Fehler, die eine Schülerzeitung nicht machen würde

John Hinderaker, PowerLine blog, 13. Januar 2010

Mit der New York Times – sie wird von einem Lese heute als „Junk-Bonds ausgebende, mexianisch kontrollierte New York Times“ beschrieben – geht es weiter bergab. Das Gespür der Zeitung für Geschichte wird durch diese Richtigstellungen illustriert, die nur ein paar Tage auseinander lagen. Zuerst aus einem Artikel über eine Reise nach Friesland:

Ein Artikel vom 22. November über die niederländische Provinz Friesland beinhaltete eine Reihe von Fehlern.

Beim Verweis auf die Geschichte Frieslands waren es die feudalen Fürsten – nicht die Römer – die erfolglos versuchten die Friesen im 13. und 14. Jahrhundert zu erobern.

Hey, sie lagen doch nur ein Jahrtausend daneben. Als nächstes aus der Ausgabe von heute ein Fehler, von dem jeder amerikanische Mittelstufenschüler gesagt bekommt, er dürfe ihn nicht machen:

Die Rezension der Fernsehsendung „Return to Cranford“ vom Freitag auf PBS gab die falsche Zeit an, in der die Geschichte spielt. Wie die Rezension noch feststellte, spielte sie im Jahr 1844 – Mitte des 19. Jahrhunderts, nicht „Mitte des 18. Jahrhunderts“.

Beschäftigt die Times eigentlich Lektoren? Wissen sie diese Dinge wirklich nicht? Von der Times wird oft gesagt, sie sei eine „Elite“-Institution. Aber das wahre Problem besteht darin, dass die Zeitung unterdurchschnittlich ist.