DIE WELT lügt sich den Krieg zurecht

Oder sie lügt sie ihren Lesern zurecht. Heute war dort folgende erläuterte Grafik zu sehen:

Mit anderen Worten: Erstens sind Raketenangriffe kein Grund den Gazastreifen anzugreifen. Zweitens ist Israel friedensunwillig. Drittens bombardiert Israel UNO-Einrichtungen, auch noch eine Schule! Viertens widersetzt sich Israel allen Versuchen der Weltgemeinschaft/UNO zum Einstellen der Kämpfe. Und Israel bringt haufenweise Araber um.

Mal abgesehen davon, dass die WELT hier sämtliche Propagandazahlen der Terroristen als wahr weitergibt:

– Die Hamas schoss nicht erst seit dem 19. Dezember ihre Raketen, sondern seit dem 4. November.

– Es werden ausschließlich Zahlen genannt, die gegen Israel sprechen sollen; Zahlen, die den Terroristen negativ ausgelegt werden könnten, fehlen völlig.

– Wie oft die Waffenruhe seitens der Terroristen gebrochen wurde, fehlt ebenfalls. „Erstmals“ ist in doppelter Hinsicht eine Lüge.

– Israel hat die UNO-Schule nachweislich nicht bombardiert.

– Es fehlt jede Erwähnung von Aktionen der Terroristen nach dem Beginn des israelischen Angriffs.

Die WELT macht einmal mehr das Propaganda-Sprachrohr zur Verunglimpfung Israels. Falsche Fakten und Auslassungen wichtiger Punkte lassen dem Leser nur die Schlussfolgerung, dass die armen Terroristen Palästinenser von den mörderischen Juden vernichtet werden sollen. Aus nichtigen Gründen.

Das ist verlogen, unehrenhaft und unanständig.

(Sehe gerade: Beer7 hat das Teil ebenfalls zerpflückt – lesen!)

3 Gedanken zu “DIE WELT lügt sich den Krieg zurecht

  1. nicht nur die Welt, auch die deutsche Welle ist wieder am Hetzen, mit Unwahrheiten.

    Ost-Jerusalem bleibt Streitpunkt

    und dann geht es los:

    Dazu passen Berichte einer israelischen Friedensorganisation, wonach jüdische Siedler im arabischen Viertel Ras el-Amud weiter Wohnungen bauen. Die Baumaßnahmen überschatteten die Friedensgespräche: Jassir Abed Rabbo, Führungsmitglied der Palästinensischen Befreiungsorganisation, sagte, die Baumaßnahmen seien der erste Verstoß gegen die Vereinbarungen zur Aufnahme neuer Friedensverhandlungen. “Wir werden uns sofort für einen Baustopp einsetzen, weil wir nicht akzeptieren können, dass Verhandlungen als Deckmäntelchen für Siedlungsaktivitäten dienen”, sagte Abed Rabbo. Die Palästinenser legten Beschwerde bei den USA ein.

    Ein ranghoher israelischer Regierungsbeamter stritt jegliche Verantwortung ab: Der Bau in Ras el-Amud würde von privaten Investoren durchgeführt. “Wenn Juden in Nachbarschaften in Jerusalem bauen wollen, ist es nicht Aufgabe der Regierung, das zu verhindern.”, sagte er. “Wir sagen auch den Arabern nicht, dass sie nicht in jüdischen Vierteln kaufen oder bauen dürfen.”

    Massive Missstände

    Bildunterschrift: Drei von vier palästinensischen Kindern in Ost-Jerusalem leben in Armut

    Dass die in Jerusalem lebenden Palästinenser in jüdischen Vierteln bauen oder kaufen, dürfte allerdings extrem unwahrscheinlich sein – nicht nur aus rechtlichen, sondern teilweise auch aus finanziellen Gründen. Denn ein neuer Bericht des israelischen Menschen- und Bürgerrechtsverbands ACRI bestätigte offiziell, dass die Palästinenser in Jerusalem unter massiven Missständen leiden: Die Mehrheit der Menschen aus den Ost-Teilen Jerusalems lebe unter der Armutsgrenze, darunter drei von vier arabischen Kindern.

    95.000 Kinder in Armut

    Einen “immerwährenden Zustand von Armut” müssten danach allein in Ostjerusalem rund 95.000 palästinensische Kinder ertragen. Nur jede zehnte Familie bekomme soziale Hilfsleistungen. Für ein Kind im Ost-Teil stünden im Jahreshaushalt nur umgerechnet 120 Euro zur Verfügung, im West-Teil seien es dagegen gut 500 Euro. Es fehle außerdem an rund 1000 Klassenräumen und auch die Müllabfuhr funktioniere nicht.

