Zitate!

Kritik an Vampiren lässt sich auch nicht auf das Blutsaugen beschränken und darüberhinaus mit Respekt vor der Vampirkultur verüben.
Bernd Zeller, Die Achse des Guten, 02.02.10 über die Kritik an den Islamkritikern (also die Kritik am Islam).

Ich verurteile Angriffe auf jegliche Zivilisten, aber zufälligerweise glaube ich, dass jeder israelische Zivilist ein zukünftiger Soldat ist.
Dr. Kamal al-Hilbawi, Vertreter der Muslimbruderschaft in England, im Gespräch mit einem liberalen Muslim, 17.10.2008, festgehalten von MEMRI TV. So erklärt sich dann auch, dass die Hams behauptet, sie habe nicht auf israelische Zivilisten geschossen. Mit derselben Argumentation könnte Israel den Strip platt machen, weil jeder palästinensische Zivilist ein zukünftiger Selbstmordbomber ist.

Hoffentlich wird Der Freitag im Jemen gelesen, wo die Islamgelehrten mit Dschihad drohen.
Bernd Zeller, Die Achse des Guten, 04.02.10 über die Aussage eines Koranübersetzers in der Wochenzeitung, im Koran würde der Begriff „Jihad“ an keiner Stelle mit Gewalthandlungen verbunden. Den Artikel und eine Entgegnung fasste er zum Beginn so zusammen:
„Jihad heißt sich abmühen?“ Ja klar. Und SS heißt Schutzstaffel.

Am 4. Februar vor zwanzig Jahren glückte dem Vorsitzenden der SED-PDS Gregor Gysi ein Coup, der Geschichte machen sollte. Er rettete die regierende Partei der DDR, indem er ihren Namen entsorgte. Aus SED – PDS wurde schlicht PDS.
Vera Lengsfeld, Cicero, 04.02.2010

Wie wäre es beispielsweise mit der Charta der Hamas? Darin wird Bezug auf die Protokolle der Weisen von Zion genommen und zum Mord an allen Juden aufgerufen. Ist das etwas anderes, als ein Plan zur Endlösung? Nur weil es an der Umsetzung noch hapert, macht es die Ziele nicht weniger verachtenswert. Obwohl es dieses erklärte Ziel gibt, würde niemand auf die Idee kommen, die Palästinenser als die neuen Nazis zu bezeichnen.
Gideon Böss, WELT debatte, 30.01.10 über die „Wahrnehmung“ der Parteien des Nahost-Konflikts.

Keiner, der die Konstruktion eines islamischen Feindbildes fürchtet, hat jemals Sympathie für Gewalttäter geäußert oder gar Bereitschaft zur vorauseilenden Unterwerfung unter die Scharia zu erkennen gegeben.
Jens Jessen, DIE ZEIT, 04.02.10. Dann müsste man jetzt eine Liste derer aufstellen, die „die Konstruktion eines islamischen Feindbildes fürchten“ und ihnen erklären, dass sie nicht die Konstruktion eines islamischen Feindbildes fürchten. Fragt sich dann aber, was sie fürchten.

Zunächst einmal ist es natürlich richtig, dass der Islam „neben dem Terror noch viele andere Gesichter hat“; Zwangsverheiratungen, Ehrenmorde, Steinigungen und Geschlechtsapartheid in etwa.
Mr. Moe, Zeitung für Schland, 05.02.10 über Argumente der Islamkritik-Kritiker.

Meines Wissens nach hat es in den 90er-Jahren nicht einen einzigen Anschlag gegeben, an dem die Hamas beteiligt gewesen wäre.
Prof. Udo Steinbach, Nahostexperte, Braunschweiger Zeitung, 02.02.10. Dann müsste er konsequenterweise aber doch die Hamas zumindest als Lügnertruppe bezeichnen, schließlich haben sie eine ganze Reihe von Anschlägen als von ihnen begangen in Anspruch genommen.

Manche… bestehen darauf, dass sie [die verurteilte Terroristin Aafia Siddiqui] sei „geisteskrank“. Leute sagen dasselbe über Major Nidal Hasan, den Schützen von Ft. Hood. Man sagt, er leide unter einem nicht existierenden Zustand: einem „vor-posttraumatischem Stress-Syndrom“.
Siddiqui hatte ständig gefordert, dass es keinen Juden erlaubt wird an ihrem Verfahren teilzunehmen. Sie wollte, dass die Juroren genetischen Tests durchlaufen, um zu beweisen, dass sie nicht jüdisch sind… Sie klingt für mich wie ein Anhäger Adolf Hitlers. Welchen Unterschied macht es, wenn wir zu dem Schluss kommen, dass Hitler und seine guten, deutschen Anhänger „geisteskrank“ waren? Selbst, wenn sie das gewesen sein sollten, war der Schaden, den sie sowohl durch Unterlassungen und Auftragshandeln anrichteten radikal böse und kriminell. Kalifat-Träume sind nichts anderes als Hitlers Traum eines tausendjährigen Reiches.

Phyllis Chesler, Pajamas Media, 04.02.10 [Kursivsetzung durch mich]

Nachdem wir (unter Benutzung von Lügen über ein Massaker) dafür verurteilt wurden, wie die IDF Jenin handhabte und nachdem wir den Golstone-Bericht dafür bekamen, dass wir versuchten zivile Opfer in Gaza zu vermeiden, sind viele Israelis überzeugt, dass wir verurteilt werden, egal, wie wir unsere Schlachten mit den „Palästinensern“ schlagen; daher sollten wir uns weniger um Kollateralschäden sorgen (ich würde niemals dazu schweigen und die IDF tut das einfach nicht) und mehr darüber den Job ordentlich zu erledigen.
IsarelMatzav, 04.02.10 in einem verleumderischen Bericht auf Russia Today.

Wann wird Ägypten vor Gericht gestellt?
Ulrich J. Becker, aro1, 06.02.10 in Sachen „Sperrwallbauer“

Zum Klimathema hat die Achse des Guten inzwischen eine nette Sammlung an Zitaten gebracht. Besonders gefällt mir im Moment:
Baruch de Spinoza: “Wenn die Fakten der Theorie widersprechen, dann müssen entweder die Theorie oder die Fakten geändert werden.”
Desweiteren zum Prozess gegen Geert Wilders:
Pat Condell: „Wenn die Wahrheit gesetzwidrig ist, dann stimmt mit dem Gesetz etwas nicht.“

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Ein Gedanke zu “Zitate!

  1. […] Dr. Kamal al-Hilbawi, Vertreter der Muslimbruderschaft in England, im Gespräch mit einem liberalen Muslim, 17.10.2008, festgehalten von MEMRI TV. So erklärt sich dann auch, dass die Hamas behauptet, sie habe nicht auf israelische Zivilisten geschossen. Mit derselben Argumentation könnte Israel den Strip [Gazastreifen] platt machen, weil jeder palästinensische Zivilist ein zukünftiger Selbstmordbomber ist. via heplev […]

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