Wochenend- Schaschlik

Das können sie am besten, die arabischen Statten: Jammern, dass der Westen schäbig ist. Ausgerechnet die Typen, die sich am liebsten und ständig abfällig bis bösartig und dämonisierend über den Westen im Allgemeinen und Juden im Besonderen äußern, jammern, der Westen würde das mit Muslimen tun. Ist anscheinend eine Sache der Perspektive. Aber etwas Selbstkritik wäre vielleicht auch nicht schlecht. Daher diese Stellungnahme von UN Watch zu einen Sonderberichterstatter-Bericht beim UN-Menschenrechtsrat:
Ihr Bericht fordert ein Ende solcher Stereotypisierung und Aufstachelung zum Hass in den Medien.
Haben Sie bei Ihrer Arbeit jemals bemerkt, dass die Länder, die die ungeheuerlichsten Praktizierer dieser Stereotypisierung sind (in Form von Karikaturen) auch diejenigen sind, die diese UNO-Resolution sponsern und untersützen?…
Herr Berichterstatter, bei Ihrer Untersuchung von Intoleranz und religiösem Hass fordern wir Sie auf, vorrangig – wie es die Logik fordern sollte – die Länder zu untersuche, die diese Resolutionen sponsern.

Das Beschimpfen mit antisemitischen Parolen und die Steinwürfe auf eine jüdische Tanzgruppe in Hannover ist nach Einschätzung des Stadtteiltreffs, der das Fest organisierte, „keine von langer Hand vorbereitete, sondern eher spontan am Rand des Festes entstandene Aktion”. Was sagt uns das? Das kann uns nur sagen, dass die Täter aufgrund ihrer inneren Überzeugung gehandelt haben.

Den Namen dieser Geistesgröße habe ich nicht, aber es handelt sich um einen Rechtsanwalt, der im Auftrag von DIE ZEIT folgenden Oberschwachsinn von sich gibt: „Sie setzen in Ihrer Rede immer wieder den Wortlaut des Korans mit dem Islam gleich. Das darf als „Rassismus“ bewertet werden.“ Wer etwas so dreht, rechtfertigt der vielleicht auch Terror und Völkermord, sollte er nur von der richtigen Seite ausgehen? Wie gehirnverweichlicht muss man sein, um diese Absurditäten in die Welt zu setzen? Oder wollte dieser Anwalt nur zeigen, wie bescheuert seine Klienten sind?
Ein besonders treffender Eintrag im Kommentarbereich:
Wer also sagt: ” Koran ist gleich Islam” ist ein Rassist??
Dann sind ja ALLE Moslems Rassisten, wenn ich das so richtig interpretiere
Gut das zu wissen, dass das von einer bekannten Rechtsanwaltskanzlei so gesehen wird….
Der Zentralrat der Muslime sieht das offensichtlich genauso: Der Koran ist die verbale Offenbarung Gottes. (h/t: Gudrun Eussner)

Samstagmorgen-Paranoia: „Die“ Zeitung von Bahrain weiß, dass die Israelis massiv Kriegsflugzeuge im Kaukasus stationier(t)en, vor allem in Georgien und Aserbaidschan. Die Türken hatten nicht gemerkt, dass die Zionisten von dort aus Flugzeuge geschmuggelt hatte, die den Iran angreifen werden; das haben sie von einer „Schwesterzeitung“. Und die iranische Press TV weiß, dass die USA ein „sehr großes Truppenkontingent“ in Aserbaidschan angesammelt hat, natürlich auch für einen Angriff auf die Mullahkratie. Das Wissen kommt von einer „unabhängigen aserbaidschanischen Nachrichten-Website“. Wenn man jemand anderen zitiert, dann muss das ja stimmen…

Gilad Shalit ist jetzt mehr als 4 Jahre in der Hand der Terroristen. Und die spielen natürlich immer weiter schön ihre miesen Spielchen. Jetzt behauptet die Hamas doch glatt, sie würde ihn schützen, indem sie niemanden zum ihm lässt – weil Israel diesen „goldenen Schatz“ (der Hamas) umbringen würde, wüsste es, wo dieser sich befindet.

Ägypten verweigerte einer Delegation jordanischer Gewerkschafter die Einreise in den Gazastreifen über Rafah. Diese wollten „die Blockade brechen und ihre Solidarität mit den dortigen Palästinensern zeigen“. (Da Israel nicht beschuldigt werden kann, hält unsere Qualitäts-Journaille das Maul.)

