Wie man Freund und Feind unterscheidet

Melanie Phillips, diary, 13. November 2009

Wenn ich das richtig verstehe, dann werden autoimmune Krankheiten dadurch verursacht, dass das Immunsystem, das unseren Körper schützt, sich gegen diesen richtet und fälschlich gute Organismen für schlechte hält und umgekehrt.

Man könnte sagen, dass genau diese Gebrechen die britische und amerikanische Intelligenzija befallen haben – wobei einige britische Juden zu den am schlimmsten Betroffenen gehören. Das jüngste Beispiel dieser allgemeinen Funktionsstörung war die Reaktion auf den jihadistischen Anschlag in Fort Hood (Texas) in der letzten Woche, als ein „Allahu Akhbar“ brüllender muslimischer Armee-Psychiater mindestens 13 Personen erschoss und Dutzende weitere verletzte.

Trotz der über Monate angesammelten Beweise, dass dieser Mann von islamistischem Fanatismus verzehrt war, verbrachten die amerikanischen und britischen Medien (ganz zu schweigen von Präsident Obama) mehrere Tage damit das herunterzuspielen oder mit dem Versuch zu leugnen, dass er eine religiös motivierte Gräueltat begangen hatte.

Es gibt mehrere Gründe für diese fast pathologischen Zustand der Leugnung: multikulturelle Ideologie, extreme Ignoranz, Mordsangst. Aber ein weiterer ist die Sorge nicht alle Muslime über einen Kamm zu scheren.

Das ist ein anständiger Instinkt. Viele Muslime in Großbritannien und Amerika haben die Demokratie und Menschenrechte voll übernommen; in der Tat sind sie potenzielle Opfer der Islamisten und des Scharia-Gesetzes, das diese der „ungläubigen“ Welt aufzwingen wollen. Es ist also sehr wichtig die moderaten Muslime von den Isalmisten zu unterscheiden. Aber wie kann man einen aufrichtigen Moderaten von den Heuchlern unterscheiden?

Ich bin selbst in diesem Bereich gestolpert. In dem Glauben, der von der Regierung finanzierte Ed Husain mit seiner „antiilamistischen Kampagne“ sei so, wie er beworben wurde, wurden ich und viele andere vor kurzem rüde eines Besseren belehrt, als er dem Sprecher des Muslim Council of Britain, Inayat Bunglawala, zur Seite sprang, der offen erklärte, er wolle, dass Großbritannien ein islamischer Staat wird und der es abgelehnt hat die islamische Praxis der Steinigung bis zum Tod zu verurteilen.

Zu den vielen Verhöhnungen, die Ed Husain gegen mich richete, als ich Bunglawala kritisierte, gehörte, dass ich angeblich jeden Muslime, der nicht die israelische Likud-Politik untersützt, als Islamisten bezeichnen würde. Interessanterweise ist dieses absurde Zerrbild nicht unähnlich einem Vorwurf, den mir der für die Hamas werbende Dr. Azzam Tamimi direkt ins Gesicht sagte, als er angewidert erklärte, ich würde einen Muslim nur dann als moderat betrachten, wenn er Israel unterstützt.

Während Husain falsch lag, traf Tamimi wenigstens diesmal den Nagel auf den Kopf. Ich denke in der Tat, dass das Thema, das wirkliche muslimische Moderatheit definiert, die Abwesenheit von Feindschaft gegenüber Israel und – in Ergänzung – dem jüdischen Volk gegenüber ist.

Es gibt einige Muslime, die keine Vorurteile Israel und den Juden gegenüber haben. Ich habe einige wenige von ihnen getroffen – und es gibt in der Tat nur ein paar. Es sind überaus mutige Leute. Sie müssen es sein – denn selbst unter Muslimen, die niemals etwas mit dem Scharia-Gesetz oder isamistischer Gewalt zu tun haben, geht theologisch begründete Voreingenommenheit gegenüber Israel und den Juden sehr weit. Diejenigen, die von solchem Fanatismus frei sind, haben die Integrität diese Theologie zurückzuweisen. Sie sind wahrhaft Moderate, denn mit der Unterstützung der Verteidigung Israels gegen diejenigen, die es als jüdischen Staat auslöschen wollen, befinden sie sich auf der Seite der Wahrheit und gegen Lügen, der Gerechtigkeit gegen Ungerechtigkeit und der Freiheit gegen mörderische Tyrannei.

