Wochenend-Schaschlik

Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat droht damit, dass die Palästinenser die Zweistaaten-Lösung aufgeben und sich der Alternative einer Einstaaten-Lösung zuwenden werden, wenn Israel die Bautätigkeiten in den Siedlungen nicht einstellt (Meldung im Newsletter von The Media Line). Das soll wohl heißen, dass die „langsamen Terroristen“ von der Fatah ihr Zwischenziel eines eigenen Staates in den angeblichen „Grenzen von 1967“ aufgeben und sich wie die Hamas der Sofortvernichtung Israels widmen werden.
Daneben verkündet Erekat, dass eine Zweistaaten-Lösung nur entlang der Grenzen vom Juni 1967 eine realistische Lösung für Frieden im Nahen Osten sei. (Das ist kein Widerspruch zur Drohung mit der Einstaatenlösung, denn diese würde nicht Frieden, sondern die Vernichtung der Juden Israels zur Folge haben.) Das ist die moderate Haltung: Judenreine „Westbank“, dasselbe für „Ostjerusalem“, insbesondere die Altstadt. Für PalAraber ist es unzumutbar Juden in ihren Kreisen ertragen zu müssen.

Die Francop, das von einer deutschen Reederei unter der Flagge Antiguas betrieben Containerschiff, auf dem ein israelische Behörden 36 Container mit 500t Waffen für die Terroristen beschlagnahmten, hat in Beirut angelegt. Die Libanesen haben mit Hilfe der UNO das Schiff durchsucht und die Besatzung zum Verhör geschleift. In einer Erklärung der Behörden heißt es: „Der Militärgeheimdienst begann die Besatzung zu den Motiven für die Beschlagnahmung des Schiffs zu verhören, währen die betreffenden Behörden alle notwendigen Maßnahmen treffen um sicherzustellen, dass es keine verbotenen Waren mitführt.“ Was glauben diese Witzfiguren da zu finden, israelische Falafel und Hummus, die illegal nach Syrien geschmuggelt werden sollen? Das wäre diesen Zionistenschweinen doch durchaus zuzutrauen!

Entlarvend, in mehrfacher Hinsicht: Eine englischsprachige Privatschule in Westbeirut musst ein Schulbuch beseitigen, in dem Inhalte des Tagebuchs von Anne Frank wiedergegeben wurden. Auf Geheiß der Hisbollah. Denn diese „so genannte Tragödie dieses Mädchens“ sei Werbung für den Zionismus. Es stellen sich Fragen: Was hat die Hisbollah einer Privatschule zu befehlen? Wieso spielen sie mit Holocaust-Leugnung? Darf man sie Antisemiten nennen?

Wer wundert sich? Es konnte doch nicht anders sein: Der Uran-Deal ist abgesagt. Der Iran wird sein Material auch nicht, wie vorgesehen, teilweise nach Russland oder sonstwohin schicken. Basta.

Kuba, das Paradies (auch der Meinungsfreiheit): Zwei Blogger wurden verhaftet und von den „Sicherheitskräften“ verprügelt.

Die europäischen Helfer des Terrors in der UNO-Vollversammlung sind: Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Weißrussland, Bosnien&Herzegowina, Zypern, Irland, Malta, Portugal, Serbien, Slownien, Schweiz – indem sie für die antiisraelische Vorlage der UNHRC/Goldstone-Hetze stimmten; und Andorra, Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Dänemark, Estland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Island, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Monaco, Montenegro, Norwegen, Moldawien, Rumänien, Russland, San Marino, Spanien, Schweden, Großbritannien, weil sie nicht dagegen stimmten, sondern sich „enthielten“. Allesamt nicht bereit sich Lüge, Heuchelei und aktuellem Antisemitismus entgegenzustellen.

