Aufgegabeltes zu den Terrorschiffern

Der Witz der Woche stammt schon von letztem Montag: Arabische Diplomatenkreise schlagen vor, dass die Türkei dabei helfen soll, die Übergänge in den Gazastreifen zu beaufsichtigen. Das könnte die diplomatischen Verbindungen zwischen der Türkei und Israel reparieren. Ja klar: Nachdem Erdogan uns eine Kumpane seit Jahren eine antiisraelische Verleumdungs-Kampagne fahren

Die Erdogan-Türkei bereitet den kompletten Bruch mit Israel vor. Weil die Regierung Israels sich nicht dafür entschuldigt sich gegen den Flotillen-Terror verteidigt zu haben und außerdem auch keine Entschädigungen dafür zahlen will, dass ihre Soldaten keine andere Chance hatten, als sich gegen ihre Ermordung mit tödlichen Schüssen zu wehren, entwickeln sie in der Türkei jetzt einen Fahrplan, um sämtliche Militär- und Rüstungsabkommen mit Israel zu streichen. Der erste Schritt dieser „Roadmap“ besteht darin, den zurückgerufenen Botschafter in Israel Zuhause zu belassen. (Außerdem wird eine interne israelische Untersuchung des Murmelschiff-Vorfalls unabhängig vom Ausgang von der Türkei nicht anerkannt.)

Jan Egeland, ehemals bei der UNO tätiger Norweger und jetzt Leiter eines Instituts für internationale Studien, will die Israelis platt machen: „In drei Monaten können wir weitere 100 kleinere Schiffe schicken. Und dann können wir 2.000 Schiffe schicken. Was wir Israel dann tun?“ Man sieht, die Empörung eines Irrlichts führt zu Wahnvorstellungen. Oder zu einem Riesenschlag, der endgültig zeigt, dass die Antisemiten die Oberhand haben und auf Teufel komm raus den Terroristen den Völkermord an den Juden zu ermöglichen.

Wann die libanesischen Terrorschiffe auslaufen werden, steht derzeit noch in den Sternen. Bisher ist keine Ausreise-Erlaubnis eingereicht worden.

Die libanesische Regierung wendet sich wegen der „israelischen Drohungen“ gegen die libanesischen Terrorschiffe an die UNO. Darin werden diese „Drohungen“ abgetan, insbesondere die Aussagen Israels zu den Absichten der Terrorschiffer.

Das Frauen-Terrorschiff gegen Israel ist keine humanitäre Aktion. Das wurde von der libanesischen Führerin dieses Seelenverkäufers offen gesagt: Es geht um Kampf, Krieg gegen den Feind, der sich nicht trauen wird Frauen etwas anzutun. Ach, nicht nur die Flintenweiber finden, dass es nicht um humanitäre Hilfe, sondern Krieg gegen Israel und dessen Vernichtung geht – und dass sie die Juden weiter bis ans Ende der Welt jagen werden, auch wenn sie „nach Polen zurückgehen“. Aber die Qualitäts-Journaille wird wieder von „Friedensaktivisten“ faseln, wenn die Völkermord-Schiffer unterwegs sind…

Die wundersamen Daten der Terrorschiffer: Angeblich werden Kreditkarten, die die Israelis den Terrorschiffer abgenommen haben, weiter benutzt. Zum Nachteil der Terrorschiffer natürlich und vor allem auch noch, nachdem sie gesperrt wurden. Dazu wird einer von ihnen immer jünger, je länger der 31. Mai zurückliegt. Und vor allem: Die Berichte, was ein ganz bestimmter Schiffer mal hier, mal da ist, dann dies und dort wieder jenes gesehen und erlebt haben will – und sich das alles derart widerspricht, dass man nur zu dem Schluss kommen kann: Erstunken und erlogen!

Yaakov Kirschen hat mal wieder zwei sehr treffende Karikaturen zum Terrorflotten-Problem erstellt:

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