Lesefehler mit wahrem Hintergrund

Da gehe ich ganz harmlos meine Info-E-Mails durch, unter anderem solche über die Reaktionen auf die Resolution des UN-Unmenschenrechtsrats (wahlweise auch UN-Menschenunrechtsrat).

Im Englischen ist dieses UNO-Lügengremium das „UN Human Rights Council“. Offenbar angesichts der völligen Auslassung der Hamas-Kriegsverbrechen in der gerade verabschiedeten Resolution gegen Israel las ich eben „UN Hamas Rights Council“.

Ich neige dazu, dies weiter zu benutzen…

11 Gedanken zu “Lesefehler mit wahrem Hintergrund

  1. Währenddessen in Südafrika: Ein Richter, „Beweis“-Sicherer und Ankläger in Einem, ist irritiert, wieso man die immerhin kurz in seinem Bericht erwähnten Taten der Hamas, die überhaupt erst zu „Cast Lead“ führten, im UNHRC nicht mit einer einzigen Silbe würdigt.

    Naja, hätte man eigentlich wissen können, Herr Goldstone…

  2. Zustimmung.
    Dieses Gremium ist eine einzige Schweinerei und es ist traurig, dass niemand den echten Mut hat, gegen dieses Gremium mit aller Kraft vorzugehen.

  3. @ Markus

    Warum ist das Gremium eine Schweinerei? Eine Schweinerei ist, was das Gremium bei seinen Untersuchungen herausgefunden hat _ und das unter erschwerten Bedingungen, weil Israel es nach Kräften behindert und sich geweigert hat, mit ihm zusammen zu arbeiten. Hätte Ehud Barak und die IDF ein reines Gewissen, hätten sie die kommision beruhigt ihre Arbeit machen lassen können. Man sollte nicht gegen das Gremium „vorgehen“, sondern die Verbrecher in der Olmert-Regierung anklagen und zu langjährigen Haftstrafen verurteilen sollen.

    • Stimmt, das Gremium ist keine Schweinerei. Aber was es macht, das ist eine solche – nö, das ist obszön. Die haben nichts herausgefunden, sondern einen klaren antiisraelischen Auftrag herausgegeben, dem Goldstone auch noch nachkam. Und was Goldstone und seine Mitstreiter an Verbrechen der Hamas dann doch noch erwähnt haben, hat der Obszönitäten-Zirkus in Genf auch noch gestrichen.
      Übrigens hat Israel die Heuchler nicht behindert, sondern nur nicht mit ihnen zusammengearbetet – nichtsdestotrotz standen die israelischen Erkenntnisse der Kommission zur Verfügung. Nur hat sie sie ignoriert und stattdessen die Ammenmärchen der Hamas-Propagandisten übernommen.
      Durch die einseitigen Heuchelvorgaben des UNHRC verbot sich eine Zusammenarbeit mit den Witzfiguren.

  4. Bis auf die beliebte Freizeitbeschäftigung des Israel Bashing, wozu soll die UHRC noch gut sein? Die kann doch kein vernünftiger Mensch mehr ernst nehmen.

  5. Naja, dieser Joe muss ja auch auf dem Blog Zeitung für Schland seine Weisheiten von sich geben, inklusive dem Verweis es gebe Parallelen zwischen den Nazis und Israel. Muss man wirklich noch mehr von der Dumpfbacke lesen?

  6. Hier wird auch einiges beleuchtet:

    „Ob man damit einverstanden ist oder nicht: der Goldstone-Bericht hat neue Parameter für künftige Konflikte zwischen Israel und den arabischen Terrororganisationen und Armeen gesetzt. Und solange diese Parameter verwendet werden, wird man Israel verurteilen. Aber weder Goldstone noch der UNHRC haben diese Parameter etabliert; dies geschah durch das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK).

    Auf der Grundlage dessen, was das IKRK das internationale humanitäre Recht nennt, kommt der Goldstone-Berichtes zu der Annahme, dass keine klare Differenzierung zwischen zivilen und militärischen Zielen gemacht wurde. Auch wenn die Zivilbevölkerung dem Feind freundlich gesonnen ist und ihn unterstützt und die Zivilbevölkerung – freiwillig oder nicht – als Schutzschilde benutzt wird, hat die israelische Armee (IDF) nicht das Recht zum Angriff.

