Die palästinensischen Araber und Piaget

Elder of Ziyon, 22. April 2010

AP berichtet:

Am Mittwoch wurde von Israel ein Tor zu Jerusalems Altstadt aus dem 16. Jahrhundert wieder eröffnet, womit eine zweimonatige Renovierungs- und Reinigungsprojekt abgeschlossen wurde, das Kritik palästinensischer Offizieller auf sich zog.

Das Jaffa-Tor, eine der vier Haupt-Eingänge in die Altstadt, wurden von Jerusalems ottomanischen Herrschern gebaut und 1538 feierlich eröffnet. Es ist der geläufigste Eingang für Touristen, die die ummauerte Altstadt betreten – die Heimat für heilige Schlüssel-Stätten des Christentums, des Islam und des Judentums ist, außerdem ein beliebter Markt unter freiem Himmel.

Die Renovierung war Teil eines 4 Millionen Dollar-Projekts, das die israelische Altertums-Behörde 2007 begann, um die gesamten vier Kilometer Altstadtmauer auf Vordermann zu bringen.

Die Behörde ersetzte gebrochene Steine, brachte eine aufwändige Inschrift über dem Tor wieder an und reinigte die Fassade mit Lauge. Weil das Jaffa-Tor einer der wenigen Eingänge für Fahrzeuge ist, waren die Steine mit einer Jahrzehnte alten Schicht an Abgas-Rückständen überzogen, sagte Yoram Saad, der die Restaurierung leitete.

Das Portal steht im rechten Winkel zum Äußeren der Altstadt-Mauer und ist aus gleich großen, sandfarbenen behauenen Steinblöcken aus dem 16. Jahrhundert gebaut. Der Eingang ist etwa sechs Meter hoch und die Mauern erheben sich weitere sechs Meter darüber.

Das Restaurierungsprojekt hat sich wegen der Schwierigkeit der Restaurierung der antiken Steine und den politischen und religiösen Beiklängen als Herausforderung erwiesen. „Vom logistischen Standpunkt aus ist es natürlich sehr sensitive und komplex“, sagte Saad.

Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat sagte, die Behörden hätten die Pflicht die Mauern der Altstadt zu reparieren und restaurieren; er nannte sie einen „nationalen Aktivposten“ und einen Ort für Pilger.

Israel verwendet Jahre und einen Haufen Geld darauf einen historisch wichtigen Teil Jerusalems zu restaurieren – der von Muslimen gebaut wurde. Sie tun das mit der größtmöglichen Sensibilität gegenüber jedermann.

Warum also sind die palästinensischen Araber aufgebracht, dass ein Teil dessen, was sie als ihr eigenes Erbe betrachten, gerettet wurde?

„Es ist ein Versuch, das Wirtschaftsleben der Altstadt hart zu treffen, insbesondere das muslimische Viertel“, sagte Hamet Abdel Qader, Berater von Palästinenserpräsdient Mahmud Abbas für Fragen Jerusalems.

Ein prominenter palästinensisch-arabischer Führer und Berater von Mahmud Abbas sieht, was Israel tut – und nimmt reflexartig an, dass es getan wurde, um den Arabern zu schaden!

Der Pionier-Kindersprychologe Jean Piaget beschrieb vier kognitive Stufen der kindlichen Entwicklung. Die zweite Stufe, die vom Alter von 2 bis 7 Jahren dauert, wird „präoperationales Stadium“ genannt und so beschrieben:

Das Kind im Alter von etwa 2 bis 7 Jahren interpretiert seine Umwelt, wie sie es sieht. Es ist nicht in der Lage das Denkbild von Ursache und Wirkung zu erkennen oder voll zu verstehen, obwohl es anfängt seine Existenz zu erkennen.

… Das Kind muss noch voll begreifen, wie unsere Welt funktioniert. In diesem besonderen Stadium der kindlichen Entwicklung ist es immer noch nur in der Lage die Welt um sich herum aus dem zu interpretieren, was es sieht und erlebt. Es sieht die Welt nur aus einer eigenen, egozentrischen Perspektive.

Ein Beispiel: Ein Kind in dieser Altersgruppe von 2 bis 7 Jahren könnte glauben, dass die Sonne in der Nacht untergeht, um ihm zu sagen, dass es Zeit ist ins Bett zu gehen. Sie geht am Morgen auf, um ihm zu sagen, dass es Zeit ist aufzustehen. Daher geht die Sonne jeden Tag nur zu seinem Nutzen auf und unter.

Das bedeutet nicht, dass unsere Kinder in ihrer Beurteilung der Welt selbstsüchtig sind. Stattdessen bedeutet es, dass sie sie nur aus ihrem eigenen körperlichen Handeln und Empfinden interpretieren können.

