Schaschlik

Dhimmis: Das Metropolitan Museum of Art zieht heimlich, still und leise Mohammed-Bilder aus einer Ausstellung ab. Wenn nach der Renovierung wiedereröffnet wird, sollen diese in der Islam-Sammlung nicht wieder auftauchen. Muslime könnten beleidigt sein (es hatte sich bisher niemand beschwert). Vorauseilender Gehorsam kann nicht besser funktionieren. Wo bleibt eigentlich das hehre Ziel der Kunst „Grenzen auszutesten“ und ggf. zu überschreiten?

In Spanien wird während des nächsten Ramadan der erste spanischsprachige Radio- und Fernsehsender den Betrieb aufnehmen. Betrieben wird er von Saudi-Arabien. Er wendet sich an „Millionen hispanischer Muslime und Nichtmuslime in der ganzen Welt“. (Dafür haben die Saudis immer Geld…)

Die Terroristen lachen sich beim Rechnen schlapp: Während sie für ein Projektil (Mörsergranate, Qassam, Grad) zwischen 100 und 1000 Dollar ausgeben, kostet jeder Rakete, die Israel für seinen Iron Dome-Verteidigungsschirm braucht, $30.000 bis $40.000. Rein rechnerisch haben die Hamastanis schon gewonnen. Jetzt müssen sie nur häufig genug schießen, damit Israel wirtschaftlich in die Knie gezwungen wird. (Es hilft nichts, die IDF muss die Terroristen platt machen.*)

Arabische Gerechtigkeit (wieder ein Grund, sich von den Golfstaaten fern zu halten): Letztes Jahr schockten uns (Video-)Bilder eines Mitglieds der Herrscherfamilie der Vereinigten Arabischen Emirakte, der einen Mann krankenhausreif prügelte. Jetzt wurde in diesem Fall das Urteil verkündet: Freispruch! Der Täter behauptete unter Drogen gesetzt worden zu sein, wodurch er nicht wusste, was er tat (u.a. traktierte er sein Opfer mit einem Elektroschocker). Die zwei Männer, die das Video veröffentlichten, bekamen übrigens jeweils 5 Jahre Gefängnis.

Folgen von 9/11? In Oslos Stadtteil Grønland sehen die so aus: Die Überwachung der Muslime durch eine Art „Moralpolizei“ hat zugenommen, der Druck bis Zwang auf Muslime, sich „muslimisch“ zu verhalten steigt ins Unerträgliche.

Versuchte Modernisierung findet im Islam derzeit höchstens bei der Technik innerhalb von Moscheen (und der Nutzung von Internet, Mobiltelefonen etc.) statt. Das kann allerdings schief gehen, wie wir jetzt vergnügt erfahren konnten: Jemand hat den Zugang zu den zentral gesteuerten Lautsprechern der 170 Minarette der Stadt Rize (Türkei) gehackt und statt des Allmachtsrufs unfromme bis (für die Imame) eklige Musik darüber abgespielt.

Kann man sich eine solche Nachricht aus anderen Ländern vorstellen? „Staat kommt nicht mehr für Beerdigung von Terroristen auf.“ Bisher kam Israel für die Beerdigung aller seiner Staatsbürger auf. Die Knesset beschloss jetzt, dass (ggf. auch jüdische) Terroristen ihren Familien nicht auch noch eine „Belohnung“ in Form der Übernahme der Beerdigungskosten zukommen lassen sollten. Angehörige von Terroristen haben jetzt auch keinen Anspruch auf eine staatliche Hinterbliebenenrente und sonstige Vergünstigungen mehr.

Gegen den Westergaard-Attentäter wird in Dänemark wegen Anklage wegen Terrorismus erhoben. Wachen da welche auf?

Was kann man den Menschen unter der Herrschaft von Fatah und Hamas glauben, wenn man sie zu etwas befragt? Vor allem, wenn die Fragesteller oder Gesprächspartner von Hamas- oder Fatah-Aufsehern begleitet sind? Eine unabhängige Umfrage haben 57% der Westbank-Bewohner das Gefühl, keine wirkliche Freiheit zur Meinungsäußerung zu haben; im Gazastreifen sind es 63%.

Wie arm sind sie im Gazastreifen? Es gibt Leute, die nehmen Internetzugang als einen Indikator dafür, ob Menschen arm sind. Die verarmten und hungernden Menschen im Gazastreifen haben zu 70% Internetzugang. (Nur 8,4% nutzen Internet-Cafés.)

