Stoff für’s Hirn!

Der ehemalige Parlamentspräsident Avraham Burg hat ein Buch geschrieben. Das nahm Pierre Heumann von der WeltWoche zum Anlass, allgemeiner über diesen Mann zu schreiben, den er als naiv, überambitioniert und ziemlich weit weg von der Realität entlarvt.

Der 9. November steht vor der Tür und damit die Veranstaltungen zum Gedenken an die „Reichskristallnacht“. In Kassel tun sich dafür einige zusammen, die eigentlich nicht zusammen passen sollten, weil die einen zwar einerseits tote Juden der Vergangenheit betrauern wollen, andererseits aber nichts gegen antisemitische Gewalt unternehmen und diese gar rechtfertigen. Dazu nennen sie sich bezeichnenderweise „Friedensforum“. Die Nordhessische Allgemeine berichtet ausführlich.

Beer7 bringt ein Beispiel für eine „ausgestreckte Hand“ – die einer Israelin, deren Sohn von einem palästinensischen Araber feige ermordet wurde. Wie auf ihre ausgestreckte Hand reagiert wird? Lest selbst (und auch den verlinkten Text von Yisrael Medad, wenn ihr Englisch könnt). Es ist allerdings alles andere als ermutigend. Nur wollen die Obamas, Grossmans und Oz‘ die Konsequenzen nicht ziehen.

Eine Zusammenfassung der Erkenntnisse des BKA über militanten Islamismus in Deutschland hat der Weblog Sicherheitspolitik eingestellt.

Was in Honduras tatsächlich gelaufen ist, findet sich mal wieder nicht in den Qualitätsmedien, sondern auf einem Blog, diesmal bei Steinhöfel.

Wer Asterix liebt, ist gegen Globalisierung und gegen Amerika: Also ist er Rassist. So einfach ist das!

Dass ausgerechnet die Kirchen sich nicht gerade vorbildlich mit dem Nahost-Konflikt umgehen, sondern sich zu antiisraelischen Propaganda-Truppen entwickelt haben, die auch noch ständig den Begriff „Frieden“ für ihre dem Terror helfende Haltung im Mund führen, ist nicht neu. Das jüngste Beispiel liefert eine Journalistin aus Baden-Württemberg mit ihrem erstaunlich kritischen Bericht über die Metzinger „Ökumenische Friedensdekade“, den sie so abschließt: Die Veranstalter der Metzinger Friedenstage werden sich die Frage stellen müssen, ob es ihnen um objektive Informationspolitik geht oder um schlichte einseitige Verurteilung Israels.

Hillary hält Ausschau nach dem Friedensprozess – Miriam hat eine Karikatur gefunden, die alles sagt.

Bernd Zeller trifft mal wieder den Nagel auf den Kopf, was die Vorurteile der MSM und sonstiger Qualitätsleute in Sachen Muslime/Türken/Araber z.B. vor Gericht angeht: Otto Normalverbraucher zieht daraus seine Schlüsse.

Das Thema Minarette wird in der Schweiz derzeit heiß gehandelt. Die WeltWoche hat mal wieder – als Ausnahme unter den großen Medien der Schweiz – einen Artikel, der nicht einseitig die Verunglimpfung der Befürworter des Minarett-Verbots betreibt, sondern sich mit der Zensur-Sucht der Gegner des Minarett-Verbots beschäftigt.

Bald braucht es vielleicht keine Boykott-Aufrufe mehr. Man lässt einfach Politik von Gerichten machen, zum Beispiel dem EuGH. Politik durch Rechtsentscheid ist ja eine Spezialität der EU. Lizas Welt hat mehr.

Goldstone und kein Ende: Die Hamas „untersucht“ Kriegsverbrechen. Deshalb hat Herr Goldstone auch keine unabhängige Untersuchung für Hamastan gefordert, anders als für Israel. Er hat halt Vertrauen, dass die Islamisten das alles schon richtig machen. Wie das dann aussieht, kann man bei Beer7 nachlesen.

Richard Landes hat sich damit beschäftigt, welche „repräsentativen“ Vorfälle israelischer Kriegsverbrechen sich Goldstone und seine Mittäter vorgeknöpft haben. Goldstone gibt zu, dass in keiner Weise das Verhalten der Terroristen in diesen Vorfällen für die Untersuchung eine Rolle spielte – und dass sie alles taten, um die Verluste auf Seiten ihrer Bevölkerung zu maximieren. Wer mehr wissen will: Goldstone, Kemp and the „36 Incidents: The Bizarro World of the UNFFM to Gaza.

SultanKnish.com hat sich ein wenig mit Al Gore und den übrigen Klima-Apokalyptikern beschäftigt. Vor allem mit ihren Methoden und dem erstaunlichen Wandel, den ihre Weltuntergangs-Prophezeihungen gemacht haben. (in Englisch)

Beer7 beschreibt die Art von Beweisführung der UNO. Es ist eigentlich unglaublich, wie dreist dort „ermittelt“ und gewertet wird.

Grün ist die Niedertracht“ – dass eine politische Partei gemeint ist und wieso das so ist, beschreibt Paul Nellen als Gastautor auf der Achse des Guten.

Bernd Zeller erläutert Thomas Heilmann (Berlin, CDU-Vize – hoffentlich liest der das; vielleicht begreift er es sogar), warum die Dummbatzen-Behauptung „Wir brauchen den Islam“ islamophob und beleidigend für Muslime ist.

Matthias Küntzel versucht einen Ansatz von Erklärung für die aktuelle Iran-Politik Obamas zu geben: Amerika auf Abwegen.

Boah, da hat Claudio Casula wieder mal zugeschlagen! Diesmal hat er sich den deutsche Ober-Untergrundrechercheur Günter Wallraff vorgeknöpft und seine Art der Recherche zum ganz alltäglichen israelischen Rassismus durch den Kakao gezogen.

haOlam dokumentiert nichtssagenden Umgang mit kritischen Fragen zu einer deutsch-iranischen Lehrerkonferenz in Berlin durch die Veranstalter/Beteiligten.

Apropos Iran: Wie sehr sich der Westen, insbesondere der europäische, aber seit 20. Januar auch die USA, zum Affen machen, beschreibt Nikolaus Steinhöfel sehr ansehnlich. Auch wenn bei ihm die Affen auf der anderen Seite sitzen, aber das ist ja nur sprichwörtlich.

Ostalgie und „Vergangenheitsbewältigung“: Matthias Platzek hat seine Koalition mit den roten Socken auf eine Art begründet, die vielleicht doch mal zu Ende gedacht werden muss – und genau das hat Malte Lehming getan.
Auch Gideon Böss hat einiges dazu beizutragen, wenn auch unabhängig von Platzek und seinem rot-roten Schwachsinn.