Apartheit – gesund und munter in Arabien

Victor Sharpe, The American Thinker, 3. März 2010

Wir stehen mitten in einer neuen Runde des Israel-Bashing, zu dem von den Organisatoren der „Israel Apartheid Week“ aufgerufen wird. Die da einprügeln, beschäftigen sich mächtig damit die Logik auf den Kopf zu stellen. Für sie ist oben unten, Tag ist Nacht und Richtig ist Falsch. Die versammelten Hassprediger der radikalen Linken im Verbund mit der im Endstadium von Hass erfüllten muslimischen Welt, ihre Reihen angefüllt mit Hohlköpfen und gutgläubigen Ferngesteuerten, tun sich zusammen, um einem arabisches Volk kreischend Unterstützung zu bieten, das sich Palästinenser nennt, die – so behaupten sie – unter Apartheid leiden. Sie erheben diesen falschen Vorwurf, indem sie den jüdischen Staat verleumden und mit dem vergleichen, was einst das südafrikanische Apartheid-Regime war.

Entsprechend dieser auf den Kopf gestellten Welt der „Hasst-Israel“-Truppen sind Araber in Israel von den Juden genauso getrennt, wie die Schwarzafrikaner es von den Weißen in Südafrika waren. Das ist der Punkt, an dem Fakten in die Fantasiewelt zurückweichen, die man in „1001 arabische Nacht“ findet.

Die im Nahen Osten existierende wahre Apartheid ist nicht in Israel zu finden, sondern innerhalb der Territorien, die derzeit von der von der Fatah kontrollierten palästinensischen Autonomiebehörde und von der Hamas im Gazastreifen besetzt sind. Die palästinensischen Araber verbieten allen Juden unter ihnen zu leben. Jegliche gefundenen Juden werden kurzerhand kaltblütig ermordet. Das wird von Fatah und Hamas unterstützt, die sich beide daran ergötzen die arabischen Terroristen-Strolche als Helden zu beschreiben – sie sogar mit der Benennung von Straßen und Plätze ehren. Jeder Araber, von dem festgestellt wird, dass er Land an jüdische Kunden verkauft hat, wird auf kurzerhand hingerichtet – oft auf den öffentlichen Plätzen und Straßen palästinensisch-arabischer Siedlungen.

Das als Palästina bekannte geographische Territorium hat natürlich in der gesamten Menschheitsgeschichte nie als unabhängige, souveräne Nation existiert; und bestimmt nie als arabischer Staat. Das derzeitige Territorium der PA und des Gazastreifens bildete integrale Bestandteile der angestammten jüdischen Heimat. Fakt ist, dass die PA genau in dem jüdischen Kernland Judäa und Samaria sitzt, die jetzt mit ihrem jordanischen Namen bekannt ist: Westbank.

Das riesige Gebiet östlich des Jordan, das jetzt Königreich Jordanien genannt wird, beinhaltet große Teile an Land, das ebenfalls Teil des biblischen jüdischen und Stammeslandes bildete. Doch jetzt ist genau dieses Territorium, das sich östlich bis zum Irak, nördlich bis Syrien und im Süden bis Saudi-Arabien erstreckt (und gegen das das winzige Israel wie eine Zwerg wirkt) von den jordanischen Behörden ebenfalls für Juden verschlossen, die nicht innerhalb ihrer Grenzen leben dürfen, wenn sie nicht den Tod erleiden wollen. Im Gegensatz dazu dürfen Araber, die 20% der israelischen Gesamtbevölkerung ausmachen, innerhalb des wiederhergestellten jüdischen Staates als Staatsbürger leben und sich der gleichen Rechte für alle erfreuen.

Das jordanische Regime institutierte 1954 ein Gesetz, das es Juden verbietet in Jordanien zu leben. Sie taten das, indem sie allen ehemaligen Einwohnern des geographischen Palästina die Staatsbürgerschaft verliehen – außer jüdischen. Zu Israels Bevölkerung gehören Juden, die weiß sind, schwarz, braun und gelb. Es ist kein auf rassischen Unterschieden gegründeter Staat, auch keiner, der sich auf rassischer Reinheit oder Unreinheit gründet. Unter der Apartheid Südafrikas waren die Schwarzen eine Staatsbürger des Landes und sie durften nicht wählen. Doch die verrückte Linke beschuldigt im Verein mit der von Hass erfüllten islamischen Welt Israel weiter eines mythischen Apartheid-Systems, während sie die arabischen und muslimischen Täter der tatsächlichen Apartheid ignorieren, die so deutlich im Königreich Jordanien, in der PA und im von der Hamas kontrollierten Gazastreifen existiert.

