Wenn die NGOs bei den Arabern dieselben Standards anlegen würden wie bei Israel…

Wenn „Menschenrechts“-Organisationen die palästinensischen Araber unter dasselbe Mikroskop legen würden wie Israel, würden wir vermutlich jede Woche mehr Berichte wie diesen sehen:

Verschmutzte Proteste

Palestinian Pollutnat Watch
27. April 2010

Zur sofortigen Veröffentlichung:

Palestinian Pollutant Watch ist zutiefst besorgt wegen der Zunahme an Schadstoffen, die während palästinensisch-arabischen Protesten freigesetzt werden, insbesondere durch das Verbrennen von Reifen.

Die Zahl der Vorfälle mit brennenden Reifen hat in den letzten Monaten sowohl in der Westbank als auch dem Gazastreifen in alarmierender Weise zugenommen. Wenn Reifen verbrannt werden, entlässt das eine große Zahl giftiger und Krebs erzeugender Partikel in die Luft.

Zusätzlich hinterlassen verbrannte Reifen Giftmüll, der die örtliche Wasserversorgung schädigen kann.

Hier sind einige der jüngsten Beispiele, die inakzeptabel hohe Mengen an Schadstoffen für die Luft Palästinas produzierten:

Das Verbrennen von Reifen ist für unschuldige Kinder, schwangere Frauen, Nutztiere und Haustiere besonders schwierig, da sie gezwungen sind diesen schädlichen Qualm einzuatmen. Ihr Menschenrecht auf saubere Luft und Wasser wird beeinträchtigt.

Die Proteste werden sowohl von der palästinensischen Autonomie als auch der de facto-Regierung der Hamas im Gazastreifen gebilligt, da öffentliche Äußerungen der Führer der PA zu gewaltlosen Protesten aufrufen, zu denen die oben gezeigten schaurigen Szenen gehören.

Die Langzeitwirkungen dieser Schadstoff-Proteste sind bisher nicht klar. Die Finanzierung geeigneter Untersuchungen dieser Verbrechen gegen die unschuldige menschliche wie nicht menschliche Bevölkerung Palästinas ist bisher wenig erfolgreich.

Die PPW fordert die palästinensische Autonomiebehörde auf, die Reifenverbrennungs-Proteste zu regulieren. Wir empfehlen, dass eine unabhängige Agentur beauftragt wird, diese Proteste zu beobachten und über sie zu berichten, wobei genau aufgeführt werden muss, welche Materialien (Markennamen der Reifen und ihre Größe) in welcher Menge verbrannt werden.

Wir fordern die PA außerdem auf, umfangreiche Studien zu den kurz- und langfristigen Auswirkungen der Luftverschmutzung auf ihre Bevölkerung durchzuführen und die Aktivitäten bei diesen Protesten zu reglementieren, damit gegen keine universellen Menschenrechtsgesetze verstoßen wird, einschließlich des Rechts auf saubere Luft und des Rechts auf sauberes Wasser.

Wir fordern von der Hamas, dass sie das Verbrennen von Reifen als Gefahr für die Bevölkerung des Gazastreifens verurteilt und gezielte Schritte zur Reduzierung der Zahl der Proteste zu unternehmen, bei denen Reifen verbrannt werden.

Wir fordern, dass der UN-Menschenrechtsrat die Debatte über diese wichtige Frage aufnimmt, die das Leben von so vielen Menschen beeinträchtigt.

Ein 169-seitiger Bericht zu Vorfällen von Reifenverbrennungen im Verlauf der letzten zwei Jahre wird demnächst veröffentlicht; er wird mehr als 500 Fußnoten enthalten, die jeden bekannten Fall ausführlich beschreiben, dazu Verweise auf unsere Interpretation der Genfer Konventionen und des internationalen Rechts.

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(h/t My Right Word für die Idee)

4 Gedanken zu “Wenn die NGOs bei den Arabern dieselben Standards anlegen würden wie bei Israel…

  1. Die Reifenproduzenten sollten vom UN-Menschenrechtsrat gezwungen werden, nur noch schadstoffarm verbrennende Reifen zu produzieren.

    Wenn man sich mal die Mühe machen würde und schauen würde, wer hinter den Reifenherstellen steht, dann wird man sicher schnell feststellen, dass die Spur zu jüdischem Kapital führt. Aber das darf man ja nicht sagen , sonst wird man gleich als Antisemit abgestempelt…

    • Man soll die reifenproduzenten dazu veranlassen reifen zu produzieren die beim illegalen verbrennen weniger schadstoffe freisetzen??? Das ist krank! Wie wäre es den damit einfach KEINE Reifen zu verbrennen, denn reifen sind für autos etc. gedacht! Also was für eine logik steckt dahinter? ganz einfach, die selbe logik, die auch in islamischen ländern zum beispiel bei vergewaltigung zum einsatz kommt, der vergewaltiger bekommt peitschenhiebe, das vergewaltigungsopfer wird geköpft, warum? weil das opfer der vergewaltigung die ursache, also die verführung des unschuldigen mannes zu einer vergewaltigung, geliefert hat. Im islam wird sehr oft ursache mit wirkung verwechselt, doch Gott sei dank, gibt es naturgesetze und die reale logik und das gepaart mit einem gesunden menschenverstand sollte jedem die augen öffen was richtig und was falsch ist, also an alle: bitte einmal nachdenken!

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