Der Islam und die Linke – zwei Seiten derselben Medaille

David Greenfield, Sultan Knish, 30. Juni 2010

Oberflächlich schienen die beiden sehr wenige Gemeinsamkeiten zu haben. Die Linke behauptet progressiv zu sein, umarmt Schwulen-Bars, Abtreibungen, Feminismus, Arbeiterrechte, Bürgerrechte, Multikulturalismus und obszöne Parolen. Die Islamisten spritzen Säure in Frauengesichter, hängen Schwule an der Straßenecke auf und unterdrücken Minderheiten sowie die freie Meinungsäußerung. Diese scheinbaren Gegensätze verblüfft viele, die zu wissen verlangen, wie z.B. die Linke sich für islamische Regime einsetzen kann, die die Todesstrafe für Homosexualität anordnen. Die Antwort ist sehr einfach. Die Leute, die die Frage stellen, verwechseln die Fassade mit der Wirklichkeit.

Die Linke ist nur in ihrer revolutionären Phase progressiv. Die Sowjetunion, Castros Kuba und das kommunistische China hatten alle dieselbe Ansicht zu Homosexuellen – die heute der Iran hat. Während schwule Autoren in Amerika für die UdSSR und Kuba Kampagnen fuhren, warfen beide Regime schwule Schriftsteller ins Gefängnis. Homosexualität war in der UdSSR bis zu ihrem faktischen Ende eine Straftat. Nichts davon kümmerte die Linken im Westen, die glücklich waren nach Moskau zu marschieren, sich mit sowjetischen Führern zu treffen und die USA für den Kalten Krieg verantwortlich zu machen. Und dann nach Hause zu kommen und davon zu erzählen, wie intolerant die USA sind.

Die UdSSR war glücklich über die Bürgerrechte von Afroamerikanern in den USA zu diskutieren. Die Linken aber kümmerte es nicht, dass die meisten Afroamerikaner, die kurz nach der Revolution nach Russland kamen, in den Gulags oder tot endeten. Das wurde in Büchern wie Black on Red: My 44 Years Inside the Soviet Union von Robert Robinson dokumentiert, einem afroamerikanischem Ingenieur, der zwar einen Job fand, aber mehr als vier Jahrzehnte lang nicht in der Lage war die UdSSR zu verlassen, während er ständig in einer rassistischen Gesellschaft um sein Leben fürchten musste.

Dann ist das Castros Kuba, das inoffiziell Rassentrennung betreibt. Ja, das ist wohl kein Fakt, den man in Michael Moores Dokumentation sehen wird.

Jorge Luis García Pérez in Kuba, ein pro-demokratischer Aktivist, der erst vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen wurde, sagte: „Die Behörden in meinem Land haben nie toleriert, wenn ein Schwarzer sich gegen die Regierung stellte.“ Carlos Moore hat gesagt: „Es ist eine unerklärte Bedrohung. Schwarze in Kuba wissen, dass, wann immer man in Kuba das Thema Rasse aufbringt, man ins Gefängnis wandert. Es kann keine Bürgerrechtsbewegung geben. Das würde auf der Stelle 10.000 schwarze Tote geben.“ Glauben Sie, dass irgendeinen der Hollywood-Linken wie Spielberg oder Costner, die sich überschlagen, um Castro zu loben, das kümmert? Warum sollte es?

Sollen wir Arbeiterrechte diskutieren? Im Westen setzen sich Kommunisten mächtig für Gewerkschaften ein. In der UdSSR kümmerte man sich mit Maschinengewehrfeuer um streikende Arbeiter. 1962 versuchten Arbeiter in der Stadt Nowotscherkask zu streiken, um gegen Lohnkürzungen zu protestieren. Sie wurden auf der Straße vor dem Rathaus von sowjetischen Truppen niedergemacht. Das, wohlgemerkt, unter dem relativ „moderaten“ kommunistischen Regime von Chruschtschow. Unabhängige Gewerkschaften waren dort illegal. So, wie sie in der UdSSR überhaupt illegal waren.

Es ist möglich Bände zu diesem Thema zu schreiben, aber wir wollen auf den Punkt kommen. Eine wirkliche linke Diktatur unterdrückt brutal alles, wofür sie zu kämpfen behauptet.

