Zitate!

Warum der Islam bei deutschen Männern, sofern sie sich im Feuilleton verwirklichen, so beliebt ist? Weil er Heilung verspricht von der Kränkung, die ihnen durch jahrzehntelang erlebte und erlittene Frauenbewegung zugefügt wurde!
Cora Stephan, 17.01.10; weiter geht’s:
Seit überwiegend bärtige Männer aus spannenden Kulturkreisen (farbig wie bei Karl May!) es verstehen, aus dem bloßen Gefühl des Beleidigtseins Machtpolitik zu machen, kann auch der bartlose Softie hierzulande wieder in Würde sein Haupt erheben.

… was die grüne Partei seit nunmehr 30 Jahren repräsentiert: eine moralinsaure Spaßbremse, getreten von kleinen Ökodiktatoren, Klima-Blockwarten und Flora-Fauna-Habitat-Sheriffs. Zwangscharaktere, die ihren Mitbürgern immerfort vorschreiben müssen, wie sie gefälligst zu leben haben. Lauter Nachhaltigkeits-Nervensägen, grün angestrichene Ekel Alfred.
Wolfgang Röhl, Die Achse des Guten, 17.01.10 – „grün angestrichene Ekel Alfred“, darauf muss man erstmal kommen!

Ich sehne mich nach dem Tag, an dem die Schlagzeile lautet: „Frankreich: Sarkozy nennt Islam nicht ausführbar“
Kommentar auf Jihad Watch (18.01.10) zur Meldung, dass Sarkozy das von ihm angeregte Burka-Verbot „nicht ausführbar“ nannte.

Die Feuilletons sind zu Schutz- und Ausweichräumen eines immer mehr zum Pfäffischen tendierenden juste milieu geworden, das sich von den eigenen Traditionen der Kritik und des Witzes längst abgeschnitten hat. Klassisch liberale, aufklärerische Positionen lassen sich in praktisch keinem einzigen Feuilleton der Republik mehr artikulieren. Man erinnert sich an Zeiten, in denen Autoren wie Henryk Broder oder Ulrike Ackermann noch in der taz publizieren konnten, damals stand dort eine Fraktion der Realos gegen eine Fraktion der Fundis. Heute sind die Fundis weich gespült – und warten in sämtlichen Feuilletons auf die Rente.
Thierry Chervel, Perlentaucher, zitiert auf Die Achse des Guten, 19.01.10

Ich mag Roland Koch nicht, aber hier ist etwas, das auch wieder stimmt:
Roland Koch ist der Thilo Sarrazin der CDU. Auch er sagt ab und zu Dinge, die stimmen, die sich aber nicht gehören. Sein Hinweis, dass Hartz-IV-Empfänger stärker als bisher üblich zur Arbeit herangezogen werden sollten, ist so ein Satz. Den sagt man einfach nicht. Er ist unhöflich. Man sagt ja auch nicht, dass sich Sophia Loren und Cher zu oft haben liften lassen. Es stimmt zwar, aber der Kavalier schweigt. Roland Koch ist kein politischer Kavalier und stört ständig den deutschen Stubenfrieden.
Rainer Bonhorst, 19.01.10

Muss sich jetzt jeder israelische Politiker hinstellen und bekräftigen, der Staat Israel spreche für so ziemlich alle Juden außer für ein paar Exzentriker in Malsburg-Marzell und Neu-Isenburg?
Claudio Casula, Spirit of Entebbe, 20.01.10 über den Protest Der Tochter, die israelische Regierung dürft sich nicht anmaßen für sie zu sprechen.

Es war das erste Mal seit dem Ende des Dritten Reiches, dass ein «Judenboykott» durchgesetzt wurde, Antisemitismus als Antizionismus maskiert. Hätte es sich um Rabauken der NPD oder andere Neonazis gehandelt, wären die Innenminister der Bundesländer umgehend zu einer Krisensitzung zusammengekommen, um über eine Verstärkung des «Kampfes gegen rechts» zu beraten. Weil es aber Linke waren, die sich wie eine SA-Horde aufführten, dauerte es eine Weile, bis die Überraschung dem Schrecken weichen konnte.
Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 21.01.10 über die Reaktionen auf die Verhinderung der Aufführung eines Films von Claude Lanzmann in Hamburg durch Linksextremisten.