Die Schmuggelindustrie hat einen Wirtschaftseinbruch. Grund ist die Ankündigung Israel mehr Waren in den Gazastreifen zu lassen. Jetzt wartet alles auf die bessere Qualität zu günstigeren Preisen bei Baumaterial.

Die Flottillen-Streitigkeiten machen auch vor dem Vorzeige-Projekt der jüdisch-arabischen Gemeinschaft nicht halt. Neve Shalom, ein Dorf mit „gemischter“ Bevölkerung, war bisher in der Regel sehr einmütig. Nach dem Murmelschiff-Angriff besteht die arabische Mehrheit darauf, den Vorfall einseitig zu Ungunsten Israels zu verurteilen und von Mord zu sprechen – so wurde das auch auf einem öffentlich zur Schau gestellten Schild verkündet. Die jüdischen Einwohner, denen das nicht passt, wird damit gedroht sie aus dem Dorf zu werfen. Damit dürfte das Ziel des (jüdischen) Gründers des Dorfes ad absurdum geführt sein. Schade.

Hamas und Fatah sind sich mal kurioserweise einig (und PCHR bestätigt das auch noch!): Nicht Israel ist schuld daran, dass das Elektrizitätswerk in Gaza nicht läuft. Dafür schieben sie sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe – Hamas wird Fatah vor die Rechnungen für den Treibstoff nicht zu bezahlen, Fatah behauptet sie zahle, aber die Hamas habe das Werk trotzdem abgeschaltet. Israel liefert den Treibstoff, wenn jemand zahlt. Was sagt uns das? Und wie lange wird die Einigkeit andauern, bevor wieder Israel den Schwarzen Peter zugeschoben bekommt?

Nicht nur die Saudis, auch die Indonesier haben ihre Probleme mit dem Islamisten-Rehabilitierungssystem – es hat versagt, auf ganzer Linie.

Die ganze Aufmerksamkeit und Hilfe lässt manchen anderen offenbar neidisch und ärgerlich werden: Im Sinai haben Beduinen einen Gaza-Hilfskonvoi angegriffen. Kann aber auch sein, dass das nur Frust nach einer Schießerei mit Polizisten war.

Die Hamas eignete sich mal wieder Geld an: Die PA hatte Konten eingefroren, um Korruption zu bekämpfen (hahaha, der Fuchs bewacht den Hühnerstall!). Also holen die ehrlichen Terroristen sich das Geld eben Waffengewalt, wenn die unehrlichen Terroristen ihnen das nicht lassen wollen.

Das ist unverhältnismäßig unverschämt, passt aber: Nordkorea stellt Ansprüche an die USA wegen des Koreakriegs: $65 Milliarden Dollar sollen die Amis für Kriegsschäden zahlen – die bei einem von den Nordkoreanern vom Zaun gebrochenen Krieg entstanden!

EU-Schwachsinn: Dem Europaparlament liegt eine „schriftliche Erklärung zur Aufhebung der Geheimhaltung von Dokumenten über UFOs“ vor – in 22 Sprachen übersetzt. Für wie viel Unsinn sollen wir eigentlich noch zahlen?

Off topic: Aussie Daves Anerkennung für die deutsche Leistung gegen England:

Obama Watch:
Der Gouverneurin von Arizona hat der Superpräsi versprochen, sich innerhalb von zwei Wochen ei ihr zu melden, um zu sagen, wie er dafür sorgen will, dass die Grenze zu Mexiko sicherer wird. Bekanntlich hat er dieses Versprechen gebrochen und stattdessen die Fernsehzuschauer von Ecuador informiert, dass er den US-Bundesstaat Arizona verklagen will. Doch er hat auch in Sachen Grenzschutz gehandelt (Video): Rund 120km von der Grenze entfernt stehen jetzt große Schilder, mit denen die US-Amerikaner gewarnt werden, sie sollten aufpassen – weiterzufahren sei nicht ratsam. In diesem Gebiet könnte Schmuggel und illegale Einwanderung anzutreffen sein. Gleichzeitig behauptet Washington, die Grenze sei so sicher, wie sie es immer gewesen ist. Frage der Gouverneurin, während sie auf ein solches Schild zeigt: „Finden Sie, dass das sicher aussieht?“

2 Gedanken zu “Wochenend- Schaschlik

  1. Wenn das eben kein Doppelstandard ist, weiß ich nicht, wie einer aussehen muss. An diesem Beispiel sieht man doch, wie egal der Rest der Welt die Palästinenser sind, solange Israel nicht involviert ist.

    • Na, dann warte mal auf mein nächstes Schaschlik am Freitag – dafür habe ich heute schon wieder zwei richtig hübsche Beispiele von zweierlei Maß!

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