Happy Nakba! Jaffa 1948

Elder of Ziyon, 16. Mai 2010

Die palästinensisch-arabische Presse ist voll von Artikeln über die „Nakba“ und all die fürchterlichen Sachen, die die Juden den Arabern 1948 angeblich angetan haben. Hier ein typischer Text von Nabil Sha’ath:

Die Palästinenser begehen heute das 62. Jahr seit der Nakba – unserer nationalen und persönlichen Katastrophe, zu der der Verlust unseres angestammten Heimatlandes und die Verstreuung von drei Vierteln unseres Volks im Exil gehören.

Bis heute wartet das palästinensische Volk darauf, dass Israel seine Verantwortung an der Katastrophe anerkennt und einer Lösung des Konflikts auf Grundlage des internationalen Rechts, einschließlich UNO-Resolutionen, zustimmt.

Ich habe das Exil am eigenen Leib erfahren. Am 13. Mai 1948, einen Tag vor Israels Unabhängigkeitserklärung, wurde meine Heimatstadt Jaffa von zionistischen Kräften erobert. Siebzigtausend palästinensische Einwohner der Stadt wurden gezwungen sie zu verlassen, die meisten von ihnen über das Meer in den Gazastreifen, nach Ägypten und in den Libanon. Wir aus Jaffa wurden buchstäblich ins Meer getrieben. Ich war 10. Uns wurde nie erlaubt zurückzukehren.

Was passierte 1948 in Jaffa wirklich?

Die Kämpfe in Jaffa begannen nicht, wie Sha’ath impliziert, im Mai 1948. Fakt ist, dass die ersten Menschen, die im Unabhängigkeitskrieg zu Flüchtlingen wurden, nicht Araber waren – sondern Juden aus Jaffa, die im August 1947 aus ihren Häusern vertrieben wurden, als Araber aus Jaffa auf sie schossen und sie mit Stichwaffen angriffen.

Weitere 5.000 Juden aus Jaffa verloren ihre Häuser, als Araber aus Jaffa sie unmittelbar nach der UNO-Teilungsresolution angriffen.

Der wahre Grund, dass Araber Jaffa verließen, besteht aus einer Kombination mehrerer Faktoren.

Sobald die Kämpfe im Dezember ausbrachen, flohen viele der reicheren Araber in den Libanon und nach Syrien. Das waren dieselben Leute, die während der Krawalle 1936-1939 weggingen; und sie nahmen an, dass sie würden zurückkehren können, sobald die Lage sich beruhigt hatte. Doch ihr Weggang ließ Jaffa ohne einen Großteil der praktisch orientierten Führung zurück. Diese Tatsache entging der Mittelschicht Jaffas nicht; sie fühlte sich im Stich gelassen.

Efraim Kish vermerkt, dass der Bürgermeister Jaffas das Gerücht eines erfundenen Massakers Hunderter arabischer Männer und Frauen in seiner Stadt in die Welt setzte, um weltweit Anteilnahme mit den Araber zu schaffen. Das Ergebnis ging nach hinten los; die Araber gerieten in Panik und flohen in Massen.

Die politischen Führer Jaffas verließen die Stadt, sobald ihnen das möglich war. Der Bürgermeister selbst sagte, er würde vier Tage Urlaub machen – und kam nie zurück.

Ein weiterer riesiger Faktor war der Mufti selbst. Jaffa war als Teil des arabischen Palästina vorgesehen. Karsh schreibt in seinem Buch Palestine Betrayed [Palästina im Stich gelassen], das ich gerade lese, dass er, sobald es offensichtlich war, dass die Juden die Stadt erobern würden, die verbliebenen Einwohner mit dem Tod bedrohte, wenn sie nicht flüchteten, würden sie als Kollaborateure betrachtet, weil sie dem Leben unter jüdischer Herrschaft einverstanden waren.

Es gibt keinen Zweifel, dass die Araber Jaffas in Panik gerieten und zum größten Teil aus Angst flohen. Wichtig ist, dass beide Seiten dasselbe befürchteten – dass die andere Seite Mörser auf sie feuert, sie bombardiert und beschießt. Auf vielfältige Weise hatten die Juden mehr zu befürchten, denn die arabische Führung versprach regelmäßig, dass die Juden bis zur letzten Person massakriert werden würden, währen die jüdische Führung bis zum letzten Moment versuchte eine friedliche Lösung des Konflikts zu finden.

Am Ende blieben dann die Juden in ihren Häusern, außer wenn sie regelrecht zur Flucht gezwungen wurden, während die Araber in Panik verfielen und ihre Häuser aus einem einzigen Grund verließen: Angst. Ein Großteil dieser Angst bestand dadurch, dass die arabische Führung selbst versagte und manchmal ihre eigenes Volk aktiv bedrohte.

Die „Nakba“ war zum größten Teil eine von den Arabern gemachte Tragödie, keine jüdische Kampagne ethnischer Säuberung, wie es heutzutage beschrieben wird. Doch so lange die palästinensischen Araber die Wahrheit nicht eingestehen, werden sie weiterhin ein Problem perpetuieren, das größtenteils ein selbst zugefügtes ist.

6 Gedanken zu “Happy Nakba! Jaffa 1948

  1. schalom . es liegt in der natur der araber,das sie gelinde gesagt
    übertreiben und es mit der wahrheit nicht so genau nehmen.die jetzige
    generation hat es ja nicht miterlsbt wie die israelis von den palä
    stinensern,wenn sie einen gefangen nehmen konnten, regelrecht abge
    schlachtet wurden,egal ob frau oder mann.ihre frauen haben noch mit
    geholfen, das ist historische wahrheit. die meisten palästinser
    haben ihr land freiwillig verlassen. ausserdem ,wo sollte israel die vielen millionen palästinenser in israel unterbringen.das ist nur
    möglich wenn die araber ihr ziel erreicht hätten israel zu vernichten. ausserdem nehmen die eigenen bruderstaaten,die viel platz
    naben,ihre brüder auch nicht auf. warum wohl?? schalom karl

  2. schalom .statt natur der sache.schreiben wir <ich dneke die araber
    übertreiben………… schalom karl

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