Der Tsunami antijüdischen Fanatismus und Böswilligkeit, die durch die Universitäten in Amerika und Europa fegt, ist trostlos. Die von der akademischen Welt generierten Israel-Boykotte bauen auf einem lügenhaften Ethos arabischer Verdrehungen und unverblümter Lügen, doch diese werden von gutgläubigen Studenten und Dozenten gleichermaßen bereitwillig akzeptiert. Es scheint so, dass die Intellektuellen, die auf den Korridoren des akademischen Welt ihr elitäres Gefasel von sich geben, nur allzu oft von Neuerungen verführt werden. Was das aber traurigerweise und so oft entlarvt, ist eine nicht zu verleugnende Wahrheit, dass Intellektualismus nicht automatisch Intelligenz oder intelligentes Verhalten verleiht.

Es wäre erfrischend, wenn dieselben Studenten, Professoren und sonstigen Israel-Basher lernen könnten, wie die Araber, die sich Palästinenser nennen, für sich etwas geschaffen haben, das als Antigeschichte beschrieben werden kann. Sie sind derart irrsinnig in Sachen destruktiver Leugnung jüdischen Erbes unterwegs, dass dieselben palästinensischen Araber für sich eine betrügerisch falsche Geschichte geschaffen haben, die selbst die Existenz der jüdischen Tempel auf Jerusalems Tempelberg leugnet – trotz der überwältigenden archäologischen Beweise jüdischer Zivilisation und Geschichte im Land über Jahrtausende hinweg. Das ist der Grund, dass der palästinensische Premierminister Fayyad den Haufen bestellter palästinensischer Krawallmacher aufrief auf den Straßen von Hebron und Jerusalem zu randalieren, nachdem Israel die alten jüdischen Heiligtümer der Machpela-Höhle in Hebron und des Grabes der biblischen Matriarchin Rahel zu Stätten des nationalen Erbes erklärte.

In Genesis 23,13 lesen wir vom ersten Juden, Abraham, der in Hebron von Ephron, dem Hethiter Land kaufte, um dort seine Frau Sarah zu beerdigen. Sein Sohn Isaak und sein Enkel Jakob sind dort ebenfalls mit ihren Frauen begraben – den jüdischen Patriarchen und Matriarchen. Doch das verärgert die palästinensischen Araber, denn die jüdischen Gräber liegen innerhalb des Territoriums, das sie für einen Staat beanspruchen – für sie sind diese jüdischen Stätten eine unangenehme Wahrheit. Ein weiterer jüdischer heiliger Ort in dem, was die Welt gerne die Westbank nennt, ist das Josephsgrab in Nablus – oder dem, was einst das biblisch-jüdische Schechem war. Die guten palästinensischen Araber haben das Grab aus dem Altertum vor kurzem geschändet, mit Müll und Exkrementen gefüllt, um jüdische Gebete und Pilgerfahrten dorthin zu verhindern. Das sind Erscheinungsformen der Apartheid – arabischen Zuschnitts.

Mit atemberaubender Absurdität behaupten die Araber, die sich Palästinenser nennen, sie seien historische und direkte Nachkommen der ausgestorbenen Kanaaniter und Philister. Sie haben mehrere Generationen an Kindern in Kindergärten mit solch beängstigendem Unsinn getränkt, begleitet von einer Liebe zum Barbarismus und einer Kultur des Todes. Diese wurden darin von den korrupten arabischen Führern der Umgebung ermutigt, die sie seit gut 60 Jahren als Flüchtlinge stigmatisiert, ihnen aber gleichzeitig das Leben innerhalb ihrer hoffnungslosen Länder verbieten.

Aus diesem entsetzlichen palästinensisch-arabischen Sektierertum hat sich zusammen mit dem Todeskult die islamische Weigerung entwickelt, jemals einen wahren und dauerhaften Frieden mit dem als Israel bekannten nichtmuslimischen Staat Israel zu schließen. In der Tat hat es für die jüdische Bevölkerung und späteren den Staat Israel seit den 1920-er Jahren unerbittlichen arabischen Terror gegeben.

Man denke an das Massaker jüdischer Zivilisten durch ihre arabischen Nachbarn in der zweitheiligsten Stadt des Judentums, Hebron – der Stadt, die nicht nur die jüdische Begräbnisstätte Abrahams, Isaaks und Jakobs beherbergt, sondern die auch König David zu seiner ersten Hauptstadt machte. Diese arabische Gräueltat fand 1929 statt, während der Besatzung durch das britische Mandat. All die antiisraelischen Fanatiker, die gegen die israelische Besatzung kreischen, sollten wissen, dass die so genannte Westbank und der Gazastreifen damals nicht besetzt waren. In der Tat erstand der jüdische Staat erst 19 Jahre später wieder, 1948 – doch die Araber ermordeten und terrorisierten Juden all die Jahre vorher schon. Sie sollten sich fragen, warum, nach dem israelisch-arabischen Krieg von 1948, als die Ägypter den Gazastreifen und die Jordanier die so genannte Westbank besetzten, weder Ägypten noch Jordanien die Notwendigkeit empfanden einen neuen arabischen Staat namens Palästina zu schaffen. Das wurde auch von den arabischen Einwohnern nicht verlangt. Erst nachdem Israel die arabische Aggression 1967 besiegte und die Gebiete befreite, begann die arabische Welt die Schaffung eines 23. arabischen Staates zu fordern. Sei sollten auch wissen, dass heute rund 98% der Araber, die sich Palästinenser nennen, im arabisch kontrollierten Gazastreifen und der von der rivalisierenden Fatah kontrollierten PA leben. Es gibt in der Realität keine Besatzung. Was meinen sie also, wenn sie von der israelischen Besatzung schimpfen und toben, wenn es kein Aufruf zur Auslöschung Israels selbst ist?

