Stoff für’s Hirn!

Kann es beim Kampf gegen Rassismus wirklich immer nur gegen Nazis gehen, weil ohne die alles in Ordnung wäre? Gideon Böss hat sich mit dieser Frage beschäftigt.

Jimmy Carter, Rassist – glaubt ihr nicht? Es gibt Beweise.

Die (na ja, nicht nur) deutschen Prioritäten, wie die Welt in Ordnung zu bringen ist: Antisemiten hofieren, ihnen Preise verleihen – und im Nahen Osten am Problem vorbei diplomatisieren. Von tw_24 voll getroffen.

Auch wenn man etwas Positives berichten MUSS, weil es nicht anders geht, findet man als deutsches Qualitätsmedium immer noch einen Dreh, um Israel schlecht hinzustellen.

Was übrigens Lügen im Nahen Osten angeht: Arafat hatte da schon vor Jahrzehnten eine in die Welt gesetzt, die inzwischen zur gängigen Lesart der Geschichte geworden ist – trotz aller gegenteiligen Beweise.

Ein schönes Beispiel für Fehlzitierung des Talmud (um das Judentum verurteilen zu können) hat Ulrich Becker auf Aryes Blog eingestellt.

Die Ehrungen für Antisemiten gehen weiter. Lizas Welt hat einen Kommentar.

Vulgärpazifismus“ – das, was Künstler und Intellektuelle so fordern. Und weil sie den Preis dafür nicht sehen wollen, sind sie schon ziemlich angreifbar (nur nicht aus ihrer eigenen Sicht).

Henryk M. Broder hat mal beim Bundespräsidialamt nachgefragt, was das sollte, schon wieder einen Antisemiten zu beglücken. Die Antwort hat er verlinkt, seine Schlussfolgerung ist eindeutig.

Was nötig ist, damit die von Herrn Schäuble geträumten Islam-Konferenzen funktionieren können, hat Bernd Zeller in aller Kürze formuliert.

Claudio Casula hat sich („mit Nasenklammer und Neoprenanzug“) in eine antisemitische Jauchegrube getraut und wer mag, kann seine Erfahrungen und Schlüsse nachlesen. Aber Vorsicht, dem Gestank kann man auch auf diesem indirekten Weg nicht entgehen. Analysen der hetzenden Geisteszwerge u.a.: Zu hoher Adrenalinspiegel, allgemeine Frustration und ein „Zu vermieten“-Schild dort, wo bei anderen das Gehirn sitzt – das ist eine unglückliche Kombination.

Vom (deutschen) „akzeptablen Antisemitismus“ schreibt Mr. Moe auf Zeitung für Schland. Am Ende kommt dann noch ein interessanter Schlenker auf die US-Haltung zu AchmachmirdenJihad.

Zu akzeptablem und inakzeptablem Antisemitismus (in Deutschland) schreibt auch tw_24.

Wer ist das Problem im Nahen Osten? Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Problem-Leute sich selbst entlarven. Ein aktuelles und besonders treffendes Beispiel hat Castollux gefunden.

Qualitätsmedium ZDF: Oliver Marc Hartwich vergleicht die Berichterstattung des ZDF zum Sandsturm mit seinen Erfahrungen vor Ort. Quintessenz: Es ist eben alles eine Frage der Wahrnehmung, ob man den Sandsturm von Sydney in Australien erlebt oder von Deutschland aus verfolgt.

Die Qualitätsmedien Deutschlands berichten gerne jeden kleinen Skandal der USA. Nur wenn es gegen einen Trupp gehen könnte, der dem Superpräsi so gute Dienste geleistet hat (und sich jetzt als Verbrechenshelfer erwies), da hört man nichts. Wolfgang Röhl hat mehr.

Wahl-„Werbung“: Noch‘n Beispiel dafür, wieso die Grünen nicht wählbar sind.

zur Goldstone-Hetze:
George Bisharat on Goldstone: Not a Shred of Self-Criticism

Obama Watch-Lesetipps:
Joachim Steinhöfel kurz und knapp: Obama kneift.
Nach den (arabischen) Staaten des Nahen Ostens, zum größten Teil auch Israels, Russland, China usw. bekommt Obama jetzt auch von den Franzosen einen Klatsche. Die Medien spielen den kompletten Fehlschlag der Außenpolitik ihres geliebten Führers natürlich weiter herunter und lassen ihn weiter hoch leben. Barry Rubin hat mehr.
Gute und zutreffende Frage.
Caroline Glick: An enfeebled Obama
– Melanie Phillips: Who does he think he’s kidding?
– Den Ideologen mit den naiven (?) Ansichten zur Rettung von Welt und Frieden beschreibt Joachim Steinhöfel.