Während experimentelle Künstler im Westen die UdSSR bejubelten, wurde solche Kunst in der UdSSR als degeneriert betrachtet, genauso wie in Nazideutschland. Und für die Literatur galt dasselbe. Die Herrscher der UdSSR puschte einen vorgetäuschten Feminismus und gelegentlich Abtreibungsrechte – nicht, weil sie daran glaubten, sondern weil sie die Arbeitnehmerschaft ausbauen mussten. Andererseits waren Scheidungen schwer zu bekommen; und Frauen, die sie erhielten, riskierten, dass man sie aus der Kommunistischen Partei geworfen wurden. Fakt ist, dass alle Elemente der politischen Gleichheit und der Bürgerrechte, für die die Linke zu kämpfen behauptete, unter kommunistischen Regimen fast nicht vorhanden waren. Und das hat die Linke nie nur ansatzweise gekümmert.

Der soziale Progressivismus der Linken war nie etwas anderes als Betrug. Ein Werkzeug, um unbürgerliche Aktivisten zu rekrutieren, die auf ihrer Seite kämpften, aber eliminiert wurden, nachdem die Revolution erfolgreich durchgeführt war. Die Linke versucht die Werte einer Zielgesellschaft als Teil eines umfassenden revolutionären Angriffs zu kippen. Das bedeutet nicht, dass ihre tatsächlichen Werte anders sind. Gewinn die Linke einmal die absolute Macht, strebt sie die Schaffung eines statischen und sich nicht verändernden Systems an. Die perfekte utopische Gesellschaft mit unverrückbaren Gesetzen, die von einer endlosen politischen Bürokratie verwaltet wird. In der realen Welt wird das in eine repressive Suche nach Stabilität übersetzt. Was bedeutet, dass genau die Dinge verboten werden, für die die Linke gekämpft hatte. Und als erstes wird immer das Recht auf Widerspruch verboten. Ein Recht, auf dem die Linken für sich selbst bestehen, so lange sie nicht an der Macht sind, das sie aber anderen nicht zugesteht, sobald sie die Macht hat.

George Orwell drückte diesen geschlossenen Kreislauf am Ende von Animal Farm so aus: Die „neuen Bosse“, einst Schweine, waren von den Bauern, den „alten Bossen“ nicht zu unterscheiden. Die Schweine hatten kein Interesse an einem von Tieren geführten Bauernhof. Was sie die ganze Zeit wollten, war die Übernahme; zu den Bauern zu werden. Für die Rechte aller Tiere einzutreten frei zu sein war nur ein Mittel, um ihr Endziel zu erreichen: die absolute Macht.

Das bringt uns schließlich zurück zum Islam. Es hat nie einen Widerspruch gegeben zwischen der Linken, die gemeinsame Sache mit islamistischen Bewegungen macht und Regimen, die Schwule ermorden. Denn wenn die Linke im Westen jemals die absolute Macht gewönne, würde sie die auch ermorden. Was das angeht: 90 Prozent der Idioten, die an ihren Antikriegs-Demonstrationen teilnehmen, würden vor einem Erschießungskommando enden. Klingt Ihnen das zu weit hergeholt? Sie werden es nicht glauben: Praktisch jedes kommunistische Regime hat zu seiner Zeit dasselbe gemacht.

Wissen Sie, was die schlimmste Möglichkeit ist, eine kommunistische Machtübernahme zu überleben? Mitglied einer rechten Organisation zu sein. Kennen Sie die zweitschlimmste Möglichkeit? Mitglied einer linken Organisation zu sein. Kennen Sie die drittschlimmste? Mitglied der kommunistischen Partei vor der Machtübernahme zu sein. Stimmt, das Drittschlimmste zu sein, wenn die Kommunisten an die Macht kommen, ist, einer von ihnen zu sein. Denn Sie werden nur lange genug leben, um dabei zu helfen die Mitglieder der rechten Organisationen und die Mitglieder der linken, nicht kommunistischen Gruppen auszulöschen, bevor Sie selbst dran sind.

Das ist nicht nur die Norm für Kommunisten; es ist das übliche Muster der Linken. Die französische Revolution degenerierte auf genau dieselbe Weise in fürchterliche Massaker und endlose Hinrichtungen. Erst säubern die Radikalen „die Staatsfeinde“, dann säubern sie sich gegenseitig, dann werden sie selbst gesäubert und machen den Weg frei für ein stabileres System. Das Endergebnis ist ein repressiver Staat, der jeden ausgelöscht hat, der etwas verändern könnte. Was die ganze Zeit bereits das Ziel war.