Dikaturen wie in Iran, Syrien, Saudi-Arabien etc. sind politische Dikaturen, die den Islam missbrauchen.
Knallcharge Adrian Kreye, Feuilletonist, Süddeutsche Zeitung, 05.01.10 – klar, Assad ist kein Baathist mehr, sondern Islamist und Politik wird in islamischen Staaten nur gemacht, indem die Religion missbraucht wird. Dass Politik und Glaube in dieser Religion nicht getrennt werden, kommt dem Schlaumeier nicht in den Sinn, das sagen nur „Islamophobe“.
Viele Leser von Kreyes Erguss widersprechen dem Feuilleton-Kotzbrocken übrigens entschieden.

Für mich sieht es im Moment eher danach aus, als würde der echte Operetten-Präsident durchaus auf dem Niveau eines Musicals agieren. Doch die „Kulturzeit“ gibt sich größte Mühe, das noch zu unterbieten.
David Harnasch, Cicero TV-Kritik, 20.01.10 über das Niveau der Sendung auf 3sat und des von ihr hoch bejubelte Musicals „Hope – Obama Musical Story“ (und des Superpräsi).

Obama: Frieden in Nahost schwieriger als gedacht.
n-tv-Newsticker im Fernseh-Programm, 21.01.10, 21.28 Uhr – welch eine Erkenntnis!

Innerhalb eines Jahres hat Präsident Obama etwas genommen, das in schlimmer Verfassung war, und vom Rande der Katastrophe zurückgebracht. Die Republikanisch Partei.
Jay Leno, getwittert von Jeff Jacoby, 21.01.10

Man könnte den Verdacht hegen, dass die „Abneigung“ gegen den Islam nicht daher kommt, dass er ignoriert wird, sondern von dem zunehmend alltäglichen Phänomen, dass seine ergebensten Anhänger die Mitglieder anderer Religionen ermorden und diese Morde durch Bezugnahme auf islamische Texte und Lehre rechtfertigen.
Robert Spencer, Jihad Watch, 21.01.10 über Äußerungen zu Umfragen, dass Amerikaner gegenüber Muslimen negativer eingestellt seien als gegenüber anderen Religionen – und den bekannten, üblichen Interpretationsmustern zu den Gründen dafür.

Auf dieses dünne Material stützt Benz eine weitreichende These: die von der Deckungsgleichheit zwischen «Islamfeindschaft» und Antisemitismus. Zwar setzt er beides nicht ausdrücklich gleich. Bei seiner Darstellung der Parallelen wartet man jedoch vergeblich auf eine Verdeutlichung der Unterschiede, die zu einem Vergleich jenseits der Gleichsetzung zwingend gehören.
Richard Herzinger, Die Achse des Guten, 22.01.10 über Dr. Wolfgang Benz‘ These von der Vergleichbarkeit von „Islamophobie“ und Antisemitismus.

Was heisst das? Dass wenn jemand aus einer anderen Kultur kommt, bei uns ein Menschenleben eine andere Wertigkeit bekommt? Heisst das, wenn der Franz seiner Frau achtmal in den Bauch sticht und sie überlebt, dann ist das versuchter Mord, weil der Franz katholisch/österreichisch erzogen wurde und wenn der Herr Ibrahim das selbe versucht, ist es nur versuchter Totschlag, weil der Herr Ibrahim islamisch/türkisch erzogen wurde. Muslime haben sozusagen irgendwie die Lizenz zum durchdrehen?
Oren1, 16.01.10 über eine unglaubliche Anklage und ein unglaubliches Urteil der österreichischen Justiz.