Schaschlik

Holocaust-Überlebender ist Zionazi und Kriegsverbrecher – dafür gibt es zwar weder Beweise noch Informationen darüber, in welcher israelischen Einheit er was getan haben soll, auch wissen die linken Bazillen nicht, woher sie die Informationen haben oder ob überhaupt etwas dran ist, aber das ist ja egal. Alles, was zählt: Den „Schwarzen September“ habe man ja auch nicht haben wollen. Womit die IDF mit den Terrortruppen gleich gesetzt ist und das Weltbild wieder in Ordnung ist.

Arithmetik a la Qualitätsmedien – halt, nein, die Privatsender sind ja nicht Qualität. Da werden sie sich bei sat.1 aber freuen, dass 517 weiter mehr sein darf als 585, damit das Weltbild stimmt und die rechtsextremen Gewalttaten zunehmen (von 585 auf 517).

Eine weitere rechtsextreme Tat ist aufgeklärt: Die Dresdener Synagoge wurde am 8. November mit „verfassungsfeindlichen Parolen“ beschmiert (sprich: mit antijüdischen Sprüchen). Am Samstag wurde ein Tatverdächtiger festgenommen. Es scheint unter den Rechtsextremen Muslime zu geben. Oder der Algerier war vielleicht etwas anderes…

Die Information kam letzte Woche schon, aber jetzt wird sie wohl „offiziell“ (weil einige Qualitätsmedien anfangen darüber zu berichten): Anne Bayefski, UNO-Kritikerin, ist aus dem Hauptquartier in Turtle Bay geflogen. Ihre Akkreditierungen wurden ihr abgenommen. Aber die UNO behauptet, sie hätten sie ihr nicht abgenommen. Inzwischen haben sie bei der UNO zugegeben ihr den NGO-Pass abgenommen zu haben. Über die Wiederzulassung wird vermutlich das Akkreditierungskomitee der UNO entscheiden – unter dem Vorsitz des Sudan.

Was die Österreicher können, das können die Türken schon lange – scheinen sie sich gedacht zu haben. Eine 13-jährige Israelin gewann ein Schachturnier, aber die Veranstalter weigerten sich die israelische Hymne zu spielen. Angeblich gab es nicht genug Zeit dafür.

Der Herr Westerwelle hat gesagt, der bau von Wohnungen in Ostjerusalem sei ein Hindernis für den Frieden. Hm, 5.000 Wohnungen weniger für Araber – das hilft natürlich auch… (die übrigen Gedanken dazu finden sich bei Spirit of Entebbe.)

El-Baradeis ist stinkig: Da hat er Jahre lang alles unternommen, um den Terror-Mullahs den Bau der Atombombe zu ermöglichen und jetzt ist er sauer, die wären nicht kooperativ!

Die wunderbare Navi Pillay, Hochkommissarin für Menschenrechte der UNO, hat der Irish Times erklärt, wo der Menschenrechtshammer hängt: Kritik an der antiisraelischen Hetze des Menschenrechtsrats ist „Propaganda“. Jawoll, nichts anderes. Böswillig und ungerechtfertigt. Angesichts der Zahl der Verurteilungen Israels im Verhältnis zur gesamten übrigen Welt im Allgemeinen und der Ratsmitglieder China, Russland, Kuba, Pakistan, Ägypten und Saudi-Arabien im Besonderen.

Auch in Dänemark haben wir haufenweise Islam-Missversteher, denn die Religion des Friedens ist schließlich das Modell für Toleranz schlechthin: „In Dänemark ist Antisemitismus unter Muslimen weit verbreitet.“ Aber das macht ja alles nichts, die sind auf die gesamte Umma gesehen ja nur eine verschwindend kleine Minderheit…

Oberdhimmi-Land Großbritannien: An einer renommierten Londoner Hochschule ruft eine Islamistentruppe offen zur Ermordung von Homosexuellen auf – und der Hochschulpräsident sieht keinen Grund einzuschreiten, weil man der Islam-Ideologie gegenüber tolerant sein müsse!

Hurra, wir haben wieder einen Grund Frieden abzulehnen: Die Terrorchefs von der Fatah geben vor, dass Verhandlungen mit Israel ausgeschlossen und ein Einfrieren des Siedlungsbaus abzulehnen ist. Basta! Ach ja, der Grund: Wenn in Ostjerusalem nicht auch eingefroren wird, dann wollen die Terroristen keine Zugeständnisse. Kompromisse gibt es nicht. Alles oder gar nichts. Wie immer.

Die EU tritt nur für moderate Israelhasser an – so wie diese hier: Al-Quds Underground hat keine Vision von Konflikt und Trennung, sondern von Kontakt und Neugier. Die sieht dann so aus: Zu einem Projekt in Amsterdam wurde Juden vorab schon gesagt, dass sie nicht willkommen sind. Niederländische Aktivisten mussten versprechen, dass sie „auch keine friedlichen Juden“ mitbringen würden.

Der nächste Schritt in die absolute Diktatur: Die Hamas verlangt, dass alle Araber in ihrem Herrschaftsbereich drei Tage vor der gewünschten Reise nach Israel von den Terroristen dafür eine Genehmigung erhalten.

Die EU will offenbar nicht hinter Obama zurückstehen: Die neu ernannte EU-„Außenministerin“, Baroness Ashton, ist eine waschechte Kommunistin. Was der Bückling kann, das können sie in Brüssel auch.

Obama Watch:
Staatsbankett des US-Präsidenten. Kommen durfte u.a. ein rechtskräftig wegen Scheckbetrug und Steuerhinterziehung verurteilter Mann (zugegebenermaßen der Ehemann einer Abgeordneten); NICHT kommen durften die führenden Republikaner. Stil? Ja, ganz schlechter!
Der Bückling ist wieder für die Feinde der USA aktiv: Er hat einen Brief geschrieben; an die MILF-„Rebellen“ auf den Philippinen (muslimische Terroristen, die „ethnische Säuberungen“ an Christen vornehmen). Anscheinend glaubt er, er müsse sich wieder einmal anbiedern, damit die Terroristen doch nicht Frieden geben.
Hillary plappert ihrem Chef nach: Nach der Ankündigung Netanyahus den Siedlungsbau einzufrieren, befand sie, man sei auf dem Weg zur Lösung des Konflikts. Und am Ende kommt ein Palästinenserstaat auf Grundlage der „Grenzen von 1967“ heraus, mit einem jüdischen Staat mit sicheren und anerkannten Grenzen…“ – kein Wort über Flüchtlinge oder Jerusalem. Da haben wir wieder die Obama-Truppen, wie sie großspurig den Mund zu voll nehmen und die wesentlichen Dinge unter den Tisch fallen lassen.
Da können die Terrorchefs noch so giften, hofft die US-Regierung weiter, dass die Verhandlungen wieder losgehen können. Vielleicht üben die Obamanisten noch weiter Druck aus, dass vorläufige Grenzen festgelegt werden – noch so ein Punkt, den die Terroristen immer wieder als nicht akzeptabel bezeichnen. [ICEJ-Newsletter vom 26.11.09]