Aufgegabeltes zu den Terrorschiffern

Auch die ICEJ berichtet in ihrem Nachrichten-Mailing vom 1.6. (nach Mitternacht verschickt), dass auf der Marvi Marmara jemenitische Terroristen waren.

Würden wir gerne wissen, was los wäre, würden die Israelis die Terrorschiffer länger festhalten? Ich glaube, wir wissen es. Und die Forderungen aus der ganzen Welt waren ja auch nicht zu überhören, dass die Leute schnell auf freien Fuß gesetzt werden müssten. Und dann? Dann macht Israel das und die Qualitätsjournaille nimmt das auch wieder als Grund, Israel zu verleumden: „Es scheint so, als wollten die Israelis die Sache ganz schnell vergessen.“ Warum? Weil die Terrorschiffer so schnell freigelassen wurden. Wie heißt es so schön? Was immer Israel tut, es ist falsch! Was uns wiederum zeigt, dass es weder um „Gerechtigkeit“ noch um sonst irgendetwas Humanitäres oder Edles geht, sondern nur darum Israel in die Pfanne zu hauen.

Die „Rachel Corrie“, ein weiteres Terrorschiff, soll im Verlauf der Woche in die Gewässer am Gazastreifen einlaufen.

Die Türkei behauptet, sie sei bereit die Beziehungen zu Israel wieder zu normalisieren, wenn Israel die Blockade des Gazastreifens aufhebt. Mit anderen Worten: Um die Beziehungen zu den Islamisten vom Bosporus zu reparieren, sollen die Israelis den Terroristen ermöglichen völlig frei Judenmord und Völkermord zu begehen!

Auch der Papst wirft sich für die Terroristen ins Zeug. „Gewalt erzeugt Gegengewalt“, meinte er an die Adresse der Israelis gerichtet, von denen er fordert, den Hamastanis bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen. Entsprechende Mahnung an die Terroristen fehlten offenbar.

Zwei israelisch-arabische Knesset-Abgeordnete hetzten im Parlament so sehr, dass sie aus dem Saal entfernt wurden.

Als sie Journalisten sahen, meinten zwei Gefangene der Marmara sie müssten am Flughafen Ben Gurion versuchen zu randalieren. Ihnen wurden Handschellen angelegt und sie wurden bis zum Abflug in eine Zelle gesperrt.

Oberstaatsanwalt Moshe Lador wirft „der Welt“ vor eine heuchlerische und engstirnige Haltung einzunehmen. Da hat er recht, aber „die Welt“ wird das genau umgekehrt sehen wollen.

Die Vertreterin der Türkei, die die reisefähigen verletzten Türken der Terrorschiffe in Empfang nahm, attestierte Israel, diese exzellent behandelt zu haben.

Das syrische Staatsfernsehen behauptet, die Israelis hätten auf der Mavi Marmara Leichen von „Friedens“-„Aktivisten“ über Bord geworfen.

Die IDF veröffentlichte Fotos der kugelsicheren Westen, abgesägten Metallstangen, Nachtsichtgeräten und einem Gewehr, die auf der Mavi Marmara gefunden wurden; auch Zwillen mit der netten Aufschrift „Hisbollah“ und jede Menge Messer wurden sichergestellt.

Der Lügenbolzen Paech (!es gab zweieinhalb Holzlatten“ und das ist ein legitimes Mittel…) erneut widerlegt – und das durch ein Video der Terrorschiffer.

Augenzeugenbericht: EXLUSIVER Bericht von einem befreundeten Soldaten, der auf einem der israelischen Schiffe vor Ort war – U.a.: Es wurden von den Militanten auf der Marmara Gegenstaende ins Wasser geschmissen!

Bernd Zeller schreibt sich seinen Frust über den Lügenbolzen-Trottel Norman Paech von der Seele. Ganz kurz und knackig.

Demonstrationen für die IDF:
In der Technion-Universität in Haifa gab es eine Demonstration zur Unterstützung der IDF.
An der Universität Tel Aviv demonstrierten ca. 500 Studenten zur Unterstützung der IDF.
In Haifa demonstrierten 50 Teenager zur Unterstützung der IDF.