Franz-Joseph Greve, Vorsitzender der Krefelder Werbegemeinschaft, ist betroffen. Dass in Krefeld dieses Jahr weihnachtliche Beleuchtungsmotive nicht erscheinen, hat enormes Aufsehen erregt, das er nicht versteht. Schließlich hat das weder religiöse noch weltanschauliche Gründe. Und religiöse Motive sollten nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Aha. Das eine solche Entscheidung im Zusammenhang mit seltsamen politisch-korrekten Geschehnissen (vor allem im amerikanischen und britischen Ausland) missverstanden werden könnten, scheint dem Mann nicht einzufallen – keine Muslime vor den Kopf stoßen, also ändern wir „Frohe Weihnachten“ in „Frohe Feiertage“ und Weihnachtsbäume stellen wir auch nicht mehr auf… Und woher kommt auf einmal, dass „religiöse Symbole“ nicht ins Stadtbild gehören sollen? Ist denn der Weihnachtsbaum wirklich ein religiöses Symbol? Krippen ja; Kreuze erst recht. Aber Tannenbäume und Glaskugeln? Die wurden und werden selbst von atheistischen Gewaltregimen zugelassen. Sie wurden halt anders genannt, sogar die „Weihnachts“-Engel. Wer erinnert sich nicht an Begriffe wie „Jahresendzeit-Flügelfiguren“ (oder so ähnlich)? Und wenn Herr Greve konsequent wäre, dann sollte er wohl auch auf Geschäfte im Zusammenhang mit Religiösem verzichten.

Gibt es das nur in Großbritannien oder auch in anderen Ländern (ich fürchte, das zweite stimmt): Eine 29-jährige in Schottland Frau darf erstens den Vater ihres ungeborenen Kindes nicht heiraten und muss dieses zweitens nach der Geburt den Behörden übergeben, damit es in eine Pflegefamilie gegeben werden kann. Der angeführte Grund: Sie ist nicht intelligent genug zu verstehen, was eine Ehe bedeutet und ihr Kind zu erziehen. Weil sie „Lernprobleme“ hat. Hm, wenn die Frau derzeit auf ein College geht, wenn auch nur um „aufzuholen“, kann sie nicht wirklich dumm sein…

Und nochmal die Briten: Eine Supermarktkette ändert ihre Fleischpolitik. Statt wie bisher für alle Kunden Fleisch anzubieten, will Asda nur noch Halal-Fleisch verkaufen. Ist das nicht auch Diskriminierung? Nämlich aller nicht muslimischen Kunden?

Der terroristische Yaakov Teitel ist ein Einzeltäter. Aber darüber sind die linken Friedenshetzer in Israel jetzt wiederum mächtig erbost und enttäuscht – für sie geht das nicht, sie brauchen Mittäter, Hintermänner, ein ganzes „Lager“, das man verantwortlich machen und beschimpfen kann. Das gibt es nicht, also basteln sie es sich: Es gibt eine „schweigende Verschwörung“, die stille Eintracht zwischen Gesetzeshütern und Siedlern. Dann wird der Eindruck erweckt, als würden Morde aus dem „rechten“ „Lager“ in Israel nicht gelöst. (Dumm dann aber, wenn der Wohnort Teitels nach Mordopfern genannt ist, deren vermutlich arabische Mörder seit 18 Jahren nicht gefasst wurden.)

Das Rote Kreuz erweitert seine Zuständigkeiten (natürlich ohne jegliche Absprache mit anderen): Statt Verletzten zu helfen und andere medizinische Aufgaben zu übernehmen, ist es jetzt in der Besetzung von Land aktiv; es unterstützt Araber dabei sich Land zu greifen. Dazu nimmt es diese Araber in Rotkreuz-Gelände mit zum angestrebten neuen Eigentum (ohne Papier dafür zu haben), das natürlich auch deshalb übernommen wird, um den Israelis die Kontrolle zu erschweren. Eine weitere Voraussetzung ist viel jüdischer Straßenverkehr – man muss ja die Chance haben deren Fahrzeuge mit Steinen und Brandsätzen zu bewerfen (oder auch darauf zu schießen). Und auch, wenn das fragliche Land als Ziegenweide benutzt wurde, behauptet man beim Roten Kreuz, man helfe den Arabern es „zurückzugewinnen“ und „wieder bewohnt“ zu machen. Na ja, die üblich verlogene Haltung samt Schaffung neuer Tatsachen ohne Rechtsgrundlage, um damit Recht neu zu schaffen – bekanntlich (?) nicht zum ersten Mal.

