Mieser Charakter – und er kann es immer noch mieser!

Dass er ein Narziss ist, sollte inzwischen eigentlich jedem klar sein. Dass er schlechte Manieren hat, dürfte jedem, der etwas genauer hinsieht, ebenfalls klar sein. Aber was er sich jetzt mit dem besuchenden Premierminister Netanyahu geleistet hat, hat nichts mehr mit Manieren zu tun, sondern mit einer Überheblichkeit, die ihresgleichen sucht.

Benjamin Netanyahu kam zu Besuch ins Weiße Haus. Wenn man das überhaupt Besuch nennen kann, denn er wurde wie ein niederer Untertan vor dem herrischen König behandelt: absolut keine Fotos, kein Pressetermin, keine „gemeinsame Erklärung“ und die „Unterhaltung“ bestand aus der Vorlage von 13 Forderungen, die der Israelis gefälligst unterschreiben sollte. Diskussion unerwünscht. Und als der Meister der Überheblichkeit seinen Willen nicht bekam, spielte sich folgende Szene ab:

Obama steht auf und verkündet seinem „Gast“: „Ich gehe jetzt in den Wohnflügel, um mit Michelle und den Mädchen zu Abend zu essen.“ Und während er loszog, forderte er Netanyahu auf, über die Fehler seines Verhaltens nachzudenken. „Ich bin da. Lassen Sie mich wissen, wenn es etwas Neues gibt.“

Während er Völkermörder, Despoten, Tyrannen und Terror-Regime hofiert wie eine läufige Hündin den Rüden, werden Verbündete mit einer Arroganz und Hochmütigkeit behandelt, die der vermeintlichen Freundschaft Hohn sprechen. Und im Fall Israels geht das alles noch einen Schritt weiter: Die einzige funktionierende Demokratie des Nahen Ostens, ein Schlüsselpartner, vor allem im militärischen und geheimdienstlichen Bereich, von dem die USA mehr profitieren als von jedem anderen Verbündeten, wird als unwerter Befehlsempfänger behandelt, den man prügelt, wann immer Lust dazu besteht.

Barack Hussein Obama ist kein Präsident. Er ist eine Schande für den Staat, an dessen Spitze er steht. Diese Lachnummer eines Staatsoberhauptes ist nur noch peinlich.

Dass die israelische Delegation sich noch eine ganze Stunde im Roosevelt aufhielt, um darüber zu beraten, wie die beste Antwort auf den Hochfahrenden aussehen sollte, ist mir unverständlich. Es spricht für die Israelis, dass sie überhaupt so lange überlegten, bevor sie gingen.

Letztlich ist Obamas Verhalten keine wirkliche Überraschung, nur noch dessen Ausmaß. Noch erbärmlicher sind nur Medien, die nach dieser Szene Netanyahu für das verantwortlich machen, was da in Washington ablief (z.B. Ha’aretz). Oder solche, die die Absage eines Abendessens 1998 durch Netanyahu mit dem Geschehen im Weißen Haus gleichsetzen (The Telegraph) – damals hatte Bibi den britischen Außenminister Robin Cook ausgeladen, nachdem dieser sich in den „besetzten Gebieten“ in israelfeindlicher Weise verhalten und geäußert hatte.

Werbeanzeigen

4 Gedanken zu “Mieser Charakter – und er kann es immer noch mieser!

  1. Also dem Vernehmen nach was ich hatte, gab es noch einige andere sehr sehr unwürdige Vorkommnisse bei und um dieses Treffen.

    Keine Ahnung ob der Typ nicht weiß das er auch mit dem mächtigsten Mann eines Landes spricht, oder ob einfach seine 4 Jahre Madras-Schule in Indonesien und 20 Jahre Rev. Wright Indoktrination durchkommen.
    Naja, mit der durchgedrückten Gesundheitsreform hat er halt so oder so Ego-Oberwasser…

  2. Liebe Geiferer, vielen Dank, dass ihr meine Zugriffsstatistik verbessert. Auch schön, dass ihr euch so offen äußert. Nur wäre es schön, wenn statt gehässigem Gewüte mal was Substanz in euren Äußerungen enthalten wäre. Vor allem für die Umkehrung von Opfer und Täter bei den Erniedrigungen Israels durch Obama fehlt es euch offenbar an Argumenten. Wer aber nur von Hass erfüllte Parolen von sich zu geben in der Lage ist, darf meinen Mülleimer bevölkern und wird auch von da entsorgt. Ich hab‘ trotzdem meinen Spaß mit der Gülle, weil sie so viel über euch offenbart. Sollte sie sogar so etwas wie einen Ansatz von Qualität besitzen, geht sie vielleicht mal in die Kloake. Wie „oft“ euch das gelingt – na ja, seht selbst, ihr armen Seelen.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.