Yourish beißt

Happy Monday briefs (17.05.2010):

Würde Israel das tun, gäbe es zehn UNO-Resolutionen dazu: Die Hamas prügelte Einwohner aus ihren Häusern und riss diese dann ab. Warum? Weil die Hamas sagt, die Häuser wurden auf Land gebaut, das den Palästinensern nicht gehört. Hm. Doppeltes hm. Lasst uns uns daran erinnern, wenn das nächste Mal ein illegales Palästinensergebäude von Israel zerstört wird. Oh ja – die Hamas sagt, es sei noch nicht gemacht worden. Achten wir auf den Aufschrei der üblichen Verdächtigen.

Die legendenumwobene Bruderschaft: Ägyptische Grenzwächter ermordeten wieder mal einen afrikanischen Flüchtling. Dieser wurde in dem Artikel namentlich erwähnt: Adam Ali Muhammad. Ich denke, dass die berühmte islamische Bruderschaft nicht so weit reicht, dass sie auch für Afrikaner, die vor der Krise in Darfur fliehen. Aber was soll’s, wir wussten das ja schon. (Und Israel wird als rassistischer Staat bezeichnet. Shyeah.)

Frankreich und Syrien, wie sie auf einem Baum sitzen: Frankreich ist weiter auf Schmusekurs mit dem Dorktator, indem es seine Stellvertreter im Libanon stützt. Bei einer Reise, um den französischen UNIFIL-Soldaten dafür zu danken, dass sie so einen großartigen Job im Libanon (ja, wirklich) tun, sagte der französische Verteidigungsminister, er habe keine Informationen über Scud-Raketen, aber Israel sei willkommen sein Wissen mit Frankreich zu teilen. Ja, das wird funktionieren. Der französischen Verteidigungsminister wird später irgendwann mal hiermit zu hören sein: „Ich bin geschockt, geschockt, dass es im Libanon Scud-Raketen gibt!“

26. Mai 2010:

Die palästinensischen Lügsprecher schlagen wieder zu; Medien parieren: Nach Angaben der AP wurden 15 Zivilisten bei einem Luftangriff verletzt, der sich gegen ein Ausbildungslager der Hamas richtete. Erstaunlich, wie viele Zivilisten da in so einem Hamas-Trainingslager abhängen. Hey, es ist fast so, als ob die Palästinenser die AP belügen oder so. Aber nein, Reporter untersuchen immer die Fakten der Story. Sie wiederholen nicht einfach Propaganda.

Die Narren-Flotte: Israel hat die „Aktivisten“, die versuchen mit ihren Schiffen im Gazastreifen zu landen, aufgefordert in Israel zu ankern und ihre Güter über Land, über die Grenzübergänge zu schicken. Die „Aktivisten“ lehnen das natürlich ab. Die IDF sagt jetzt, dass das Handeln der „Aktivisten“ eine Provokation sei. Hm – Volltreffer! Hier übrigens ein paar Statistiken:
Nach durch die Sicherheitskräfte zur Verfügung gestellten Daten fahren jeden Tag 100 LKW in den Gazastreifen. Im Verlauf der letzten Monate haben diese LKWs unter anderem mehr als 1.200t Medikamente und medizinischer Ausrüstung geliefert, 155t Lebensmittel, 2.900t Kleidung und Schuhe und fast 17 Millionen Liter Dieselöl, gibt die Armee an.
Aber das sollte dem Narrativ nicht in die Quere kommen. Die Gazaner verhungern! Und sie sind obdachlos! Und haben keine medizinische Versorgung!
Oh ja.

Donnerstag, 27. Mai 2010:

Uups! Kein Zugang mehr nach Gaza für Reuters: Reuters veröffentlicht einen Text, der die Hamas kritisch sieht – auf dem Umweg über die Möchtegern-Al-Qaidas, die versuchen sich in Gazastan zu etablieren. Ausgelassene Heiterkeit stellte sich ein. Ist es nicht Klasse, wie der Autor verzweifelt versucht die Hamas nicht für ihre eigenen Probleme verantwortlich zu machen, während er sie andererseits auch für ihre eigenen Probleme verantwortlich macht? Da gibt es sogar etwas Schadenfreude seitens der PA.

