Wochenend- Schaschlik

Wenn ein führender Muslim-Weltpolitiker etwas sagt, sollte man sehr genau hinhören. Gerade dann, wenn man Kuschelkurs fährt oder kritisch gegenüber dem Islam ist. Gerade hat der Generalsekretär der OIC (Organisation der Islamischen Konferenz), Ekmeleddin Ihsanoglu, die Europäer gewarnt, sie sollten nicht auf Konfrontationskurs mit dem Islam gehen. Europa sei besonders intolerant Muslimen gegenüber, was ein Affront gegen die Menschenrechte und Würde der Muslime und deswegen eine „Bedrohung für die Stabilität, Harmonie und Sicherheit“ der Welt dar darstelle. Wie kommt es nur, dass solche Propagandaschleudern anderen immer das zum Vorwurf machen, was sie selbst bis zum Exzess praktizieren?

Der Präsident des Libanon befindet, man könne von der Hisbollalh nicht verlangen, dass sie ihre Waffen abgibt. Schon gar nicht in einer Zeit verstärkter Spannungen mit Israel. Das ist Heuchelei pur: Die Spannungen gibt es ausschließlich wegen der Hisbollah!
(Und die Qualitätsjournaille? Die gibt – jedenfalls, wenn sie AP heißt – nicht einmal einen Hinweis darauf, dass die Sicherheitsrats-Resolution 1701 ausdrücklich und eindeutig sagt, dass die Hisbollah (und die anderen Milizen) zu entwaffnen sind…)

Comedy Central – die Truppe, die den Mohammed-Teddybär von South Park dann doch nicht laufen ließ – will jetzt einen Ausgleich dafür schaffen: Sie entwickeln einen Jesus-Christus-Cartoon.  Wie es scheint, soll das eine Verarsche des christlichen Messias werden. Und einer des Gottes Israels dazu. Könnte es sein, dass die Vertreter der Religion des Friedens nicht so friedlich sind wie behauptet und man sich jetzt wieder einer Religion zuwendet, die zwar als „Kreuzzügler“ verschrien wird und der man ständig unterstellt intolerante Massenmörder sein zu wollen, von deren Vertretern man aber offenbar nichts befürchtet – anders als bei den Kinderehe-Propheten-Jüngern?

Die UNIFIL ist sich sicher: In ihrem Zuständigkeitsbereich gibt es keine Scuds. Muss es ja auch nicht, die reichen auch von weiter nördlich bis überall nach Israel. Aber wie wäre es, wenn die UNIFIL in ihrem Zuständigkeitsbereich wenigstens mal etwas ihrem Auftrag nachkäme?

Im Jemen sollte eine Konferenz zur Darfur-Krise stattfinden. In letzter Minute wurde das von den Behörden untersagt. Es wird „Missbrauch einer arabischen Regierung“ befürchtet.

Die Terrorschiffer für Hamastan (auch: „Free Gaza“-Idioten) begrüßen, dass sie von der UNO unterstützt werden. Das ist ein wenig hoch gegriffen, es war „nur“ John Ging von der UNRWA, aber das reicht ja auch. „Freiheits-Flotte“ nennen die Terrorschiffer ihre Ansammlung; sie sind offenbar für die Freiheit, PalAraber gewaltsam zu unterdrücken und Juden zu massenmorden.

Der Friedensvertrag ist nichts wert: Ägypten verweigerte einem israelischen Arzt das Einreise-Visum; der Mann wollte an einer medizinischen Konferenz teilnehmen. Er wähnte sich in „Banden des Friedens und der Freundschaft zwischen Israel und Ägypten“ und dachte, er können den Ägyptern helfen ihr Gesundheitssystem zu verbessern. Wenn diese Äußerung ernst gemeint war, dann hat er wohl ein paar Jahre auf dem Mond gelebt.

Kaum hat der eine Terrorchef sich mit einem nicht ganz so hoch angesiedelten Sitz beim UN-„Menschenrechtsrat“ zufrieden gegeben und auf den Sitz direkt im Gremium verzichtet, da meldet sich der nächste Tyrann an: Libyen will in den Rat einziehen. Na super, passt doch!

Richard Goldstone war „schon immer“ gegen die Todesstrafe. Sagt er jetzt, nachdem herauskam, dass er 28 Todesurteile verhängte. Und rechtfertigt sich mit dem System. Hm, das kennen wir doch auch, nicht wahr? Kein Wunder, dass Broder meint, Goldstone mache „den Filbinger“.

Das Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung braucht eine neue Leitung. Für den Posten stehen inzwischen noch sieben Personen zur Auswahl. Davon ist niemand sonderlich geeignet, wie Clemens Heni zeigt. Zu befürchten ist sogar, jemand ihn bekommt, der das Schundwerk von Wolfgang Benz weiterführt. Was das ZfA zur einzigen der weltweit vier Institutionen für Antisemitismus-Forschung machen würde, die Judenhass rechtfertigt.

Der Jemen hat ein Fischerboot mit automatischen Waffen, Nachtsichtgeräten und Munition aufgebracht. Nähere Informationen über Absender sowie Ziel und Empfänger gibt es noch nicht.

Obama Watch:
Nashville hat Land unter. Öl schwappt in Louisiana an Land. Die „Kuppel“ funktioniert nicht. Obama geht golfen. (Nicht, dass ich da grundsätzlich finde, das wäre falsch. Aber die MSM und Obamanisten hätten Bush gekreuzigt, wäre er golfen gegangen.)
Der Times Square Autobomber schrieb seit 2006 auf Terror-Websites – kein Grund, ihn auf einer Liste von Terrorverdächtigen zu lassen, befand Team Obama…
Obama, die Obamanisten, die Medien – sie alle verteufeln Arizona wegen seines neuen Illegalen-Gesetzes. Doch trotz der massiven Kampagne bleibt die Zustimmung der Amerikaner landesweit auf gleich hohem Niveau (in Arizona sowieso). Die Hetze könnte die erfolgloseste PR-Kampagne der Welt werden.
Er will sich unbedingt einen Namen machen und dafür wird alles ignoriert, was tatsächlich Hindernis im „Friedensprozess“ darstellt. Z.B. die Hetze der PA gegen Israel. Es wäre schön, wenn Herr Superpräsi mal dazu Stellung nehmen würde, wie es Frieden geben können soll, wenn Generation um Generation der PalAraber zum Hass erzogen wird.

Relativ – was die normale Themaik angeht – off-topic: Wenn es Vertreter der katholischen Kirche tun, ist das Geschrei groß. Wenn aber links-alternative Knalltüten es als „Aufklärung“ verkappt machen und „Befreiung“ behaupten, ist das dann in Ordnung? Ich finde, diese Kinderschänder von der anderen rechthaberischen Seite gehören genauso diskutiert und an den Pranger gestellt wie die Kuttenträger.

Ein Gedanke zu “Wochenend- Schaschlik

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.