Da muss ein Wettbewerb gewesen sein, wer mehr zu bieten hat: Wie viele Personen nahmen an der Rabin-Gedenkveranstaltung teil?
– Jerusalem Post (8.11.): „tausende“
– Israel Radio (7.11. live): „zehn- bis fünfzehntausend“
– Ha’aretz (8.11.): „zehntausende“
– Ma’ariv (8.11. mit Foto): „20.000“
– Yediot Ahronot (8.11.): „30.000“
Oder war das eine Art Auktion?

Obama Watch:
Es geht weiter: Die bisherigen Ohrfeigen aus Teheran reichen ihm nicht. Zum Jahrestag der Erstürmung der US-Botschaft mit der folgenden Geiselnahme (das ist eine Kriegshandlung) rief er wieder mal zu einer „neuen Beziehung“ zum Iran auf. Die Antwort: Sie spucken ihm ins Gesicht. Verhandlungen mit den USA sind „naiv und pervers“, iranische Politiker sollten sich nicht in solche Gespräche hineintäuschen lassen.
Hätte er das mal selbst gemacht, als er sich über den weißen Polizisten äußerte, der einen schwarzen Professor festnahm, nachdem der in sein eigenes Haus eingebrochen war und sich unflätigst über Weiße (insbesondere weiße Polizisten) äußerte, die von den Nachbarn gerufen wurden: Zum Massenmord in Ft. Hood warnt Obama man solle keine voreiligen Schlüsse ziehen. Irgendwie habe ich nicht das Gefühl, dass er das sagt, weil er aus dem Vorfall mit dem Polizisten gelernt hat…-
Auch eine berechtigte Frage: Als der Superpräsi meinte, man solle keine voreiligen Schlüsse ziehen, meinte er da bestimmte Schlüsse?
Im selben Artikel ein weiterer Gedanke: Die Politik „keine Waffen“ (und das auf einem Militärstützpunkt) dürfte wohl zu hohen Opferzahlen bei solchen Anschlägen beitragen, denn: „When guns are outlawed, only outlaws will have guns.“
Angesichts von Obamas Umgang mit und Reden über den Anschlag in Ft. Hood stellt John Hinderaker vom PowerLine-Blog fest: Gestern warnte uns Obama vor voreiligen Schlussfolgerungen. Nun ist es, wie wir vorausgesagt haben, ziemlich klar, dass Obama keinerlei Absicht hat, jemals zu irgendwelchen Schlussfolgerungen zu kommen… Gerade in diesem Fall scheint es so, dass Hasan eine ziemlich deutliche Spur an Anhaltspunkten hinterlassen hat. Aber Obama hat kein Interesse, ihnen nachzugehen.
Und wieder hat der Superpräsi seine schräge Sicht offenbart: „Die Israelis werden keine wirkliche Sicherheit finden, so lange die Palästinenser von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung ergriffen sind.“ Soll offenbar heißen: Die Israelis sind dafür verantwortlich. Da das nicht stimmt und die „Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung“ anhalten bleiben werden, so lange die Palästinenserführer keinen Bock haben die Juden anzuerkennen, zeigt der Mann, wie verquer falsch er den Nahost-Konflikt sieht. Und dass er den Terror der Terroristen rechtfertigt.

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2 Gedanken zu “Wochenend-Schaschlik

  1. „Kuba, das Paradies (auch der Meinungsfreiheit): Zwei Blogger wurden verhaftet und von den „Sicherheitskräften“ verprügelt.“

    Amateure! Man sollte doch erwarten, das sie erst verprügelt und dann in „Schutzhaft“ genommen werden.

    Wie sag ich so gern? „Kommunisten sind nur nette Nazis!“ Ist doch egal ob Gulag und tot oder KZ und tot – ok, immerhin hatten sie keine Gaskammern…aber Progrom ist nicht zufällig eine russischer Begriff…

  2. 4 Jahre mit unserem lieben Hussein Osama äh… Obama könnten uns weitere 40 Jahre der Aufarbeitung seiner Politik kosten als Dank dafür das er uns 400 Jahre zurückkatapultiert hat.

    Obama u aqubar …

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