Demonstrationen gegen Israel:
In der Technion-Universität in Haifa gab es eine Demonstration von rund 1.000 Arabern gegen die IDF. Die Araber wollten eine Polizeisperre durchbrechen. Einige der Gesetzesbrecher wurden verhaftet.
Videos:
Hillel Neuer (UN Watch) attacks „humanitarian“ credentials of „Free Gaza“ Flotilla (engl.)
Flotten-Randalierer bereiten Stangen, Zwillen, zerbrochene Flaschen und metallen Objekte vor, um die israelischen Soldaten zu „empfangen“ (ohne Ton)
Mavi Marmara passengers attack IDF before soldiers board ship (ohne Ton)
Britischer Marine-Analyst zum Einsatz gegen die Free Gaza-Terroristen (engl. – das ist das erste Mal, dass ein westlicher Sender etwas bringt, das die israelische Position erklärt)
Sie wollten Israels ‘Verbrechen’ filmen und schafften der Welt Beweise fuer ihre eigene militante Brutalitaet…

2 Gedanken zu “Aufgegabeltes zu den Terrorschiffern

  1. Manchmal überrascht mich die Taz. Kol ha Kovod.

    Märtyrer an Bord

    Wer sich als Passagier auf ein Aktivisten-Schiff begibt, sollte sich besser vorher informieren, wer die Organisatoren der Reise sind. Dies sei auch den Medien angeraten.

    Lange vor dem Auslaufen der „Mavi Marmara“ gab es genügend Material – sowohl über die türkische als auch über die deutsche Internationale Humanitäre Hilfsorganisation (IHH), das zumindest hätte misstrauisch machen sollen. Bereits vor einigen Jahren hatten deutsche Staatsanwälte der IHH vorgeworfen, Spendengelder nicht zu humanitären Zwecken, sondern zum Kauf von Waffen für Glaubensbrüder in Bosnien und Tschetschenien zu verwenden.

    Die Offenheit, mit der die IHH gestern zugestand, dass sie das Risiko der vollen Eskalation eingehen will: „Wir machen weiter, bis das Embargo aufgehoben ist“, und dass sie sich nicht nur mit „zweieinhalb Holzstangen“ (Norman Paech, außenpolitischer Sprecher der Linksfraktion), sondern mit Eisenstangen verteidigt hätten, lässt nun einige doch an den rein humanitären und friedlichen Zwecken der Organisation zweifeln.

    Ausgerechnet Norman Paech wurde im Studio der ARD-“Tagesthemen“ am Montag als neutraler Beobachter der Ereignisse auf dem Schiff interviewt. Wer allerdings an der Echtheit des Videos der israelischen Armee zweifelte, auf dem zu sehen ist, wie die israelischen Soldaten mit Eisenstangen zusammengeschlagen werden, hätte auch den Aussagen eines Norman Paech misstrauen müssen.

    Denn Paech ist kein objektiver Beobachter, wenn es um Israel geht. Er vergleicht seit Jahren das Vorgehen des israelischen Militärs mit Nazimethoden, empfiehlt die Hamas als Dialogpartner und lässt offen, ob das Widerstandsrecht der Palästinenser gegen die israelische Besatzung auch eine Grenze hat.

    Es waren nicht israelische, sondern türkische Medien (Vatan und Milliyet), die am Mittwoch darüber berichteten, dass mindestens 40 der Aktivisten auf der „Mavi Marmara“ gewaltbereit gewesen seien und drei der Toten vor ihrer Abreise gegenüber Freunden und Verwandten gesagt hätten, dass sie auf diesem Trip als „Märtyrer“ sterben wollen. Es ist schon interessant, dass die Journalisten in dem Land, aus dem die Toten stammen und in dem es bislang zu den heftigsten antiisraelischen Demonstrationen nach dem Vorfall kam, die Hintergründe der Toten trotzdem offen recherchieren und publizieren. Während hierzulande drei Mitglieder der Linkspartei, die ebenfalls auf dem Schiff waren und die aus ihrer Sympathie für den Widerstand gegen Israel keinen Hehl machen, als objektive Zeugen für die friedlichen Absichten der „Freiheits-Flottille“ gehandelt werden.

    http://taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/maertyrer-an-bord/

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.