Die Fassade „Menschenrechte“ beginnt zu zerbröseln

Noah Pollak, Commentary Magazine contentions, 8. Februar 2010

Die Zusammenarbeiter zwischen Amnesty International und einem keine Reue zeigenden Islamisten namens Moazzam Begg ist Quelle der Verwunderung bei denen gewesen, die diese Art von Dingen verfolgen, allerdings nur hintan gestellt Verwunderung, vernebelt durch die allgemeine Tendenz der Medien, die Glaubwürdigkeit von „Menschenrechts“-NGOs zu schützen oder wenigstens nicht allzu viele Frage zu stellen.

Die britische Times war sah sich – endlich – gezwungen der Tatsache etwas Platz einzuräumen, dass Amnesty, eine der zwei größten Menschenrechtsgruppen* (die andere ist Human Rights Watch), für Begg geworben hat; Beck ist ein ehemaliger Gitmo-Einsasse und Antreiber von Terroristen und Radikalen. Was schließlich die Aufmerksamkeit der Presse auf diesen empörenden Zustand zog, war das Auftauchen einer Tippgeberin aus den Reihen Amnesty.

Lernen Sie Gita Sahgal[1] kennen, die Leiterin der Gender-Einheit bei Amnesty. Sie ging mit ihrer Abscheu an die Öffentlichkeit, nachdem sie zwei Jahre vergeblich versuchte Amnesty von Begg wegzubringen:

„Ich glaube, die Kampagne [mit Beggs Organisation „Cageprisoners“] schädigt Amnesty Internationals Integrität grundlegend; was noch wichtiger ist: sie stellt eine Bedrohung der Menschenrechte dar“, schrieb Sahgal am 30. Januar in einer E-Mail an die Führer der Organisation. „Mit Großbritanniens berühmtesten Unterstützer der Taliban auf demselben Podium aufzutreten und ihn als Verteidiger der Menschenrechte zu behandeln, ist eine massive Fehleinschätzung.“

Echt. Aber diese Story hat kein Happy End. Amnesty antwortete auf ihren Gang an die Öffentlichkeit damit sie zu suspendieren.[2] Der exzellente britische Blog Harry’s Place hat ihre Erklärung dazu gepostet:

Es kommt der Moment, der nur selten in der Geschichte kommt, in dem eine Organisation sich fragen muss: Wenn man sich selbst belügt, darf man dann von anderen die Wahrheit fordern? Denn um die Standards zu Folter zu verteidigen, einem der stärksten und am stärksten verankerten internationalen Menschenrechts-Gesetz, hat Amnesty International die Geschichte und Politik des Ex-Guantanamo-Häftlings Moazzam Begg gesäubert und völlig darin versagt die Wesensart seiner Organisation Cageprisoners zu erkennen…

Die Frage ist eine fundamental, die sich um die Bedeutung der Menschenrechtsbewegung dreht und darum eine objektive Distanz von Gruppen und Idee zu wahren, die sich der systematischen Diskriminierung und der fundamentalen Untergrabung der Menschenrechte verschrieben haben.

Oder wie ein britischer Blogger[3] es ausdrückt: „Konzepte der Rechtsstaatlichkeit und der Frauenrechte hochzuhalten könnte nicht am besten gedient werden, indem man Hand in Hand mit Moazzam Begg die Downing Street entlang zu spazieren, der ein Salafi-Islamist ist, der an Jihad-Trainingslagern in Afghanistan und Bosnien teilgenommen hat.“

Gruppen wie HRW und Amnesty haben in der Welt eine lebenswichtige Rolle. Richtig verstanden besteht ihr Auftrag darin ihre moralische Autorität dazu zu nutzen, Tyrannei und diejenigen zu beschämen und zu verurteilen, die aus der Welt einen gastfreudlichen Ort für Tyrannen und Terroristen machen wollen. Aber moralische Autorität erfordert moralische Klarheit. HRW und Amnesty sind von Aktivisten übernommen worden, die ihre Position dazu nutzen, einfache Feldzüge gegen offene Gesellschaften zu führen, statt den schwierigen, undankbaren und manchmal gefährlichen Kampf gegen geschlossene Gesellschaften zu übernehmen.

Für Leute, die diese Dinge nicht genau verfolgen, hat es ein paar wenige Augenblicke gegeben, die über jeden Zweifel hinaus andeuten, dass in der „Menschenrechts-Gemeinschaft“ faul ist. Einen solchen Moment gab es, als HRW nach Saudi-Arabien ging[4], um Spenden zu sammeln. Wir sind an einem weitere solchen Moment angekommen: Eine Menschenrechts-Organisation hat eine Angestellte suspendiert, weil die sich über die Partnerschaft der Organisation mit einem Terroristen beschwerte.

* Anmerkung Noah Pollak: Meiner Meinung nach ist die größte Menschenrechts-Organisation der Welt die US Army, aber das ist ein Streitpunkt für ein andermal.

Ein Gedanke zu “Die Fassade „Menschenrechte“ beginnt zu zerbröseln

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.