Die dümmsten Behauptungen der Antisemiten (3)

Die nächste „Granate“ in einer „Diskussion“ mit einem Superhirn:

„Warum sollten die Palästinenser die Zeche für den Holocaust zahlen?“

Ach ja: Der Holocaust begann nicht erst mit den Nazis, nicht wahr? Schon in den 1880-ern und vor 1933 (bzw. 1939) wanderten Juden ins Mandats-Palästina ein, weil der Holocaust im Gang war, nicht wahr?

Und als die Araber ab 1948 knapp eine Million Juden vertrieben, da war das auch eine Folge des europäischen Judenmordes und sie als Muslime nicht dafür verantwortlich?

Ansonsten waren die arabischen Muslime auch überhaupt nicht auf der Seite der Nazis und nie etwas mit Judenmord im Sinn. Sie hatten weder einen Mufti, der sich nicht nur in Berlin darum kümmerte, dass reichlich Juden ins Gas kamen, statt den Nazis gegen Bares entkommen zu können. Es gab auch keine anderen arabischen Führer, die in Nazideutschland Zuflucht suchten, um von dort aus für ihre Art von „Freiheit“ zu „kämpfen“ und zum Judenmord aufzurufen.

Sie hätten sich bestimmt vehement dagegen gewehrt, dass Rommel von Nordafrika kommend und andere vom Kaukasus her nach „Palästina“ einmarschierten und dann die Juden im Mandat und den übrigen arabischen Staaten allesamt reduziert worden wären.

Dass Juden nach „Palästina“ auswanderten und auswandern, kann nicht nur mit dem Holocaust begründet werden. Es gab zu viele Menschen, die vorher dorthin wollten und die später dorthin gingen. Vor allem die von den Arabern vertriebenen Juden.

Dass der Staat Israel gegründet wurde, hatte vielleicht in der UNO teilweise mit dem Holocaust zu tun. Dass es diesen Staat mit einer jüdischen Mehrheit gibt, hat vor allem damit zu tun, dass die muslimischen Araber ausschließlich Dhimmi-Juden akzeptieren wollten und alles andere blutig „bekämpften“. Sie wollten auf Teufel komm raus ihr eigenes Unrechtssystem durchsetzen, ohne Rücksicht auf Verluste. Hinzu kamen Machtansprüche, vor allem seitens des Mufti Hadsch Amin al-Husseini, der alle beseitigen ließ, die ihm und seinem Machtstreben im Weg standen und der als Judenhasser jedem Nazi das Wasser reichen konnte.

Mord und Totschlag an Juden ging in „Palästina“ lange vor dem Holocaust los. Dass sich ein Staat entwickelte, aus dem Israel wurde, war das Resultat arabisch-muslimischen Handelns.

Wenn die heutigen Pal-Araber und ihrer Helfershelfer behaupten, die Shoa sei der Grund für die Exitenz Israels, dann blenden sie in gewohnter Manier willentlich historische Fakten aus und versuchen sich als Opfer darzustellen, die sie nicht sind. Sie sind Opfer ihrer eigenen Leute, nicht der Juden. Sie sind Opfer einer zutiefst antisemitischen Ideologie und Religion, die Völkermord und Unrecht zu höchsten Maximen erhebt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Gelernt haben sie nichts. Außer weiter zu jammern und sich vom Westen aushalten zu lassen. Und dass Judenmord sich lohnt, wenn man weltweit anerkannt werden will.

Ein Gedanke zu “Die dümmsten Behauptungen der Antisemiten (3)

  1. Auch sehr schön:

    Während Deutschland am anderen Ende der Welt Frauen und Kinder ermordet/Krieg führt (Afghanistan), ohne wirklich nachvollziehbaren Grund und ohne direkte Gefährdung für die eigene Bevölkerung – kämpfen wir wenigstens direkt vor der Haustür, auf der Türschwelle und oft genug in den eigenen 4 Wänden; und zwar weil sie uns sonst abschlachten bzw. es oft genug tun oder zumindest versuchen.

    Aber nur uns kritisiert man.

    Einen Grund hat Deutschland natürlich für dieses Abenteuer schon (Außer nach 60 Jahren die Truppen auch mal wieder einzusetzen, man will ja was sehen für das ganze Geld was die Kosten und die eigene Ausrüstung, Taktiken und Strategien unter realen Bedingungen auch mal testen – kampferfahrene Truppen sind ja immer gut):

    Die Absicht einen ständigen Sitz im UN Sicherheitsrat zu erhalten.
    Wenn das man nicht ein ehrenwerter Grund ist!

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