Zitate!

Ein von Hamas-Terroristen verschleppter israelischer Soldat wird von ihnen zum Austausch angeboten, die Hamas-Führer fordern die Freilassung von mehreren hundert verurteilten Terroristen, darunter zahlreiche Mörder. Ein Gespür für Relationen haben sie, 400:1 ist nicht zu hoch angesetzt, eigentlich sind die noch weniger wert.
Bernd Zeller, Die Achse des Guten, 05.10.09

Die Islamisten dürfen sich über die Schere in Drostes Kopf freuen: Sie müssen bisweilen nicht einmal mehr drohen, um zu bekommen, was sie wollen. Bemerkenswert ist darüber hinaus aber auch, dass der Verlagsleiter sich bei der Begründung für seinen Schritt in einen einigermaßen grotesken Widerspruch verstrickt hat: Er verwahrt sich gegen eine Diffamierung des Islam, dessen Parteigänger er gleichzeitig für ein Sicherheitsrisiko hält. Doch dafür muss man ihm beinahe dankbar sein. Denn schöner hat die Absurdität des Appeasements gegenüber diesen erklärten Feinden der Freiheit selten jemand anschaulich gemacht.
Lizas Welt, 05.10.09 über den Droste-Verlag und dessen vorauseilendes Kuschen vor dem Islam.

Was mir noch aufgefallen ist. Die paar Leute, die Sarrazin verteidigt haben, versuchten ihr Glück mit richtigen Argumenten. Sie wollten erklären, warum sie seine Äußerungen eben nicht rechtsradikal und durchgeknallt fanden. Ihren Wortmeldungen fehlten – im Gegensatz zu denen der Sarrazin-Kritiker bzw. Beschimpfer – die Kraftausdrücke und das macht sie verdächtig. Wer argumentieren muss, hat was zu verbergen. Nur wer recht hat, brüllt und schreit.
Gideon Böss, WELT debatte, 05.10.09 über die Kritik an Thilo Sarazzin.

The ice melt across during the Antarctic summer (October-January) of 2008-2009 was the lowest ever recorded in the satellite history.
Die Eisschmelze während des antarktischen Sommers (Oktober bis Januar) 2008/2009 war die geringste, die jemals in der Geschichte der Satelliten aufgezeichnet wurde.
World Climate Report, 06.10.09 – wer berichtet darüber?

Alles, was in der weltweiten Nothilfe Rang und Namen hat, versammelt sich derzeit im Erdbebengebiet auf Sumatra. Westliche Organisationen treten sich schon gegenseitig auf die Füsse, die Solidarität der muslimischen Welt hält sich in engen Grenzen.
Kurt Pelda, NZZ, 06.10.2009

Irans Präsident Mammut Achmadinedschad soll in seinem Stammbaum jüdische Wurzeln haben. Das bedeutet, wenn er den Atombombenabwurf einleitet mit „Gerade ich als Überlebender des Holocaust“, bekommt er das Bundesverdienstkreuz.
Bernd Zeller, Die Achse des Guten, 07.10.2009

Wenn die Vereinten Nationen das Papier wert sind, auf dem ihre Charta geschrieben steht, werden sie verhindern, das Iran eine Atommacht wird.
Rudolph Guiliani, New York, 24.09.09

Wenn Frankreich dich wegen Appeasement schilt, dann weißt du, dass du nicht mehr tiefer sinken kannst.
Charles Krauthammer, Washington Post, 02.10.09

Der Gazastreifen ist winzig, und außerdem ist die Entfernung zum Meer so groß.
Claudio Casula über die Tränendrüsen-Berichterstattung der Ulrike Putz, Spirit of Entebbe, 09.10.09

Es wird dem Nobel-Komitee schwer fallen, das im nächsten Jahr zu toppen. Vielleicht könne sie sich den Preis selbst verleihen, weil sie sie die Welt in Gelächter vereinten.
David Elder, Kommentar auf Melanie Phillips‘ blog, 09.10.09

