syrien.
    Die Unterlagen aus dem Parteiarchiv zeigen zudem, dass die DDR dank ihrer ausgezeichneten Beziehungen mit der damaligen Vereinigten Arabischen Republik (Ägypten) und Syrien früh über die Kriegsplanungen der beiden arabischen Länder informiert war.
    Die Entscheidung Syrien zu unterstützen, fiel in der DDR auf höchster Ebene. Dreh- und Angelpunkt dieses selbst in Expertenkreisen weithin unbekannten Kapitels des Kalten Krieges war der damalige 1. Sekretär der SED, Erich Honecker.
    Die ostdeutsch-arabischen Beziehungen am Vorabend des Oktober-Krieges 1973 Erich Honecker (1912-1994) war von 1971 bis zu seinem Sturz im Oktober 1989 die alles bestimmende Führungspersönlichkeit der SED-Staatspartei in der DDR. Bereits in der Ära Walter Ulbricht war Honecker als Sekretär des Zentralkomitees der SED für Sicherheitsfragen immer wieder mit Fragen des Nahostkonfliktes konfrontiert worden. Dabei setzte Erich Honecker die einseitig proarabische Nahostpolitik seines Vorgängers fort. Ohne Zweifel war
    Erich Honecker seit 1971 die treibende Kraft, wenn es galt die militärische Zusammenarbeit mit den arabischen Staaten weiter voranzutreiben.

    http://www.br-online.de/content/cms/Universalseite/2008/01/24/cumulus/BR-online-Publikation–212912-20081007145615.pdf

    Bis heute hat sich dieser Verein nicht geändert……links, antizionistisch, antiamerikanisch, antidemokratisch, widerlich. Dafür werden Verbrecher verherrlicht.

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