„Die Hamas erzog ihre Mitglieder in dem Glauben, dass die Fatah und andere Nicht-Hamas-Parteien säkular und Ungläubige seien – und jetzt leidet die Hamas unter ihrer eigenen Hetze“, sagte Assaf.

[kicher]

Free Gaza-Bewegung: Hey, wir machen das nicht für die Juden – scheißt auf diesen Shalit-Typen! Wenn Sie je Beweise haben wollten, dass die „Aktivisten“, die behaupten, sie protestierten für Menschenrechte, das nicht wirklich für die Menschenrechte tun, nun, dann gab die Familie Shalit Ihnen gerade ein paar weitere. Sie wandten sich an die Free Gaza-Bewegung und boten an die Flotte voll zu unterstützen, wenn sie dafür verlangen würden, dass die Hamas Gilad Shalit erlauben würde Päckchen und Besuche durch seine Familie zu bekommen. Die Free Gaza-Bewegung lehnte das ab. Weil sie das nicht machen, denn sie sind nicht für die Menschenrechte. Sie machen das, weil sie antiisrealisch sind.

Ein Spion, zwei Sichtweisen: Die Standpunkt der AP zum arabischen Israeli, dem Spionage vorgeworfen wird, besteht darin, dass das nichts als Schall und Rauch ist und Israel sich seiner arabischen Minderheit gegenüber gemein verhält. Die Vorwürfe werden schon früh in dem Artikel als politisch motiviert abgetan, obwohl man an seinem Ende erfährt, dass dies nicht die einzigen arabischen Israelis sind, denen Spionage für die Hisbollah vorgeworfen wird und – was soll man sagen: einige wurden sogar überführt. Dann geht man zum Bericht bei YNet und was ist mit dem Spionagevorwurf? Ein kleines Angebot, für die Hisbollah zu spionieren, verschlüsselte Computerdaten, der genaue Standort von Operationsorten des Mossad, oh, und versuchen Sie Informationen zur den Personenschutz-Einheiten von Israels Premierminister und Verteidigungsminister. Ich würde mir auch gerne die Zeit nehmen dies herauszustellen: Wenn YNet das Urteil hat, dann AP es ganz einfach auch haben. Aber warum die Fakten einen gute, antiisraelische Geschichte versauen lassen? Warten wir darauf, dass die AP die Vorwürfe „ernster Verhörtechniken“ beleuchtet und die obigen Fakten ignoriert.

Freitag, 28. Mai 2010:

Ein fehl geschlagener Mordversuch oder pure Inkompetenz? Mahmud Abbas fuhr seine eigene Tochter ins Krankenhaus, nachdem er entdeckte, dass seine komplette Leibwache nicht da war. Eine dritte Theorie: Es war eine Warnung. Und man muss einfach den Nerv des palästinensischen Lügsprechers lieben. Er sagt, dass sei alles erfunden. Aha.

Noam Chomsky: Moderner Kapo. Unglaublich. Er sagt dem spirituellen Führer der Hisbollah, der Terrorgruppe, die regelmäßig mit der Zerstörung Israels droht, dass Israel jederzeit aggressiv werden könnte, weil es einen Verfolgungskomplex hat. Volldepp. Hassan Nasrallah ist der, der sagte, er hoffe, dass die Juden aus der ganzen Welt sich in Israel sammeln, damit er sie alle töten kann. Woher, glaubst du, hat er das? Psst – auch du bist gemeint, Noam.

Die Narrenflotte hat ihre Nazi-Analogien fertiggestellt: Der Gazastreifen ist ein Konzentrationslager, die Zelte, die die IDF zur Abarbeitung der illegalen Einreise in israelische Gewässer aufgebaut hat, sind Konzentrationslager; Nazis hier, yadda, yadda, yadda. Oh, es sieht übrigens so aus, als ob der Nobelpreisträger der irische Antisemit Mairead Corrigan ist. Cynthia McKinney ist vermutlich ebenfalls an Bord, da mir keine andere antiisraelische ehemalige Demokraten-Abgeordnete einfällt. Die Schiffe sind übrigens bereits in der Nähe – die Kameras und Live-Feeds laufen bereits.

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Ein Gedanke zu “Yourish beißt

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