17 Jahre „humanitäre Krise“ im Gazastreifen

Elder of Ziyon, 29. Mai 2010

Heute sagte ein UNRWA-Sprecher namens Adnan Abu Hasna einer deutschen Nachrichten-Agentur, der Gazastreifen leide unter einer „humanitären Krise“.

Die Vorstellung, der Gazastreifen leide unter einer „humanitären Krise“ besteht schon eine ganze Weile:

17. November 1993:

…die humanitäre Krise im Gazastreifen wächst weiter an.

6. Dezember 2000:

… lässt Familien überall in der Westbank und dem Gazastreifen verarmen und trägt das Risiko einer humanitären Katastrophe, sagen internationale Wirtschaftler und Hilfsarbeiter…

15. Juni 2001:

Die Vereinten Nationen haben vor einer humanitären Krise im Gazastreifen aufgrund eines Mangels an medizinischen Versorgungsgütern gewarnt.

19. November 2002:

Die humanitäre Krise in der Westbank und dem Gazastreifen ist eine Krise des Zugangs und der Mobilität; sie wird durch einen wirtschaftlichen Abschwung verschlimmert, der die Möglichkeit der Zivilbevölkerung Basisbedürftiges zu kaufen und Zugang dazu zu haben ernstlich begrenzt.

27. Februar 2003:

Humanitäre Krise: Die kumulativen Auswirkungen der Schäden an der zivilen Infrastruktur, Ausgangssperren und Absperrungen sowie die fortgesetzte Gewalt führten den Kopf des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), die humantiäre Lage als „die schlimmste seit 1967“ zu beschreiben.

7. Oktober 2004:

Die Vereinten Nationen haben in einem Sonderbericht vor einer bevorstehenden humanitären Krise im Gazastreifen gewarnt.

19. August 2005:

Tausende Palästinenser im Gazastreifen leiden unter einer chronischen humanitären Krise, die sich während der Abkoppelungszeit verschlimmert.

19. März 2006:

Gaza steht einer humanitären Krise gegenüber

18. Mai 2006:

Wie die Repräsentanten der Geber-Regierungen Montag frische Versprechen des schnellen Zuflusses von Hilfe für die Palästinenser abgaben, geht die humanitäre Krise im Gazastreifen weiter.

9. Juli 2006:

UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat gefordert, dass Israel dringend handelt, um eine humanitäre Katastrophe im Gazastreifen zu verhindern.

16. August 2006:

Humanitäre Katastrophe im Gazastreifen: „Die Menschen weinen, sind hungrig, durstig und verzweifelt“

20. November 2006:

Gaza: UNO bittet um 2,5 Millionen Dollar zur Linderung der „humanitären Katastrophe“

20. Juli 2007:

UNO-Offizieller: Humanitäre Katastrophe droht im Gazastreifen

8. Dezember 2007:

Die Weltgesundheits-Organisation warnte vor einer humanitären Katastrophe, die wegen der israelischen Reisebeschränkungen im von der Hamas beherrschten Gazastreifen ausbricht.

Man sollte glauben, dass nach 17 Jahren dieser „Krise“ die Bevölkerung der Gazastreifens inzwischen dezimiert sein würde. Wer diese Artikel liest, würde erwarten, dass der Gazstreifen wie das Subsahara-Afrika aussieht. Doch irgendwie schaffen es die mutigen Gazaner immer noch Waffen, Munition, Treibstoff, Lebensmittel, Medikamente und Hunderte Millionen Dollars westlicher Hilfe zu bekommen, genauso die Jahr für Jahr von „Menschenrechts“-Experten vorhergesagte Hungersnot.

Es scheint eine regelrechte Heimarbeits-Industrie an „Menschenrechts“-Organisationen zu geben, die sich der Tätigkeit widmen alle paar Monate wegen des Gazastreifens die Alarmglocken zu läuten, damit sie ihre Jobs behalten und weiter Israel für all die selbst verursachten Probleme verantwortlich machen zu können, die die PalAraber in ihrem Homeland Gaza geschaffen haben.

(Der Eintrag stammt – mit Updates – aus dem Dezember 2007.)

Was übrigens die verhungernden Menschen und die Prioritäten im Gazastreifen angeht, gibt es ein aktuelles Video:
[YouTube=http://www.youtube.com/watch?v=TXhcmQmOuds&feature=player_embedded]

Free Gaza – from Hamas!

6 Gedanken zu “17 Jahre „humanitäre Krise“ im Gazastreifen

  1. Bravo heplev! Zeig diesen linken Faschisten ihre Lügen! Israel behandelt gut die PA-Idioten. Zu gut leider. Ich wünsche mir mehr Härte! Wenn man sie schlägt, dann machen sie keinen ärger mehr.

  2. 15. Juni 2010:
    19. November 2020:

    Wenn Du keine Zeitmaschine hast, dann meintest Du wohl 2001 und 2002 … wobei ich keinen Zweifel daran habe, daß in 2020 die Schlagzeilen noch die gleichen sein werden!

  3. schalom ,der gazahstreifen muss wieder zu israel, damit der terror
    der hamasbande endlich aufhört. schalom karl

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