Zeit, einen neuen Staat und eine Heimat für die Palästinenser zu schaffen!

Schade, dass es im Englischen und im Deutschen nicht dasselbe Wort ist. Aber „Palestine“ heißt nun mal in Deutsch „Palästina“, da kommt der Punkt nicht ganz so schön rüber wie im Original. Trotzdem ist die Idee so herrlich, dass ich das einfach weitergeben muss. Und dafür bleibe ich in diesem kleinen Spaß von Steven Plaut beim englischen „Palestine“:

Steven Plaut, Zionist Conspiracy, 16. November 2009

Freunde, mir ist endlich etwas klar geworden. Die einzige Möglichkeit, im Nahen Osten Stabilität und Frieden zu schaffen, ist die Schaffung eines neuen unabhängigen Staates und einer Heimat in Palestine und alle Palästinenser dorthin zu bringen.

Ich spreche natürlich von Palestine in Texas.

Ja, dort in Texas gibt es eine Stadt namens Palestine; und offen gesagt glaube ich, dass sie ein wunderbarer Ort zur Gründung einer Heimat für die Palästinenser sein würde. Das Wetter ist nicht allzu unterschiedlich von dem in der Gegend des Landes Israel, das von einigen irrtümlich als Palestine bezeichnet wird.

Darüber hinaus gibt es eine Unmenge an Vorteilen, wenn man alle Palästinenser nach Palestine (Texas) bringt.

Erstens wären ihre Wasserprobleme gelöst. Palestine in Texas ist das Zuhause eines lieblichen Sees, Lake Palestine. Zweitens ist der größte Arbeitgeber in Palestine das Texas Department of Criminal Justice. Ich vermute, das bedeutet Gefängnisaufseher. Und wer wäre besser geeignet Gastgeber für eine große Zahl Palästinenser zu sein, die da einziehen und sie sich behaglich und gemütlich fühlen zu lassen?

Darüber hinaus hat Palestine ein reichhaltiges kulturelles und historisches Erbe. Die Internetseite der Stadt nimmt für sie in Anspruch, mehr als 1.800 historische Stätten zu haben. Sie hat sogar eine „Altstadt“, ihre eigenes ’Ir ’Atika, das – nun ja: „Altstadt“ heißt. (Hier ist ein Foto davon.) Palestine ist da, wo das Space Shuttle abstürzte. Es hat auch eine wundervolle Geschichte, starken religiösen Überzeugungen Platz zu bieten. David Koresh, der Spinner, der den religiösen Kult führte, der sich „Davidianer-Ast“ nannte, baute sein erstes religiöses Lager in Palestine (Texas) auf. Die Palästinenser könnten den Ort in „Al-Aqsa“ umbenennen, wenn sie wollen. Immerhin haben sie eine so angemessene theologische Verbindung zu dieser Stätte wie sie sei zu Ostjerusalem haben! Der Gründer der Gruppe „Davidianer-Ast“, ein Spinner namens Victor Houteff, wollte das neue Königreich Davids in Palestine (Texas) aufbauen. Und zur Belohnung sollte es auch bei ihm Dutzende Jungfrauen geben!

Palestine hat Parks und eine Bücherei und ein CVJM-Gasthaus. Genau wie Jerusalem! Es gibt einen netten Ableger der Universität von Texas in Tyler, der in Palestine arbeitet. Ich bin sicher, er könnte in Bir Zeit oder Ben Gurion-Universität umbenannt werden. Es gibt sogar einen Aussichts-Pavillon. Sehen Sie sich die Innenstadt von Palestine hier an: http://thm-a04.yimg.com/image/1154918c89fa4da2. Es gibt in der Nähe sogar etwas Öl im Boden.

Und am allerbesten: Es ist wirklich nicht allzu weit entfernt von Fort Hood, falls die Palästinenser immer noch gegen Besatzung protestieren wollen!

2 Gedanken zu “Zeit, einen neuen Staat und eine Heimat für die Palästinenser zu schaffen!

  1. Ironie-Alarm – ich habe immer mal wieder böse Reaktionen auf diesen Artikel bekommen. Von wem wohl? Von den Leuten, die die unterstützen, die immer wieder sagen, die Juden sollten aus Israel verschwinden und ihren Staat woanders bekommen, z.B. in Mecklenburg-Vorpommern oder so.
    Steven Plaut hat sich das mal genauer angesehen und daraufhin diesen Text geschrieben.

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