Aufgegabeltes zu den Terrorschiffern

Die IDF hat eine Liste von bekannten Terroristen erstellt, die sich auf der Mavi Marmara befanden. Bei David Frankfurter kann man sie in Englisch einsehen. (Wieder mal ein Problem der israelischen Informationspolitik – da übersetzt einer was privat, damit die Welt mitbekommt, was los ist!)

Aus Syrien pilgern sie jetzt auch nach Gaza. Begleitworte: Hey, Welt, jetzt sorgt endlich dafür, dass die armen Terroristen von der Hamas freien Zugang zu Waffenlieferungen bekommen! (Natürlich anders formuliert, nämlich so, dass es in den Chor der westlichen Vollidioten passt.)

Die IDF hat sich die Bilder in Hürriyet angesehen – und erfreut festgestellt: Sie beweisen, dass die Soldaten in Selbstverteidigung geschossen haben. Und es sollen Lehren daraus gezogen werden. Anscheinend sucht man nach neuen Mitteln Schiffe zu stoppen. Hardware. Hoffentlich auch im Ausbildungs- und Taktikbereich…

Es sieht so aus, als würde Israel seine Untersuchungskommission der Kämpfe auf der Mavi Marmara einsetzen und daran zwei ausländische Beobachter teilnehmen lassen. Eine „unabhängige“ Untersuchung durch die UNO lehnte Israel ab.

Al-Reuters versucht anscheinend, die Mordbanden auf der Mavi Marmara nicht zu belasten – und dazu werden Fotos so geschnitten, dass entlarvende Details nicht mehr zu sehen sind.

Noah Pollak hat ein paar Vorschläge, wie Israel in die Offensive gehen sollte:
– Rauswurf des türkischen Botschafters und erklären, dass seine Rückkehr abhängig ist von einer vollen, glaubwürdigen und öffentlichen Untersuchung der Terror-Organisation, die die „Hilfsflotte“ plante und finanzierte, durch die Türkei.
– Öffentlich Reparationen von der Türkei verlangen: für die Kosten der Operation, einschließlich der Arzt-Rechnungen für die Gangster und Judenhasser, denen in israelischen Krankenhäusern liebevolle medizinische Versorgung gegeben wurde.
– Forderung einer UNO-Untersuchung, warum die Türkei Terror-Organisationen finanziert, die sich an Angriffen auf Israel beteiligen.
– Finanzierung einer kurdischen Menschenrechts-NGO in Israel – es gibt viele kurdische Juden, von denen ich sicher bin, dass sie liebend gerne helfen würden – die das Bewusstsein für das Leid der Kurden in der Türkei wecken soll. (Kurze Antwort: Sie werden furchtbar behandelt.) Diese Organisation muss die Apartheid-Lebensbedingungen der Kurden in der Türkei publizieren und Op-Eds, Studien, Videos und Presseerklärungen am laufenden Band produzieren, die den brutalen und rassistischen Umgang der Türkei mit ihren Minderheiten verurteilen.
– Türkischsprachige Dokumentationen des Völkermords an den Armeniern, das auf YouTube hochladen und stark in der Türkei dafür werben. Wenn Erdogan Israel als Kriminellen und Mörder bezeichnen will, gibt es keinen Grund, warum Israel den Gefallen nicht in dieser höchst sensiblen Form zurückgeben sollte.

IDF-Chef Aschkenazi hat eine Untersuchung der Erstürmung der Mavi Marmara angeordnet. Damit sollen operationelle Schlussfolgerungen gefunden werden.

Ken O’Keefe von den Terrorschiffen ist relativ bekannt. Als Antiisrael-Hetzer par excellence. Und der hat in der Türkei jetzt behauptet auf dem Flughafen Tel Aviv verprügelt worden zu sein. Dazu gibt es ein tollen Foto. Dummerweise wurde der Mann bei der Ankunft in Istanbul auch von anderen fotografiert – da hatte er andere Kleidung an und von Verletzungen oder blauen Flecken war nun gar nichts zu sehen. Da winkte er fröhlich mit ein paar anderen in die Kameras. – Der nächste Beweis, dass den Free Gaza-Lügnern nun wirklich kein Wort geglaubt werden kann.

Es gibt drei Versionen der Ereignisse auf dem Murmelpott: (1) die israelische, (2) die der Murmelterroristen, wenn sie Englisch sprechen und (3) die der Murmelterroristen, wenn sie Arabisch oder Türkisch reden. (2) und (3) sind interessant – denn während (2) „unbarmherzige IDF“ heißt, geben dieselben Leute unter (3) von sich, israelisches Soldaten seien Jammerlappen und man macht sich über sie lustig, weil sie nicht von Anfang an tödliche Gewalt einsetzten. Was wiederum beweist, dass auf englischsprachige Aussagen solcher Leute nun gar nichts gegeben werden kann. Unsere Knallköppe allerdings werden sich hüten arabisch- oder türkischsprachige Aussagen zu sichten – sie könnten die geliebten Sichtweisen beeinträchtigen und das geht nun mal gar nicht!

Der Vorwurf der Piraterie gegen Israel ist auch einer, der sehr selektiv angewandt wird. Andernfalls müssten zumindest die Holländer, die Spanier, die Engländer und die Franzosen als solche bezeichnet werden…

Demonstrationen:
In Herzliya nahmen ca. 200 Personen auf 13 Wasserfahrzeugen an einer Demonstration zur Freilassung von Gilad Shalit teil, darunter Tzipi Livni (Kadima-Chefin), die derzeit versucht den Vorfall mit der Mavi Marmara politisch für sich auszuschlachten.

Lesen:
– Sie haben keine Ahnung von nichts, aber sie legen sich ins Zeug, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen – und streiten vor allem alle Fakten ab. Das nennt sich dann – in diesem Fall nicht DIE LINKE, sondern „pax christi“. Auf diese Christen würde ich liebend gerne verzichten.

Videos:
Glenn Beck wirft einen Blick auf die Geschichte und Hintergründe der Terrorschiffe(r) und hat einige unangenehme Wahrheiten – unangenehm für die Islamisten und die Free Gaza-Narren. (engl., aber langsam gesprochen und sehr gut)
– Das Flotillen-Chor-Video hat bei YouTube inzwischen mehr 1.000.000 Zugriffe erhalten.

2 Gedanken zu “Aufgegabeltes zu den Terrorschiffern

  1. Pax Christi, als katholische Organisation, folgt eben ganz dem Oberhirten.
    Der schweigt schließlich zu der Gewalt und den Morden an Christen in islamischen Ländern.
    Vorauseilenden Gehorsam nennt man das wohl, nicht nur schweigen sondern gleich „verbünden“ und zeigen, was ein guter Dhimmi leisten kann.

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