Verhüllte Frauen werden in der arabischen Welt belästigt

Elder of Ziyon, 17. Dezember 2009

Aus der Saudi Gazette:

Die sexuelle Belästigung von Frauen auf der Straße, in Schulen und am Arbeitsplatz in der arabischen Welt treibt sie dazu sich zu verhüllen und sich auf den Aufenthalt in ihren Wohnungen zu beschränken, sagten Aktivisten der ersten Regionalkonferenz zu diesem Tabu-Thema aller Zeiten.

Das ist eine nette Umkehrung dessen, was uns normalerweise von extremistischen Muslimen erzählt wird. Sie behaupten, sie wollten, dass Frauen ihre Körper und Gesichter bedecken, weil sie sie so sehr respektieren; in Wirklichkeit werden die Frauen bezwungen sich zu verhüllen – damit versuchen sie, von diesen „respektvollen“ Männern nicht wie Dreck behandelt zu werden.

Diese Versuche sind jedoch vergeblich:

Die Belästigungen, einschließlich Angrapschen und verbalem Missbrauch, scheint so gemacht zu sein, dass die Frauen aus dem öffentlichen Raum getrieben werden und das scheint ohne Rücksicht darauf zu geschehen, wie sie gekleidet sind, sagten sie.

Amal Madbouli, den Gesichtschleier (Niqab) trägt, sagte, dass sie trotz ihrer Kleidung belästigt wird und beschrieb, wie ein Mann ihr auf der Straße ihres Viertels folgte.

„Er fauchte mich an und fragte mich immer wieder, ob ich mit ihm in einen ruhigeren Bereich gehen wolle und dass ich ihm meine Telefonnummer geben sollte“, sagte die zweifache Mutter Madbouli. „Das ist eine Frage der nationalen Sicherheit. Ich bin Mutter und ich will Mut gemacht bekommen, wenn meine Töchter auf die Straße gehen.“

Bis zu 90 Prozent der jemenitischen Frauen sagen, sie würden belästigt, während in Ägypten 83 Prozent einer Stichprobe von 1.000 berichteten, dass sie verbal oder physisch missbraucht wurden.

… In Syrien gehen Männer aus traditionellen Familien zum Einkaufen auf den Markt, statt weiblicher Familienmitglieder; damit ersparen sie ihnen die Belästigungen, sagte Sherifa Zuhur, eine libanesisch-amerikanische Akademikerin, auf der Konferenz.

Abul Komsan beschrieb, wie eines der von ihr interviewten Belästigungs-Opfer erzählte, sie habe Vollverschleierung angelegt, um dem Ärger abzuwehren. „Sie sagte mir, sie habe den Niqab angelegt. Um Gottes Willen, was kann ich sonst noch tun, damit sie mich in Ruhe lassen?“, zitierte sie die Frau. Einige sagten sogar, sie überlegten, ob sie noch arbeiten oder in die Schule gehen sollten, weil sie auf der Straße und in öffentlichen Verkehrsmitteln ständig belästigt werden.

Selbst im Jemen, wo fast alle Frauen von Kopf bis Fuß verhüllt sind, sagte die Aktivistin Amal Basha, dass 90 Prozent der Frauen in einer von ihr druchgeführten und veröffentlichten Studie Belästigungen berichteten, insbesondere, dass sie gekniffen werden.

„Die Religionsführer schweigen und machen immer die Frauen verantwortlich, womit sie sie dazu bringen in einem ständigen Zustand der Angst zu leben, denn da draußen folgt ihnen jemand“, sagte sie.

Wenn im Jemen ein Fall von sexueller Belästigung gemeldet wird, fügte Basha hinzu, dann greifen die traditionellen Führer ein, um das zu vertuschen, die Beweise zu beseitigen oder das Opfer zu terrorisieren.

In Saudi-Arabien, einem weiteren Land, in dem Frauen sich vollständig verhüllen und im öffentlichen Leben beinahe völlig von Männern getrennt sind, berichten Frauen ebenfalls von sexueller Belästigung, gibt die saudische Aktivistin Majid al-Eissa an.

Marisol von Jihad Watch kommentiert die Konferenz ebenfalls:

Selbst in Niqabs werden sie verbal und physisch belästigt. Das geschieht trotz des Enthusiasmus einer Naomi Wolf und ähnlicher Freigeber der angeblich „befreienden“ Aspekte er ironischerweise protzenden „Anständigkeit“ islamischer Kleidung… die im Westen wohl allesamt mit, sagen wir, konventioneller kirchenfreundlicher Kleidung erzielt werden könnte, außer man ist auf Anonymität aus oder tatsächlich Aufmerksamkeit dafür erregen will, richtig wirklich anständig zu sein.

Das Problem dabei: Ob die Frauen zu Objekten gemacht werden, liegt letztlich im Auge des Betrachters, ob nun mit oder ohne Hijab, mit oder ohne Niqab. Wo der Hijab erfolgreich einer Kultur aufgedrückt wurde, wird er Teil einer quid-pro-quo-Vereinbarung in Ruhe gelassen (und nicht angegriffen) zu werden und wird so selbst zum ultimativen Symbol der Objektwerdung, damit eine Frau ohne ihn nicht des Respekts oder der Sicherheit unwürdig befunden wird, was aber oft auch mit ihm geschieht. (s. auch: Sheik al-Hilali [bei mir hier] und diese ägyptische Werbeanzeige.)

All das zeigt, dass der Hijab und seine heftigeren Variationen eine Kapitulation vor einer ungerechten Sozialordnung ist, nicht eine moralische Leistung; und Kapitulation ermutigt das Gegenteil von Gleichbehandlung. Das Beste, was man hoffen kann, ist, dass die Oberherren sich an die Kapitulationsbedingungen halten.

Der Rückzug der Frauen ist gewollt:

Das genau ist das Ziel und es wurzelt in islamischer Tradition, die fordert, dass eine Frau das Haus nicht ohne Begleitung ihres Ehemannes oder eines adäquaten männlichen Verwandten oder ohne dessen Zustimmung verlassen darf.

„Respekt für die Frau“? „Schutz“ der Frau? Selbst, wenn das einmal so gewesen sein sollte, ist davon nichts mehr übrig. Auf praktischer Ebene wird es spätestens dann eine komplette Lüge, wenn die Gesellschaft voll islamisiert ist und keine „unzüchtigen“ Frauen mehr zum Belästigen hat. In dem Moment werden auch die „züchtigen“ Frauen wieder Freiwild. Auch Saudi-Barbaria ist ein Parade-Beispiel dafür.

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Ein Gedanke zu “Verhüllte Frauen werden in der arabischen Welt belästigt

  1. Man sollte Pornohefte dort abwerfen – in Unmengen!
    Und gleichzeitig freie TV-Programme mit Erwachsenen-Inhalten ausstrahlen. Sie wären alle zu beschäftigt für Jihad.

    Kein Wunder das sich die Teenager und jungen Männer für Jungfrauen in die Luft sprengen, so geladen wie die sind 😉

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