Dhimmitannien wehrt sich ein bisschen: Die Extremistengruppe Islam4UK des Hasspredigers Anjem Choudary ist anscheinend ab sofort verboten. Die Reaktion? Sie drohen mit Gewalt. Sie können nichts dafür. Es geht nicht anders.

Der türkische Premierminister Erdogan bekam den Internationalen König Faisal-Preis für Dienste für den Islam verliehen. Bestimmt nicht für seine Orientierung hin zum Westen, oder? Kommentar von Roberst Spencer: Die Saudis haben klar erkannt, was der Westen entschlossen ist zu ignorieren: dass Erdogan die Türkei auf den Weg gebracht hat den kemalistischen Säkularismus auszurangieren und ein islamischer Staat zu werden.
A
uf einer Pressekonferenz mit dem libanesischen PM Sa’ad al-Hariri drosch Erdogan wieder auf Israel ein: Israels Behauptungen zu Gazastreifen wies er zurück und gab weiterhin zu Mikrofon, dass sein Land nicht untätig bleiben könne, wenn Israel täglich die libanesische Souveränität verletze (weil es Aufklärungsflüge über dem Südlibanon macht). Der syrische Präsident solle den Libanon möglichst bald besuchen. Offenbar fand er auch die Worte des Libanesen voll in Ordnung, dass Israel sich Friedensbemühungen widersetze und „Verteidigung des Libanon“ (soll heißen: Hochrüstung und „Widerstand“ der Hisbollah) kein Terror sei.

Die Friedensengel waren wieder aktiv: Nachdem ein muslimischer Anwalt in Detroit eine Demonstration gegen Terrorismus organisiert und angeführt hatte, erhielt er jetzt Drohanrufe. Natürlich nicht von Baptisten oder Quäkern, auch nicht von Neocons, sondern von jemandem, der sich als Vertreter des wahren Islam sieht.

Kanada hat die Nase voll: Wie die UNRWA arbeitet, ist so undurchsichtig, dass die kanadische Regierung nicht nachvollziehen kann, ob ihre Gelder für ehrenwerte Projekte verwendet werden oder nicht. Jetzt sollen die Finanzspritzen nur noch direkt an Projekte in der PA gehen. Wie viel die PA-Bürokratie (und -Korruption) sich davon abzweigen können wird ist vielleicht auch interessant, aber die Kanadier wollen genau hinsehen. Ihr oberstes Anliegen sei die Sicherheit des Staates Israel, sagte der Präsident des kanadischen Schatzamtes, Victor Toews. Da kann man nur sagen: vorbildlich.

Es gab ihn nicht, den Holocaust. Also muss einer her. Die Terror-Mullahs drohen damit. Sogar mit einem „großen Holocaust“ in Israel. Wer nimmt das alles ernst? Wohl alle, nur behaupten zu viele, man könne das mit Gerede verhindern.

Die Terror-Schiffer spucken wieder große Töne: Gleich sechs Boote wollen sie ins „belagerte“ Hamastan schicken. Irgendwann im Frühling…

Update zu Wootton Bassett: Der Islamisten-Marsch durch Wootton Bassett wurde abgesagt. Die Facebook-Gruppe gegen den Hetz-Marsch hatte 185.000 Unterzeichner gewonnen. Islam4UK sagt allerdings, man habe Erfolg gehabt (die gewonnene Aufmerksamkeit reicht ihnen). Allerdings gibt es Pläne, diese „erfolgreiche“ Hasstruppe zu verbieten. Was Chef-Hetzer Choudary nicht anficht: „Wir werden nicht aufhören, nur weil die Regierung die Organisation verbietet.“ Das Ziel bleibt ein Großbritannien unter der Herrschaft das Islams und der Scharia und das könne durch Verbote von Organisationen nicht verhindert werden. Man kann nur hoffen, dass auf der Insel genügend Grips existiert, diesen Leuten das Handwerk zu legen, statt ihnen unter neuem Namen die Wiederentstehung zu gewähren.

Antisemitannien: Comment is Free heißt der Blog- und Kommentarbereich des Guardian. Dort toben sich Antisemiten aller Couleur nur allzu gerne gegen Israel aus. Ein regelmäßiger Schreiber dort befand, es gäbe nur einen Weg, mit den „diesen religiös motivierten Irren umzugehen. 1. Wir fordern sich nett auf zu gehen. 2. Wenn sie das nicht tun, dann zwingen wir sie mit vorgehaltener Waffe dazu. 3. Wenn sie sich immer noch weigern, dann müssen sie abgeschlachtet werden, bis zum letzten Mann, Frau und Kind.“ Ein isolierter Einzelfall ist das leider nicht. (Die zitierte üble Äußerung wurde irgendwann entfernt, der Schreiber darf aber weiter machen.)

