Der Islamische Jihad feiert den Jahrestag des Massakers von Beit Lid

Elder of Ziyon, 22. Januar 2010

Am 22. Januar 1995 führte der Islamische Jiha einen seiner blutigsten Terroranschläge durch, den doppelten Bomben-Selbstmord an der Beit Lid-Kreuzung. 21 Personen wurden getötet.

Eine der abscheulicheren Taktiken, die bei diesem Bombenanschlag benutzt wurde, war der Anschlag auf medizinisches Personal. Als Ambulanzen und Sanitäter am Tatort zusammenkamen, um den Opfern zu helfen, lief der zweite Bomber in die Menge und sprengte sich dort ebenfalls.

Wie vorherzusehen war, feierte die Zeitung Palestine Today, das Sprachrohr des Islamischen Jihad, diesen Anschlag heute, am 15. Jahrestag.

Es lohnt sich zur Kenntnis zu nehmen, dass das Beit Lid-Massaker der siebte große Terroranschlag nach dem Oslo-„Friedens“-Abkommen war, nur sechzehn Monate nach der Unterzeichnung. Was ein neues Zeitalter des Friedens einläuten sollte, brachte stattdessen die schlimmste Terrorwelle innerhalb Israels in dessen Geschichte. Selbst der taubenhafte Präsident Ezer WEizman forderte ein Anhalten der „Friedens“-Übereinkünfte im Gefolge von Beit Lid. Yitzhak Rabin hörte nicht auf ihn und die Bombenanschläge gingen weiter, Jahre vor der zweiten Intifada.

Das nennt die Welt „Frieden“ und das feiern die Terroristen heute.

3 Gedanken zu “Der Islamische Jihad feiert den Jahrestag des Massakers von Beit Lid

  1. „dass das Beit Lid-Massaker der siebte große Terroranschlag nach dem Oslo-„Friedens“-Abkommen war“

    die Hauptursache liegt in der Leichtsinnigkeit mit der seit 1967 die Grenze zu Yehuda Shomron (Westbank) unbewacht belassen wurde, letztendlich hat nur die Schutzmauer den „palästinensischen“ Bombenterror beendet. Und laßt uns nicht vergessen daß der Herr Präsident Shimon Peres mit Herrn Mörder Yasir Arafat jahrelang bestens befreundet war.

    • Dass Peres u.a. solche hirnrissige Fehler gemacht haben hat aber nichts damit zu tun, dass die Terroristen ihre Morde feiern und dieses Tun hier bei uns keinerlei Echo hat. Eher noch gerechtfertigt wird, mit angeblicher Verzweiflung, durch die die Terroristen – Verzeihung: „Freiheitskämpfer“, „Militante“, „Aktivisten“ nicht anders können.

  2. klar, aber der Apologetismus der dt. Linken für samtlichen Terrorismus hat nicht mit der Dummheit der Herren Peres, Beilin, Olmert & co zu tun.

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