Das ist eine perfekte Beschreibung dessen, wie die palästinensischen Araber sich als Gruppe verhalten haben, seit sie sich irgendwann im letzten Jahrhundert eine eigene Identität zugelegt haben. Alles, das in der Welt geschieht, wird durch eine Nadelloch-Linse betrachtet, das nur die Interpretation in Begriffen ihrer selbst zulässt, mit der kompletten Unfähigkeit irgendetwas aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Daher wurde Israel nicht gegründet, um die Selbstbestimmung des jüdischen Volkes zu realisieren: Es wurde ausschließlich gegründet, um „Palästinenser“ zu vertreiben. An den Zweiten Tempel angrenzende Tunnel werden nicht wegen archäologischer Forschungen gegraben; sie werden gegraben, um eine Stadt zu „judaisieren“. U-Bahnen und Straßenbahnen werden mit der ausdrücklichen Absicht gebaut, die Grundmauern einer Moschee zu schwächen. Und natürlich wird ein teures, mehrjähriges Projekt, mit dem Juden eine von Muslimen gebaute Stätte restaurieren, nur durchgeführt, um den Arabern Geschäfte wegzunehmen. Alles, was Juden tun, wird aus keinem anderen Grund gemacht, außer die Araber zu verletzen, belästigen und verärgern. Wie könnte es anders sein? Sie befinden sich noch nicht auf der kognitiven Stufe, auf der ihnen die Existenz anderer Perspektiven bewusst wird, geschweige denn die Fähigkeit sie zu verstehen.

Das Damaskustor wird in den nächsten Jahren ebenfalls restauriert. Doch wie kleine Kinder haben die palästinensischen Araber nicht die Fähigkeit irgendetwas Abstraktes wie die „Zukunft“ zu begreifen.

Sie sind geistig behindert.

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10 Gedanken zu “Die palästinensischen Araber und Piaget

  1. Nun, wenn die Palis geistig behindert sind, fühlen sich wohl unsere Gutmenschen nur in ihren Ansichten, dass die Palis unmündig sind und somit nie zur Verantwortung herangezogen werden können, leider nur bestätigt. Traurig wie sich immer alles gegen die Juden wendet.

  2. Mal Was technisches(vom Enwicklunsgexperten, : ))

    Sie nicht geistig behindert, sondern unsere verschiedenen Zivilsationsgebiete auf dem Planeten haben teilweise verscheidene Schwerpunkte der Entwicklung, das heißt zB daß manche von Piagets höheren Stufen nur im Westen oder in den privilegierten Schichten der Welt Auftauchen.

    Aus einer entwicklungsorientierten, integralen Perspektive kommt diesen Grad Unterschieden im bereich des Systemischen, also Wirtschaft u.so, und Kulturhöhe effektiv bedeutung zu
    und es gibt Leute die damit arbeiten.

    Bspw können sich die Palis, also die Masse der Plalästinenser weiterentwickeln. Sie ernstzu nehmen so wie sie sind tut ihnen keinen gefallen, nation Building auf systemischer und kultureller Ebene langfristig viel mehr, und eine trockene Einschätzung der aktuellen Situation, auch was die geistige Entwicklung angeht ist langfrisitg nur effektivitätssteigernd.

    • Ich hatte überlegt, ob ich „cognitively disabled“ nicht auch anders übersetzen sollte.
      kognitiv behindert; geistig zurückgeblieben, …
      Es gibt weitere Möglichkeiten.

  3. Teddy Kollek berichtete mal, wie die Jerusalemer Stadtverwaltung in den 70er-Jahren Pläne entwarf, den hässlichen Antennenwald auf den Dächern der Altstadt zu lichten, der am schlimmsten im muslimischen Viertel wucherte. Alternative war moderne Technik, aber die Muslime lehnten ab, nachdem gewisse Geistliche das Gerücht gestreut hatten, die Juden verfolgten nur das Ziel, es den Arabern unmöglich zu machen, das jordanische Programm empfangen zu können. Also fing man mit dem christlichen Viertel an. Am Ende war für das muslimische Viertel kein Geld mehr da. Dumm gelaufen.

  4. Wow. Erschreckender als der hier vertretene Rassismus („die! palästinensischen Araber (…) sind geistig behindert“) sind die Reaktionen. Eine Kritik an der Sortierung von Menschen nach Feindbildern (die! Juden vs. die! Araber) scheint hier niemand mehr zu haben.

    • Ich habe nicht vor, dir und anderen zuliebe demnächst solche Ungetüme zu veranstalten wie „die Palästinenserführung (evtl. mit Ausnahme des einen oder anderen vielleicht doch moderaten Terroristen) und ihre Print-, Radio- und Fernsehmedien, dazu die Hassprediger in irgendwo zwischen vielen und allen Moscheen sowie die nach den pal-arabischen Lehrbücher arbeitenden Lehrer und natürlich auch die Terrorgruppen“.
      Und vielleicht fällt dir irgendwann einmal auf, dass Texte wie dieser einfach nur die Verzweiflung zum Ausdruck bringen angesichts eines erfundenen Volkes, das noch jedes Angebot zum Frieden zurückgewiesen hat und nicht bedeutet, dass jeder einzelne der Araber so zu werten ist.

      • Komisch, nur bei den Moslems bzw. Araber sehen die Gutmenschen rot (gemäß ihrer Gesinnung)!
        Ansonsten heißt es immer lapidar im Plural: die Israelis, die Juden, die Deutschen, die USA, die Linken, die Rechten, die Playboy Bunnies, die Wettervorhersage, die, die, die, etc., pp…

        • Nein, das musst du nun wirklich nicht sagen. Hast du nicht gesehen, dass der arme Geschockte auch „die Juden“ monierte?
          Fällt natürlich nicht auf, dass das natürlich nur im Zusammenhang mit „die Palästinenser“ und „die Araber“ gebracht wird. Vielleicht gibt uns der verehrte Beschwerdeführer noch ein paar Beispiele, wo er in Terrorfreunde-Foren über solche Verallgemeinerungen beschwert. 🙂

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