Übrigens: Der Preisträger für 2010 steht auch schon fest. Er geht an Mahmud Ahmadinedschad, als Anerkennung dafür, dass er am Verhandlungstisch erschien.
Joachim Steinhöfel, 09.10.09

Wer meine, die Verleihung des Friedensnobelpreises an Barack Obama sei eine populistische Entscheidung, der solle sich doch nur die „Realitäten in der Welt vor Augen führen“, sagte der norwegische Chef des Nobelpreiskomitees pikiert, nachdem er die Sensation bekannt gegeben hatte.
zitiert von Richard Herzinger, DIE WELT, 09.10.09, was er dann so kommentiert:
Da stellt sich die Frage, in welcher Realität dieser Mann eigentlich selbst lebt. Nie zuvor hat das Nobelpreiskomitee nämlich pures Wunschdenken an die Stelle von ernsthaftem politischen Einblick gesetzt und auf solch krasse Weise die bloße Proklamation von Absichten anstelle von wirklich messbaren Friedenstaten belohnt.
und:
Mit dem Preisträger Barack Obama aber ist eine neue Dimension der Verkitschung des Friedensnobelpreises erreicht.

Obama hat eine Eins bekommen für eine Klassenarbeit, die er noch gar nicht geschrieben hat.
„Kritiker“, zitiert von Radio Leverkusen, 10.09.09 (11.45 Uhr)

Denn es stimmt: Obama gibt, wie weiland sein Vorgänger aus Nazareth, den Menschen Hoffnung. Jedenfalls solchen wie Mahmud Ahmadinedschad, Hugo Chavez und Kim Jong-Il.
Claudio Casula, Spirit of Entebbe, 09.10.09

Helmut Kohl hat das Bonmot geprägt: “Entscheidend ist, was hinten rauskommt.” Aber bei Barack Obama, da kam bisher doch immer nur vorne was raus.
Oliver M. Piecha, WadiNet-Blog, 09.10.09

Mit einer harten Haltung gegen den Iran war’s das jetzt wohl auch endgültig: Friedensnobelpreisträger drohen nicht mit Krieg – außer sie heißen Arafat.
Thomas von der Osten-Sacken, WadiNet-Blog, 09.10.09

Die Linke ist nicht länger Vorkämpfer der tatsächlich Armen und Unterdrückten, sie reden nur viel darüber und feiern dann mit den Diktatoren, die ihre Leute unter diesen Bedingungen halten. In gut marxistischer Mode verfolgen sie ihre eigenen Interessen: größere Regierung und Subventionsprogramme, um sich hoch bezahlte Jobs zu geben und den eigenen Bedürfnissen zu dienen; das Gefühl ein guter und moralisch einwandfreier Mensch zu sein, selbst wenn die, die man unterstützt, Terroristen sind.
Barry Rubin, 09.10.09 – und weil das im Zusammenhang mit dem Friedensnobelpreis für Barack Hussein Obama geschrieben wurde, darf natürlich auch konkret dazu etwas dabei sein:
Nach diesem Standard hätte der britische Premierminister Neville Chamberlain den Friedensnobelpreis 1938 für seine Bemühungen, Frieden zu erzielen, verdient gehab.

Redensnobelpreis
„diskus“, Hotel Villa de Art, 09.10.09

Ein Staatsmann kann jetzt den Friedensnobelpreis dafür erhalten, dass er sagt, er hoffe irgendwann in der Zukunft Frieden zu bringen. Er muss das nicht wirklich tun, er muss nur sagen, dass er das anstrebt.
Iain Marin, Wall Street Journal Blogs, 09.10.09

Obama gewinnt den Friedensnobelpreis – was braucht man mehr, um die Welt von heute zu begreifen?
Barry Rubin, 09.10.09

Ein It-Girl ist eine bezaubernde, sexy, junge Frau, die intensive Medienberichterstattung erhält, die nicht mit ihren persönlichen Leistungen zu tun hat oder unverhältnismäßig zu diesen ist.
Tobias Blanken, Shinig City, 09.10.09, zitiert diese (engl.) Wikipedia-Definition als Kontrast zu (oder zum Vergleich mit) Obamas Nobelpreis.