Al Gores Klimahysterie

Aus meinem Text über den lächerlichen Nobelpreis hatte sich am Samstag in einem Forum (zweiter Kommentar, von „Egal“) einer, dem der Text nicht gefiel, natürlich herausgepickt, dass ich von Al Gore sagte, seine Klimahysterie sei in wichtigen Teilen widerlegt. Das nahm dieses Superhirn zum Anlass, mich als Leugner von Fakten zu disqualifizieren.

Abgesehen davon, dass das mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hat: Das Superhirn hat Unrecht. Erstens hat er nicht gelesen, was ich da geschrieben habe, sondern ließ in seinen Kopf nur das rein, was er wissen wollte. Denn ich hatte über Al Gores Klimahysterie geschrieben und nicht über den Klimawandel allgemein. (Wobei es schon seltsam ist, wenn das Polareis in den letzten Jahren ständig weniger abgeschmolzen ist als noch zu Beginn des Jahrtausends und das damals auch nur eine Schmelzspitze war; übrigens: die Eisbär-Population wächst!)

Zweitens mag sich das Superhirn bitte mit dem auseinandersetzen, was zu Al Gore und sowohl seiner Hysterie-Kampagne wie auch zum Umgang mit Kritikern festzustellen ist. Das jüngste Beispiel findet sich bei Gateway Pundit: Der Klimaschutz-Papst lässt normalerweise keine Fragen zu, wenn er Hof hält. Das ist schon ein Zeichen dafür, dass er seiner Sache einfach nicht wirklich sicher ist. Und so wird er es ab sofort wohl wieder halten, denn in diesem Fall ging das Ganze ziemlich schief, weil ein Journalist anwesend war, der Gore unbequeme Fragen stellte, auf die dieser zum einen mit einer Unwahrheit antwortete und ansonsten mit Hilfe der übrigen „Umwelt-Journalisten“ dafür sorgte, dass die kritische Stimme zum Schweigen gebracht wurde, nachdem der Journalist auf einer Beantwortung seiner Frage bestand.

Die Unwahrheit Gores betraf ein britische Gerichtsurteil. Gore behauptete, das Urteil sei für seinen Film „Eine unbequeme Wahrheit“ positiv gewesen, weil das Gericht entschied, dass der Film in britischen Schulen gezeigt werden darf. Nur ging es darum gar nicht. Das Gericht entschied, dass dieser Film nicht ohne begleitendes Material zu sieben wissenschaftlichen Fehlern des Films gezeigt werden soll, sondern die ihn an den Schulen verbreitende Bildungsbürokratie die kritischen Stimmen zu Gores Klimawandel-Propaganda ebenfalls vorstellen muss.

So viel zu Gores Klimahysterie, liebe(r) „Egal“. (Schon wieder so ein Nick, der eigentlich alles sagt.)