Knallchargen

Redaktion tagesschau: Über den „Trauerzug“ für drei tote Terroristen wird berichtet. Nicht aber über den Versuch, daraus einen Mordzug gegen einen israelische Grenzposten zu machen. Und schon gar nicht über den völlig berechtigten Angriff der IDF auf die Terroristen, die nachweislich Raketen auf Israel verschießen wollten – was auf Video festgehalten und verfügbar ist.

Katajun Amirpur – in der Süddeutschen Zeitung fabuliert sie herum, auch Ayatollah Chamenei stimmte zwar in die Hetze gegen Israel mit ein, aber ansonsten sei man im Iran versöhnlich gestimmt und betone die Friedfertigkeit des Iran. Und weil die sagen, sie seien friedfertig, ist das auch so! Basta! (Zum übrigen Blödsinn der Frau hat Bernd Zeller noch ein paar Zeilen.)

ARD-tagesschau – Nach Angabe der Superhirne von Hamburg waren die für das zweiminütige Video von Gilad Shalit freigelassenen PalAraberinnen „in keine Terroranschläge verwickelt“. Anscheinend meinen die Qualitäts-Journalisten, wenn eine Terroristin ihren Anschlag nicht komplett ausführen konnte, dass dann keine Verwicklung in einen Terroranschlag vorliegt – ergo, die Terroristin keine Terroristin ist. Denn um Terrorist zu sein, muss man einen Anschlag zumindest durchgeführt haben, oder?
Übrigens: Dass Shalit „die israelische Regierung direkt ansprach“ ist eigentlich auch ein Hohn – er verlas ein ihm von den Terroristen vorgeschriebenes Script. Aber solche Kinkerlitzchen sind für die tagesschau-Journaille nicht wichtig.

Mohammed el-Baradei, Chef der Internationalen Atomenergie-Behörde, war im Iran und hat „Erfolg“ – angeblich wird da mit dem Atomprogramm des Iran was erreicht. Ich wage es zu bezweifeln (bis zur „Inspektion“ am 25. Oktober können die Mullahs alles bereinigen, so dass nur das gewünschte Bild entsteht – abgesehen davon, dass nur die „neue“ Anlage besucht werden soll!). Vor allem, wenn man sich ansieht, was er zum Kernproblem des Nahen Ostens macht: Israel. Natürlich, wer sonst? „Israel ist die Bedrohung Nummer 1 mit seinen Atomwaffen.“ Die haben ja auch schon ständig damit gedroht andere Staaten von der Landkarte zu wischen und die Bombe benutzt, nicht wahr?

Ulrich Schäfer, Süddeutsche Zeitung – „Eigentlich darf sich über Thilo Sarrazin und sein unsägliches Interview, in dem er die in Berlin lebenden Ausländer beschimpft und beleidigt hat, niemand wundern“, schreibt er. Aha, wenn einer feststellt, dass Vietnamesen und andere Asiaten spätestens in der zweiten Generation bessere Schulleistungen bringen als Deutsche, dann ist das eine Beschimpfung und Beleidigung? „Andere, aus Osteuropa, weisen tendenziell dasselbe Ergebnis auf“ – auch beleidigend und beschimpfend? Die Tatsachen-Feststellung, dass in bestimmten Gruppen auch in der dritten Generation keine vernünftigen Deutschkenntnisse vorhanden sind, viele keinen Schulabschluss haben und nur ein kleiner Teil es bis zum Abitur schafft muss aber wirklich beleidigend sein. Schließlich darf man nicht sagen, was stimmt, wenn damit festgestellt wird, dass andere besser sind.

Robert Spaemann, Philosophieprofessor der Oberflächlichkeit – liefert offenbar gerne Munition für Terroristen. Nach seiner Darstellung darf Israel nicht eigenständig handeln, sondern muss den USA gehorchen. Weil die USA es immer wie ein Kleinkind gehätschelt haben sollen. Ein Existenzrecht hat Israel deshalb also nicht.

Michael Moore, Propagandafilmmacher – zum einen blökt er, nur Memmen hätten Angst vor der Al-Qaida (das sind ja nur Freiheitskämpfer, die US-Soldaten sind die Terroristen); zum anderen findet er weiterhin Fidel Castro ganz toll und verteidigt ihn gegen Mordvorwürfe: Das war doch vor vierzig Jahren! Diese armselige Wurst leugnet also, dass das Castro-Regime auch heute noch mordet.

Der WDR – der erklärt die DDR und was kommt bei raus? Oliver Marc Hartwich hat da ein paar Fragen: In viereinhalb Minuten über die DDR ist es ihm nicht nur gelungen, die anti-amerikanische und anti-westdeutsche Propaganda der zu Recht untergegangenen DDR zu wiederholen, sondern sie auch noch berechtigt erscheinen zu lassen… Aber mir bleibt es dennoch schleierhaft, wie man heute einen Beitrag über die DDR produzieren kann, in dem kein einziges Mal das Wort “Mauer” auftaucht. In dem nicht einmal von den Opfern des Regimes die Rede ist. In dem der wirtschaftliche und politische Bankrott der DDR nicht erwähnt wird.

Andrea Böhm, DIE ZEIT – Sie fordert, dass Juden sich gegen ihre Ermordung nicht wehren dürfen, sie widerstandslos zu dulden haben, im Falle der Zuwiderhandlung in Form von Selbstverteidigung bestraft werden müssen, und dass dieses ganze antisemitische Prozedere dann trotzdem (oder gerade deswegen?) auch noch als „unverbrüchliche Solidarität“ mit Israel bezeichnet wird. Und das auf der Titelseite der ZEIT. (Ich überlege noch, ob die Dame nicht in die Liste der hofierten Hetzer gehört.)

Martin Woker, NZZ – bei dem stelle ich mir die gleiche Frage. Aber lest bei Beer7 selbst nach.

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