Also ist die Vorstellung, dass die Linke rein moralische Einwände den Islamisten gegenüber hat, einfach nur naiv. Fakt ist, dass die Linke und die Islamisten in den wesentlichen Auflistungspunkten übereinstimmen, einschließlich dem Teil echte Kugeln zu benutzen und wen sie töten wollen. So weit es sowohl linke wie islamistische Führer angeht, bestehen 90 Prozent ihrer Bewegungen aus nichts weiter als nützlichen Idioten, die für nichts gut sind als Kanonenfutter zu sein. Glauben Sie nicht? Wann war das letzte Mal, dass ein Hamas-Führer einen seiner Söhne losschickte, um sich selbst in die Luft zu jagen? Das ist nie geschehen. Und wird nie geschehen.

Die Islamisten und die Linken haben dasselbe Ziel: absolute Macht. Der Islam ist wie der Kommunismus ein Mittel dazu. Das macht sie so gefährlich. Ihr Ziel ist die Schaffung absoluter Tyranneien, die sich auf Ideologien gründen, die eine bessere Welt versprechen. Die Ideologie ist es, die sie als nützliche Idioten an die Macht bringt, um zu töten und zu sterben, wobei sie glauben, dass sie dafür kämpfen eine utopische Gesellschaft zu schaffen, die nach den Vorgaben des Koran (einem Buch, das angeblich von einem analphabetischen Händler diktiert wurde, der seine Behauptung göttliche Botschaften von Engeln zu bekommen dafür nutzte eine ganze Region zu beherrschen) oder des Marxismus (Aufsätze eines Mannes, der nie für seinen Lebensunterhalt arbeitete, aber von den Profiten eines Textilfabrikanten über Wasser gehalten wurde), ein neues Zeitalter einleiten wird, in der jeder (außer all den von ihnen getöteten Menschen) glücklich sind.

Die Linke steht auf derselben Seite wie die Islamisten. So, wie sie auf derselben Seite stand wie die Nazis. So, wie sie auf derselben Seite eines jeden reaktionären, totalitären Regime der Welt steht, außer denen, von denen sie glauben, sie könnten sie stürzen oder denen, die mit dem Großen Satan oder den imperialistischen kapitalistischen Mächten verbündet sind.

Die Linke sagt ihnen Anhängern, sie seien schlauer und moralischer als normale Leute. Was das in Wirklichkeit bedeutet: Sie sind dümmer und bereiter für ihre Ziele Opfer zu bringen. Die Islamisten erzählen ihren Anhängern, sie seien mutiger und religiöser als normale Leute. Was sie meinen: Ihre Anhänger sind selbstmörderisch dumm und ganz einfach an der Nase herumzuführen. Der gemeinsame Nenner ist nicht schwer zu erkennen: Die Linke ist der Islam des Westens. Und der Islam ist die Linke des Nahen Ostens. Aber solche Etikettierungen sind praktisch bedeutungslos. Beide sind totalitäre Bewegungen, die leichtgläubige Idioten nutzen, die einer Ideologie folgen, die von boshaften, habgierigen Menschen ausgeklügelt wurden, die an die Macht wollen. Das ist alles, worum es am Ende geht. Der Rest ist einfach eine Verfahrensweise.

Die Linke hat kein Problem damit, sich mit dem Islam zu verbünden. Auch hat der Islam kein Problem damit sich mit der Linken zu verbünden. Denn sei stimmen darin überein, wer ihre Feinde sind und wie ihre Ziele aussehen. Sie haben eher ein Problem damit sich mit Menschen zu verbünden, die tatsächlich frei sein wollen, als mit Sklaven und ihren Sklavenhaltern. Natürlich müssten man, einmal an der Macht, den anderen absorbieren oder vernichten. So wie der Kommunismus und der Nationalsozialismus sich vereinten, um sich Osteuropa einzuverleiben, mit der unvermeidbaren Folge, dass, war der Job erst einmal erledigt, der eine den anderen vernichten musste. Hitler hielt Stalin erfolgreich zum Narren und zerstörte die UdSSR beinahe mit einem Erstschlag. Der Islam wird voraussichtlich mit der Linken dasselbe tun, so wie er es im Iran tat.