    Nach Angaben des IKRK erlaubt Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen Israel nicht, sich selbst gegen Terroristen zu verteidigen, weil „diese nicht ein Staat sind, sondern organisierte Einzelpersonen innerhalb der Bevölkerung.“ Terroristen sind nach dieser Definition eventuell „Verbrecher – (aber) nicht militärische Ziele“, es sei denn, dass sie unmittelbar bei der Durchführung einer terroristischen Handlung sind. Wenn nicht, dann sollten sie festgenommen werden und es steht ihnen ein fairer Prozess vor einem ordentlichen Gericht zu.

    Eine solche Position ist in der Realität natürlich absurd. Im Rahmen der modernen, urbanen Kriegsführung betten sich Terroristen bewusst innerhalb der Zivilbevölkerung ein, um Vorteile aus den humanitären Belangen zu ziehen.“

    http://wahrheitgraben.wordpress.com/2009/10/18/das-ikrk/

  7. UNO- Menschenrechtsrat: Ein Platz für Menschenrechtsverletzer:

    Ägypten, Nigeria, Tunesien und Pakistan, China, Russland, Saudi-Arabien

    Ausgerechnet diese Menschenrechtsverletzer entscheiden über Menschenrechte? Das wäre genauso als hätte man Hitler für die Entnazifizierung eingesetzt.

  8. Human Rights Watch-Gründer kritisiert antiisraelische Tendenz

    Der Gründer von Human Rights Watch, Robert Bernstein, hat in der New York Times scharfe Kritik an der verhängnisvollen Fixierung der internationalen Menschenrechtsorganisation auf Israel geübt. Dabei geht er auch auf die aktuellen Anschuldigungen in Bezug auf die Militäroperation im Gaza-Streifen ein.

    „Als ich 1998 meinen Platz freimachte, war Human Rights Watch in 70 Staaten aktiv, die meisten von ihnen geschlossene Gesellschaften. Jetzt schiebt die Organisation mit steigender Frequenz ihre wichtige Unterscheidung zwischen offenen und geschlossenen Gesellschaften beiseite.

    Nirgendwo ist dies offensichtlicher als bei ihrer Arbeit im Nahen Osten. Die Region ist von autoritären Regimes mit erschreckenden Menschenrechtsbilanzen bevölkert. Doch Human Rights Watch hat in den letzten Jahren sehr viel mehr Verurteilungen Israels wegen Verstößen gegen das internationale Recht verfasst als Verurteilungen irgendeines der anderen Ländern in der Region.

    Israel ist mit seiner Bevölkerung von 7.4 Millionen die Heimat von mindestens 80 Menschenrechtsorganisationen, einer pulsierenden freien Presse, einer demokratisch gewählten Regierung, einer Judikative, die regelmäßig gegen die Regierung entscheidet, einer politisch aktiven Intelligenz, mannigfacher politischer Parteien und – dem Umfang der Berichterstattung nach – wahrscheinlich von mehr Journalisten pro Kopf als jedes andere Land auf der Welt – viele sind ausdrücklich zur Berichterstattung über den israelisch-palästinensischen Konflikt im Lande.

    Währenddessen herrschen die arabischen und iranischen Regimes über mehr als 350 Millionen Menschen, und die meisten bleiben brutal, geschlossen und autokratisch und erlauben nur wenig oder keinerlei internen Widerspruch. Die Misere ihrer Bürger, welche am meisten von der Aufmerksamkeit profitieren würden, die eine große und gut finanzierte internationale Menschenrechtsorganisation bieten kann, wird ignoriert, während die Nahostabteilung von Human Rights Watch einen Bericht über Israel nach dem anderen vorbereitet.

    Human Rights Watch hat die kritische Perspektive auf einen Konflikt verloren, in dem Israel wiederholt von Hamas und Hisbollah angegriffen worden ist, von Organisationen, die israelische Bürger ins Visier nehmen und ihre eigenen Leute als menschliche Schutzschilde missbrauchen.“

    Den vollständigen Artikel gibt es unter dem folgenden Link: http://www.nytimes.com/2009/10/20/opinion/20bernstein.html?ref=opinion

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