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5560259,00.html?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

    Geschrieben habe ich schon und nur erst einmal die vor kurzem veröffentlichten Sozialausgaben der Stadt Jerusalem mitgeschickt, worum es mir aber geht, ist diese “Menschenrechtsorganisation, wenn das die ACRI ist, dann wundert mich nichts…..

    http://beer7.wordpress.com/2008/12/07/acri-verleumdet-israel/

    Wir müssen mehr schreiben, sie áuf ihre Lügen aufmerksam machen und zwar mit Fakten.

    “Die Politik Israels in den vergangenen 40 Jahren hat Formen der Diskriminierung bei der Bebauung und Enteignung von Grundstücken angenommen”, so die Menschenrechtsorganisation. Dem Bericht zufolge hat Israel mehr als ein Drittel der Fläche des Ost-Teils Jerusalems durch Enteignungen in seinen Besitz gebracht. Dort würden mehr als 50.000 Wohnungen für Siedler gebaut. In Ost-Jerusalem leben derzeit 260.000 Palästinenser und 200.000 Israelis.

    Autorin: Anna Kuhn-Osius (dpa, ap, afp, rtr)
    Redaktion: Diana Hodali

    Widerlich, wie sie Israel diffamieren, haben die alle eine proarabische Agenda?

  2. und wie verhält es sich mit der Wahrheit?

    Das Arbeits- und Wohlfahrtsministerium hat die jährlichen Staatsausgaben an Jerusalems arabischen Israelis (230.000 etwa 30 % der Bevölkerung) bekannt gegeben.

    Im Jahre 2009 zahlte der Staat Israel 174 Millionen Euro an Jerusalems Araber und das Ministerium meinte: Es bliebe wohl kurz oder lang nichts anderes übrig, als die arabischen Viertel von Jerusalem zu trennen, also an die PA übergeben, weil die jährlichen Ausgaben eine Finanzlast seien, die auf Dauer nicht zu schultern wären, darüber hinaus sympathisieren viele von Ihnen sowieso mit dem Kampf gegen den Judenstaat, der sie Jahr für Jahr versorgt.

    Israel Nationalversicherung zahlte allein im Jahr 48 Millionen Euro nur an palästinensische Kinder in Jerusalem als Kindergeld, das sind über 37 % dessen, was die Jerusalemer Stadtverwaltung insgesamt an Kindergeld ausbezahlt, also fast die Hälfte…..

    Darüber hinaus zahlt die Jerusalemer Stadtverwaltung eine Gehaltsversicherung in Höhe von 11 Millionen Euro an die palästinensischen Stadtbewohner Jerusalems. Und obwohl diese nur 30 % der Einwohner ausmachen, sind das knapp 50 % der gesamten Gehaltsversicherung für die 700.000 Einwohner.

    Das jährliche Steueraufkommen, das von den arabischen Stadtbewohnern in die Verwaltungskasse gelangt, ist viel geringer als die Zuwendungen, die diese Bevölkerungsgruppe vom Staat als Sozialhilfe bekommt, das kann daran liegen, das die Einnahmen von Abgaben auf der arabischen Seite aus politischen Gründen viel schwieriger ist.
    Das dies die jüdischen Bewohner ärgert, ist wohl klar, denn einerseits bekommen sie Sozialhilfe wie alle anderen, andererseits bekämpfen (wenn auch viele nur ideologisch) sie mit der Fatah und der PA das Existenzrecht Israels.

    Es stimmt aber auch wohl, dass die Mehrheit der Palästinenser unter der Herrschaft Israels leben wollen und nicht unter der PA……Aussage von Chaled Dahamsche: Mammud Abbas meint, über uns bestimmen zu können, ebenso die Hamas, die arabische Liga und andere, aber uns fragen sie nicht, WO wir leben wollen. Ich denke nicht, dass eine palästinensische Stadtverwaltung sich besser um uns kümmern wird als die Israelis. Ich weiß wovon ich rede, ich habe Verwandte und Angehörige in Bethlehem und in Hebron. Denen geht es wesentlich schlechter als mir……

    Vielleicht ist es wirklich besser, nur die arabischen Wohnviertel abzugeben, da können sie dann aufbauen, bei der Höhe der Spendengeldern weltweit sollte das keine Schwierigkeit bereiten oder?

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