Finnland – die etwas andere Beerdigung

Ein Mann starb an einer Krankheit. Er wurde nur 28 Jahre alt. Er hinterließ eine Ehefrau  und eine Schwiegermutter. Er sollte beerdigt werden, wie er es sich gewünscht hatte.

Das Besondere an diesem Mann: Er war vom Islam zum christlichen Glauben konvertiert. Deswegen wollte seine Familie nichts mehr mit ihm zu tun haben. Auch mit seiner Beerdigung nicht. Sie ließen allerdings verlauten, dass er bitte nicht verbrannt werden solle. Also organisierten seine christliche Ehefrau und seine christliche Schwiegermutter für den zum Christentum übergetretenen Ex-Muslim die Beerdigung.

Auf dem Weg zu Grab dann die Überraschung: Die muslimische Familie sprang samt einem Imam aus dem Gebüsch. Der Imam wischte das aus Sand gestreute Kreuz vom Sarg, die Muslime übernahmen ihn von den geschockten Christen und zogen mit arabischsprachigem Gebet weiter, machten also wohl so etwas wie eine muslimische Beerdigung daraus.

Da steht die Frage im Raum: Glauben die, damit würde die Leiche wieder muslimisch? Denken sie, das Unrecht des Abfalls von Allah würde damit wieder ein Stückchen korrigiert? War der Mann noch nicht lange genug Christ und konnte so im Grab noch einmal umgedreht werden?

Aber was ist dann mit der von Nichtmuslimen verseuchten Erde, in die der Tote gelegt wurde? Er liegt ja jetzt nicht in reinem, muslimischem Boden.

Man kann wohl davon ausgehen, dass sie ihn nicht in „muslimische“ Erde hinabgelassen, sondern das mit allen Mittel verhindert hätten. Schließlich war der Mann Apostat. Und das ganze Theater auch keine muslimische Beerdigung, sondern schlichtweg eine Machtdemonstration: „Der Islam (und damit wir) siegt und hat das Sagen.“ Pure Provokation, wie der Pfarrer völlig zu Recht vermutet. „Ihr könnt ihn vom Glauben abgebracht haben, aber wir bestimmen, wie er begraben wird.“

Welche muslimischen Gebete da getätigt wurden, weiß außer ihnen niemand. Vermutlich keine, die für das Leben des Mannes dankten und ihn für das Paradies empfahlen. Doch darum ging es ja nicht. Es ging darum den Christen zu zeigen, wo der Hammer hängt. Die sind ja auch so einfach zu übertölpeln. Zu blöde sich zu wehren. Und sollten klar gemacht bekommen, dass sie unterlegen sind und sich zu fügen haben. Allah ist größer! Deshalb braucht es keinerlei Respekt vor andere Religionen und schon gar nicht vor den Wünschen von toten Ex-Muslimen.

3 Gedanken zu “Finnland – die etwas andere Beerdigung

  1. Das Moslems den Tod mehr lieben als das Leben haben viele Anhänger der FRAZ (friedlichsten Religion aller Zeiten) schon oft genug öffentlich kund getan. Aber nachdem einer schon verstorben ist sie immer noch keine Ruhe geben können ist traurig (bzw. eine Schande).

    Hat den wenigstens jemand Anzeige erstattet? Könnte das nicht mit Leichenschändung bzw. Grabschändung geandet werden? Immerhin war er schon getauft(?). Ich kann den Artikel leider nicht in Finnisch lesen.

    • Er war schon längst Christ, als er 2008 heiratete.
      Ob Anzeige erstattet wurde, weiß ich nicht. Aber ich vermute, dass keine vorliegt. Was für eine sollte das auch sein? Es ist niemandem etwas passiert, der Sarg kam unter die Erde und fertig. Da kann man noch nicht einmal mit Störung der Totenruhe kommen.

      • Naja, aber mit schweren psychischen Folgen dieses „Überfalls“ bei den Hinterbliebenen.
        Auch scheint ja der geäußerte Wille des Toten missachtet worden zu sein.
        Also da könnte ein findiger Anwalt sicherlich was mit machen.
        Natürlich würde er damit Morddrohungen und schlimmeres auf sich ziehen…

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