Die rot-grüne Allianz [die zwischen Linker und Islam – heplev] funktioniert, weil beide Varianten desselben Themas sind. Das Thema heißt totalitäre Herrschaft. Nicht die Linke bedroht den Islam; auch bedroht der Islam nicht die Linke – sondern freie Gesellschaften und individuelle Freiheiten. Wenn solche Gesellschaften sich als erfolgreich erweisen, dann versetzen sie besonders diejenigen in Wut, die darauf bestehen, dass sie durch ihre totalitäre Herrschaft ersetzt werden müssen. Dieser doppelte Impuls – die Angst vor dem Verlust der Kontrolle über ihre eigenen Gesellschaften und die Gier nach Macht – werden der Jihad des Islam und die Revolutionen der Linken gespeist. Beide wollen Kontrolle statt Freiheit. Und beide bieten Versprechen utopischer Tyranneien im Tausch für die Freiheit.

Bei der Vernichtung von Europa, Amerika, Israel, Australien, Kanada usw. geht es um Macht. Absolute Macht. Und es geht auch darum, jegliches Licht auszublasen, das im Westen noch leuchtet – aus Furcht, dass es sich ausbreiten könnte. Das Licht der Freiheit und der Zivilisation steht der Tyrannei im Weg. Und Tyrannei ist das Endspiel sowohl der Linken wie des Islam. Zwei Seiten derselben Medaille. Janus, der mit einem Gesicht zurück in die unmögliche Vergangenheit Mohammeds blickt und mit dem anderen vorwärts in die noch unmöglichere Zukunft des Kommunismus. Wobei beide nachdrücklich die Gegenwart ignorieren, in der die Menschen doch glücklich und frei sein können.

7 Gedanken zu “Der Islam und die Linke – zwei Seiten derselben Medaille

  1. Ich finde es herrlich, wie wunderbar polemisch du die Dinge auf den Punkt bringst. Polemisch zu schreiben ist gar nicht schlecht, es ist ein Stil, der Verstecktes entlarven kann und uns Leser die Augen öffnet. Ja, der wohl auch polarisiert, doch das ist grundsätzlich auch nicht nur schlecht.

    Ich stimme dir in allem zu, weiß seit den 1980er Jahren (Broder, „Der ewige Antisemit“), dass viel mehr Antisemitismus in den linken Kreisen der deutschen Bevölkerung zu finden ist als in den bürgerlichen – all das ist bekannt und wahr. Doch eines ist in der Veränderung begriffen; heute gibt es eigentlich nicht mehr das klassische Bild des letzten Jahrhunderts, das die politischen Parteien oder die gesellschaftlichen Zuordnungen in links, rechts, mittig usw. katalogisiert, sondern bis auf die heute schon fast grotesk wirkenden vorgestrigen Rechten, die lediglich eine Karikatur darstellen, sind alle anderen gesellschaftlichen Ausrichtungen und Parteien in Unordnung geraten. Diese Unordnung wird zu einer neuen politischen Ausrichtung dieses Jahrhunderts führen, das darf ich mal ganz unbescheiden (oder pathologisch begründbar) prophezeien.

    Ich bezeichne mich als parteilosen Linken, wähle oft die Linkspartei, doch halte unsere deutsche „Soziale Marktwirtschaft“ als ein vorbildliches wirtschaftliches Modell ausgerichtet für die globale Zukunft. Ich finde die Freiheit der Individuen eines der höchsten Güter, doch weiß, dass wir alle fehlbare Menschen sind, somit muss jede Freiheit Grenzen bekommen, um sich nicht in ein Chaos zu verwandeln. Freiheit menschlichen Handelns ist linke Ideologie, die Liberalen haben den Begriff des freiheitlichen Handelns doch nicht für sich gepachtet!

    Als Agnostiker empfinde ich gerade Werte wie Freiheit, Verantwortung und Solidarität als entscheidende Normen einer Gesellschaft – jede Religion sollte sich dabei aus der Gesellschaft heraushalten, da alle Religionen, selbst der Buddhismus, die Aus- und Abgrenzung von bzw. zu anderen als eigentlichen Motor des gesellschaftlichen Zugehörigkeitsgefühls begreifen. Das haben wir im Westen überwunden, das wird im islamisch geprägten Osten auch überwunden werden. Dazu wird es aber vielleicht einen 3. Weltkrieg benötigen – am Ende, davon bin ich überzeugt, wird jede Religion als Privatsache verstanden werden und gesellschaftlich überwunden sein. Gemeinsame neue Werte werden zu einer Weltregierung föderaler Struktur führen. Visionen sind das, Visionen bewegen die Menschen.

