Stoff für’s Hirn!

Oren1 hat sich schon am 16. Januar Gedanken darüber gemacht (und sich aufgeregt), wie die (österreichische) Justiz mit ein und derselben Tat umgeht, wenn a) ein indigener ethnischer Österreicher und wenn b) ein multikulturell bereichernder Migrationshintergründler mit grüner Propheten-Religion sie begeht.

Cicero hat zum Gedenken an seinen Tod vor 45 Jahren eine reihe pointierter Zitate Winston Churchills abgedruckt – im Original und mit deutscher Übersetzung.

Broder schlägt wieder zu: Wie er mit dem Vorwurf ein „Hassprediger“ zu sein umgeht und denjenigen, die ihm das vorwerfen, verbal den Hintern versohlt sowie ihnen aufzeigt, welche Vollhonks sie sind, ist einfach gut.

Zehn gute Entgegnungen auf zehn dämliche Phrasen – da Phrasendrescherei die Angriffe gegen Israel beherrschen und Fakten Mangelware bei den selbst erklärten Israel-„Kritikern“ sind, sollte man mit Tatsachen kontern. Richtigstellungen der dümmlichen Phrasen sind wichtig geworden. Spirit of Entebbe hat einige aufgeführt.

Die irren Versuche Israels Hilfen in Haiti als böse PR-Maßnahme zu entlarven, sind schon bescheuert genug. Es geht aber noch mehr, wie schon Gaga-Hugo und Kayhan zeigen. Basisbanalität hat eine Analyse durchgeführt: Wir basteln uns eine Verschwörungstheorie – heute: Haiti.

Die Sache mit dem YouTube-Video des Antisemiten aus Seattle – Israel würde in Haiti nur aktiv sein, um Organernte betreiben zu können – ist ein klassisches Beispiel dafür, wie Lügen innerhalb kürzester Zeit Verbreitung finden, wenn es sich bei den Beschuldigten nur um die richtigen Leute handelt, findet Thomas von der Osten-Sacken. Recht hat er. Und wie er Recht hat!

Anfang des Jahres gab es eine Riesenaufregung um angebliche Mordpläne der CIA gegen einen Deutsch-Syrer. Jetzt wird sich ein Bundestagsausschuss mit dem Fall beschäftigen. Was das tatsächlich ist und womit der Ausschuss sich vielleicht etwas mehr beschäftigen wollte, steht auf Lizas Welt.

Ein bisschen allgemeiner Antisemitismus gefällig? tw_24 hat bei der ZEIT gestöbert (im Kommentarbereich).

Der moderate und dem Westen eher freundlich gesinnte Reformer des Iran, Ali Larijani – ist auch nichts weiter als ein hassender Jihadist. Außer, Frau Amirpur findet wieder einen Übesetzungsfehler…

Wie soll man diesen bescheuerten Satz von Sebastian Engelbrecht kommentieren? „Peres scheint immer noch davon getrieben zu sein, Israel einen Platz auf der Landkarte zu verschaffen.“ Mr. Moe hat eine Möglichkeit gefunden.

Viel verächtlicher kann man – bei allen erwähnten positiven Dingen – kaum über einen Politiker schreiben, wie der SPIEGEL über Dirk Niebel. Und der Grund? Der Mann war Soldat und er steht Israel positiv gegenüber. Und die SPD mag ihn nicht und zieht auch über ihn her. Vor allem in Sachen Israel. tw_24 hat ein paar gewichtige Worte dazu geschrieben.

Ein angesehenes medizinisches Journal gibt den Soziologen. Und was kommt dabei heraus? Die Israelis sind Schuld, dass die PalAraber ihre Frauen prügeln. Was auch sonst? Als inzwischen „völlig palästinensiertes Organ“? (beide Links in Englisch)

Die UNO will Taliban aus den Terrorlisten entfernt sehen, die Bundesregierung versucht sich mit Geld ein „Aussteigerprogramm“ zu basteln – und Broder höhnt gegen Westerwelle, woran ich durchaus Gefallen finden kann, nicht nur an diesem Satz: „Es könnte ja sein, dass afghanische Taliban praktischer und pragmatischer denken als deutsche Neonazis und sich eher korrumpieren lassen.“

Westerwelle macht den Bock endgültig zum Gärtner – Hans Branscheidt zeigt, wieso.

Deutsche Widersprüche zeigt Thomas Blanken auf Shining City auf: Was hier richtig ist und nicht anders sein darf, gilt bei denselben Leuten sofort als unanständig, verdächtig und anrüchig, sobald Amerikaner es tun.

Henryk M. Broder stellt das “Gruselkabinett des deutschen Nahostexpertentums“ vor – dessen Mitglieder allesamt Stammgäste beim deutschen Dienst des Mullah-Propagandadienstes IRIB sind und natürlich nur die anständigsten Meinungen, nämlich wie toll die Terroristen sind und wie schäbig die Juden und ihr Staat.

Wer meint, Henryk M. Broder könne an ZfA-Leiter Wolfgang Benz kein gutes Haar lassen, darf sich gerne eines Besseren belehren lassen.

Die Freiheit, vor allem auch die Meinungs- und Informationsfreiheit, hat im arabischen Raum immer Mängel. Die Vereinigten Arabischen Emirate bilden gerade mal wieder ein „schönes“ Beispiel; dort ist der Nachrichtendienst „europenews.dk“ (der auch eine deutsche Seite betreibt) gesperrt. Was es damit auf sich hat, beschreibt Henrik R. Clausen.

Gideon Böss hat sich mit dem Vergleich „Israel/Zionisten (Juden) = Nazis“ beschäftigt – und findet Vergleichbarkeiten mit der braunen Kloake eher auf der anderen Seite des Nahost-Konflikts.

Da macht sich einer Sorgen um die Linken: Die waren immer atheistisch (eigentlich, aber seit die evangelische Kirche ihr linkes Herz entdeckte – nu ja, da haben einige ja auch nicht mehr viel mit der Bibel am Hut…), aber seit die Muslime hier so schön aktiv sind, haben sie auf einmal nichts mehr gegen Religion – d.h. gegen die eine Religion, die anderen, besonders den christlichen Glauben, haben sie noch mehr als früher.

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