Diejenigen, die Israel in seiner Verteidigung nicht unterstützen – solche wie Ed Husain – befinden sich auf der falschen Seite des Kampfes zur Verteidigung der Zivilisation. Niemand – ob Muslim, Christ, Atheist oder irgendetwas anderes – kann als „moderat“ angesehen werden, wenn er oder sie gegen Israel oder das jüdische Volk eifert.

Jüdische Gemeindeleiter, die sich in freundlichen Kontakten zur muslimischen Gemeinschaft engagieren, unternehmen einen heldenhaften Versuch Brücken zu bauen. Doch wenn sie ihre Freundschaft nicht von Rationalität gegenüber Israel und den Juden abhängig machen, sind solche Initiativen wahrscheinlich genauso förderlich für die Gesundheit der Gemeinde wie eine autoimmune Defizite für die natürliche Abwehr des menschlichen Körpers.

2 Gedanken zu “Wie man Freund und Feind unterscheidet

  1. es wird nichts aus dem „Dialog“, Islamiten sind kommunikationsunfähige Zombies, dem Nazitum ziemlich ähnlich

  2. „es wird nichts aus dem „Dialog“, Islamiten sind kommunikationsunfähige Zombies, dem Nazitum ziemlich ähnlich“
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    @ Charles — 26. November 2009
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    „SilenusTheCrusader“ hat mal einen nachdenkenswerten Vergleich gebracht:
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    „Ich finde es unfair zu sagen Islamismus gehört zum Islam.
    Das ist ja das gleiche als würde man sagen Alkoholismus gehört zum Alkohol :-))
    Kleiner Scherz, aber so wie der Alkohol den Alkoholismus herbei zaubert, verhält es sich auch mit dem Islam und dem Islamismus.“
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    Aber auch Barino hat sich zu diesem Thema sehr überzeugend geäußert, hier seine aussagekräftige Information dazu (s. auch unteren Link zu seinen Videos) :
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    „Ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes hat mir einmal gesagt, dass die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus letztlich eine Lüge ist. Er (der Mann vom Verfassungsschutz) sagte: Wir machen diese Unterscheidung nur deshalb, um friedliche Muslime nicht in einen Topf zu werfen mit gewalttätigen. Deshalb haben wir den Begriff ‚Islamisten’ und ‚Muslime’ eingeführt. Faktisch aber würde ich (Zitat Barino) sagen, dass ein ‚Islamist“ ein sich seiner Religion bewusster Moslem ist. Bei einem so genannten moderaten Moslem stellt sich die Frage, ob er sich überhaupt in den Grenzen des Islam bewegt, oder er stattdessen eher auf seine menschlichen Neigungen hört. Der Staat muss klare Grenzen ziehen, da er sonst gar nicht er(n)st genommen wird.“
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    Diese Stelle war mir auch wichtig, weil es meine Beobachtung bestätigt hat, daß man sich offensichtlich die Humanisierung des Islam erhofft. Es wird entgegen den Aussagen des Koran behauptet, der Islam ist friedlich. Befolgen die Moslems aber die Anweisungen des Koran, dann kommt die humanistische „Islamismus-Keule“, bis sie es kapieren und kuschen, denn der “humanistische Islam” soll von nun an human sein. Dieser Anpassungsprozeß braucht natürlich seine Zeit (Generationen?).
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    Wer von den Nichtmoslems da nicht mitmacht, sondern den Islam als eine gefährliche Ideologie erkennt, der bekommt die humanistische (gutmenschliche) “Nazi- bzw. Rassismus-Keule” zu spüren, die Urbevölkerung soll da wohl durch?
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    Gegen die Christen funktioniert es schließlich auch, berufen sie sich auf die biblischen Inhalte, dann kriegen sie die humanistische (gutmenschliche) „Sekten-Keule“, bzw. die „christlicher Fundamentalist-Keule“ übergebraten.
    Manche „Christen“ verbrüdern sich schon in ihrem humanistischen Übereifer, und umarmen den antichristlichen Islam (oder küßen sogar den Koran).
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    Anscheinend erhofft man sich, daß der Islam und das Christentum, wie der “rohe Stein“ behauen, oder auch getüncht, werden und in der humanistischen Neuen Weltordnung sich integrieren, und schließlich in der humanistischen Einheitsreligion (Ökumene) aufgehen.
    Diese Tendenz wird für mich immer deutlicher erkennbar. Doch wer den längeren Atem haben wird, der antichristliche Humanismus (Gutmenschen) oder der antichristliche Islam, das werden diejenigen, die die biblischen Prophetien nicht kennen wollen, am eigenen Leib erfahren.
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    http://video.google.de/videoplay?docid=7515612386998666265&hl=de#
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    Shalom

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