So etwas wie israelische Apartheid gegen die Araber gibt es nicht. Aber es gibt zweifellos Juden auferlegte arabische Apartheid; den Juden wird das Recht bestritten unter Arabern zu leben, selbst im althergebrachten und biblischen jüdischen Kernland, das heute von der PA und der islamistischen Hamas besetzt und kontrolliert wird.

Es ist wahrlich eine auf den Kopf gestellte Welt, die inzwischen durch ein derart furchtbar verzerrtes Fenster betrachtet wird, dass unzählige Millionen verwirrt und durcheinander gebracht werden. Es ist weit mehr als ein arabisch-israelischer Konflikt um Territorium; es geht viel tiefer. Es ist die islamische Ablehnung einer wiederhergestellten jüdischen Heimat, wo eins der muslimische Fuß triumphal einherschritt. Die bloße Tatsache, dass die palästinensischen Araber, die überwältigend Muslime sind, niemals einen winzigen jüdischen Staat innerhalb der enormen arabischen Landmasse akzeptieren werden, die sich von Mauretanien im Westen zum Irak im Osten erstreckt, dann liegen klare und eindeutige Beweise muslimischer und arabischer Apartheid vor. Diese empirische Tatsache muss begriffen werden.

Dieser Zusammenhang erinnert mich daran, dass es der indische Führer Mahatma Gandhi war, der sagte: „Während Hindus, Sikhs, Christen, Parsen und Juden, zusammen mit mehreren Millionen Anhängern animistischer Religionen relativ harmonisch zusammenleben, sticht eine Religion heraus, die keinerlei Kompromiss akzeptiert: der Islam.“

Es wäre ein erleuchtender und bahnbrechender Augenblick in diesen ersten Jahren des 21. Jahrhunderts, wenn die Augen und Ohren der Israel-Basher mit der Erkenntnis geöffnet würde, dass sie die falsche Nation ins Visier genommen haben und dass Apartheit in der arabischen Welt gesund und munter praktiziert wird.

Victor Sharpe ist freiberuflicher Schreiber und Autor mehrerer Bücher.

4 Gedanken zu “Apartheit – gesund und munter in Arabien

  1. Tja, was nützt es – sie wollen es nämlich einfach nicht hören.

    Keiner ist so blind wie der, der nciht sehen will.

    Die meisten dieser „Apartheidler“ kennen weder persönlich Juden noch waren sie jemals in israel oder gar Jordanien, Syrien und den anderen Staaten.

    Ihre Erfahrungen mit Muslimen beschränken sich meist auf den netten türkischen Gemüsehändler an der Ecke, das nette Personal im Türkeiurlaub und die super Zeit in Ägypten.

    Den Juden kennen sie nur aus dem Fernsehen und der Zeitung – sei es als Politiker, vorwiegend amerikanische Schauspieler oder gesichtsloser Soldat.
    Währenddessen bemüht sich die Gegenseite in ihrer propaganda um Einzelschicksale, beutet diese absolut aus und stilisiert ihre Opfer wie Täter zu Ikonen – schönstes Beispiel: Al-Dura. Ob die geschichten wahr sind oder nicht – who cares – Auflage und Einschaltquote zählt – morgen schreit keiner mehr danach.
    Und so machen „Organraubstories“, erfundene Massaker und anderes ihre Runde.

    Die intelektuellen Eliten Europas – LOL – leben in einer totalen Parallelwelt und Revanchismus ist auch eine schöne Sache.
    JA, die Deutschen werden uns, den Opfer des Holocaust nie verzeihen, wie auch die Briten nicht ihren Verlust der Kolonien durch ihre Überanstrengung in beiden Weltkriegen.
    Antizionismus – das ich nicht lache – Judenhasser sind sie allesamt. Weil nicht sein kann was nicht sein darf und dieses kleine Volk sich allen Bemühungen es auszulöschen seit Jahrtausenden widersetzt.

      • Ja – aber wir sind ja sooooooo schlimme Rassisten 😉

        Man sollte voll eine Werbekampange mit den Bildern unterschiedlichster Juden machen – stattdessen kuscht man vor dem Euros und Amis.

        PS: Ach ja, ich hab meine eigene Dubai-Mord-Theorie. Steht auf der Page – viel Spass beim lesen – macht mehr Sinn als alles andere was man bisher lesen konnte.

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