    Als Linker bezeichne ich die freiheitliche Kultur der USA als Leitkultur. Wir in Deutschland haben nach Ende des Krieges nach Meinung der ersten Generation diese Kultur aufgedrückt bekommen, sie hat sich bis heute allerdings gottlob in Mark und Knochen fast aller verinnerlicht.

    Heute gibt es in den Landtagen und auf kommunaler Ebene enorme Zusammenarbeit von CDU, SPD und den Linken. Der alte stockkonservative Geißler ist Attakmitglied und so links wie kaum ein Linker. Manche Betonköpfe in der Linkspartei ähneln viel eher NPD-Funktionären. Ich sag ja, es ist heute alles durcheinander.

    Es war so praktisch, die letzten 200 Jahre mit alten Ideologien zu leben, es war praktisch und millionenfach tödlich – nach dem Fall der Mauer gibt es keine Ideologie mehr, der wir zustreben können. Am Ende müssen wir uns auf uns selbst besinnen: Wir müssen uns unsere Ideologie selber schaffen. Und sie dann mit ganz viel Pathos und Spiritualität festschreiben als eine Art Weltgrundgesetz. Das, diese Vision vom globalen Zusammenleben, bedeutet Linkssein in meinen Augen.

    Der nächste Schritt hin zu einer freiheitlichen globalen Gesellschaft ist die Überwindung des Islam als politische Institution, so wie das Christentum und Judentum für ihre politischen Gesellschaften ebenfalls überwunden wurden (Säkularismus). Vielleicht ist dazu ein starkes Israel in einem engen Bündnis mit Indien militärisch wichtig, ich weiß es nicht, beide Länder könnten der Schlüssel sein, den Islam als politische Macht auszuschalten. Und genau das ist kommende, moderne linke Politik.

    Viele Grüße

  2. 1. Nicht ich habe es auf den Punkt gebracht, sondern Daniel Greenfield. Ich habe ihn nur übersetzt.
    2. Ob es nun um die „alte Linke“ des 19./20. Jahrhunderts oder die „neue Linke“ des 21. Jahrhunderts, wie sie z.B. im ersten Kapitel von „Verratene Freiheit“ beschrieben wird, ist ziemlich egal. Der „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ ist offener und entlarvt sich eigentlich selbst, nur wird das nicht gesehen.
    Was Zusammenarbeiten angeht: Ich habe da meine Zweifel und Probleme. Die Linkspartei ist grundsätzlich nicht wählbar – deren Leute im Westen oft noch verbohrter als die Altgenossen im Osten.
    Und was ist von der sozialen Marktwirtschaft eigentlich noch übrig? Mit dem, was da Anfangs der Republik zu gedacht und gewollt war, so gut wie nichts. Selbst die CDU pfuscht immer mehr nach links in der Wirtschaft herum.
    Nee, alles, was sich heute links nennt, ist mir suspekt. Und vieles, was sich als Mitte ausgibt auch, weil sie links sind und es nur nicht zugeben.

  3. „Der „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ ist offener und entlarvt sich eigentlich selbst, nur wird das nicht gesehen.“

    Ein letztes Wort. Diesen Sozialismus gibt es noch nicht. _____

    Das ist so als wenn jemand 1910 das Jahrhundert voraussagte._____

    Warum kann man eigentlich keine Absätze in den Kommentaren hier machen?

  4. Stimmt. Ich könnte mich scheckig lachen, wenn ich Linke vom Recht auf Faulheit faseln höre oder vom bedingungslosen Grundeinkommen, während in der DDR, wer nicht arbeitete, als asozial eingestuft wurde und ins Gefängnis kam. Die halbe bundesdeutsche Linke sässe nach DDR-Maßstäben im Gefängnis wegen asozialen Verhaltens und die andere Hälfte wäre tot, denn natürlich, Steine und Brandflaschen gegen die Polizei zu werfen, bedeutete Aufstand und da wurde kein Pfefferspray benutzt, um so etwas zu unterdrücken.

  5. Eigentlich könnte man nun über Linken-Phobie schwadronieren … die im Text geamchten Verbindungen zwischen erzreaktionären Islamisten und möchtegern-freiheitlichen Linken wirkt zunächst grotesk.

    Leider ist das Bild, dass die Linken hinterlassen – auch ohne diesen Artikel – bereits unglaublich grotesk. Der Schmusekurs mit Hamas & Co. würde ich für einen schlechten Witz halten, wenn mir jemand noch vor einem Jehr davon erzählt hätte. Aber die Realität ist leider erschreckend – und gar nicht mehr witzig.

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