Schlechter Witz der Woche: Das Thema „Israel“ soll versachlicht werden – indem an einer Podiumsdiskussion der LINKEN folgende Personen teilnehmen: Prof. Norman Paech, Prof. Rolf Verleger , Christiane Schneider. Na super! Von Christiane Schneider weiß ich zu wenig (außer, dass sie schon immer Kommunistin war und ihr von Linksdraußen-Extremisten vorgeworfen wird, sie unterstütze „antideutsch-neokonservative“ „Scheinlinke“ und dass sie den Dalai Lama nicht so toll findet, dass man deswegen Tibets Befreiung fordern sollte), aber die beiden anderen stehen nun gerade für das Gegenteil von Versachlichung!

Update zu diesem Eintrag: Jordanien hat sich jetzt an die UNESCO gewandt und verlangt von dieser, dass Israel „Jordaniens gestohlenes Eigentum“ zurückgibt. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Jordanien Eigentumsansprüche auf etwas anmeldet, das es selbst nur illegal in Besitz bekommen hatte.

Verfolgte Christen:
Muslims in Moderate Malaysia Firebomb 3 More Christian Churches (auch hier)
Islamists loot and burn protestant church in Algeria
Algeria: Muslims loot and burn Christian church while police fail to intervene…
Indonesia: Christians go to Human Rights Commission to ask for religious freedom

Obama Watch:
Er macht ja alles anders und besser, der Superpräsi. Alles? Im Jemen nicht, meint Thomas von der Osten-Sacken: Wie er sich im Problem des Jemen verhält, befindet sich in „Tradition“ der schmutzigen Kriege, die demokratische US-Präsidenten führten und erinnert reichlich an Vietnam. Da hatte es auch so angefangen (nicht der Irak!).
– In den USA gibt es derzeit Aufregung um einen prominenten Obamanisten (den Abgeordneten Harry Reid); dieser hatte über Obama gesagt, der sei ein „hellhäutiger Neger“. Kann sich jemand vorstellen, was los wäre, hätte ein Republikaner das N-Wort in den Mund genommen? Es reichte ja schon, dass Berlusconi sagte, Obama sei „schön gebräunt“ (he has a nice tan), damit die politisch Korrekten ausrasteten. Aber wenn ein Obamanist den Messias „Neger“ nennt, dann ist das „völlig in Ordnung“!
– Es ist schon interessant zu sehen, wie Leute Obama sehen, die die Lage vor Ort kennen. So befindet ein syrischer Liberaler jetzt, dass Obamas „soft power“-Ansatz die Terroristen ermutigt. Das sagen Konservative schon lange. Das ist vermutlich der Grund, weshalb die Obamanisten und ihr Superpräsi es weiter ignorieren werden.

Probeläufe?
Auf einem Flug von Amsterdam nach Detroit (kennen wir die Route nicht schon?) verhielten sich vier Saudis so verdächtig, dass der Airliner nach der Landung nicht ans Terminal fuhr, sondern erst einmal weit weg vom Schuss auf dem Vorfeld stehen blieb, bis die „Störer“ aus dem Flieger entfernt waren. Sie wurden befragt und wieder auf freien Fuß gesetzt. Nichts passiert. Aber die Terroristen wissen wieder etwas mehr über das Sicherheitssystem. Und die Obama-Administration braucht sich keine Fragen gefallen zu lassen…
Auf einem Flug von Atlanta nach San Francisco verhielt sich ein in den USA lebender Pakistani (Aufenthaltsstatus der Öffentlichkeit unbekannt, wird weiter vorenthalten) so auffällig, dass der Flug umgeleitet wurde und die Maschine in Colorado Springs landete.

Nicht in Obamas Verantwortungsbereich: In Manila hat ein 19-jähriger Saudi in Pilotenuniform es geschafft in einen Sicherheitsbereich vorzudringen. Angeblich wollte er nur seinen Vater abholen, der früher Pilot bei Saudia gewesen sein soll. (Was macht er dann in einem Sicherheitsbereich des Terminals? Nachdem er offensichtlich Sicherheitschecks umgangen hat?)

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