Ein kleines Beispiel zur Glaubwürdigkeit palästinensisch-arabischer „Augenzeugen“

Elder of Ziyon, 8. Juli 2010

Die Geschichte der in Hebron tanzenden IDF-Soldaten explodierte in den Tagen, seit sie erstmals in Blogs erwähnt wurde. Das Video wurde weltweit in den Nachrichten gezeigt und hat sowohl Lob als auch Beschimpfungen erfahren.

Ein interessanter Teil der Geschichte kam von YNet, ein Interview mit einer Araberin, die sagte, sie sei Zeugin des Tanzes gewesen:

Naoul Sultan und ihre Tochter Rima erinnern sich an den von sechs Nahal-Kämpfern vor ihrem Haus in der Westbank-Stadt Hebron aufgeführten Tanz sehr gut. Einige Tage später wurde der Tanz – zur Musik von „Tik Tok“ der amerikanischen Sängerin Kesha – im Internet gepostet und erhielt Tausende Zugriffe auf YouTube und anderen Internetseiten.

„Wir hörten ein seltsames Geräusch und liefen ans Fenster, wo wir sofort sahen, was da abging“, erinnert sich Naoul. „Wir waren überrascht davon, eine Gruppe Soldaten in unterschiedlichen Haltungen auf dem großen Platz der Jabal Rahma-Straße tanzen zu sehen. Es war etwa 4:30 am Morgen. Wir verblüfft. Die Soldaten sangen laut ein Lied, das wir vorher nie gehört hatten und tanzten mit ihren Gewehren in der Hand.“

Naoul sagt, sie erkannte gleich von Anfang an, dass die Soldaten einen Videofilm machten. Sie sagt, der Filmende stand auf einem Zaun in der Nähe ihres Hauses und filmte ein Video der tanzenden Soldaten. „Ich war wütend, aber ich sah einfach nur aus meinem Fenster und schwieg. Ich rede nicht mit ihnen.“

Das hebräische YNet (nur in der Printversion) interviewte allerdings einfach die am Video beteiligten Soldaten; und deren Beschreibung, wie es aufgenommen wurde, widerspricht der von Naoul:

Es fing alles eines Abends an, als wir uns zusammensetzten und darüber nachdachten, wie wir uns von den Jungs unserer Einheit verabschieden. „Wir sprachen darüber, bis die Idee aufkam eine Satire über die ganze Sache zu machen, einfach nur um zu lachen“, sagte einer der Soldaten. „Wir überlegten alle möglichen Sachen, die wir machen konnten, aber schienen uns zu extrem. Es ist Brauch etwas zurückzulassen, nachdem man die Kompanie verlässt. Wir hatten eine echt harte Zeit in Hebron, also wollten wir etwas Lustiges tun. Man muss verstehen, dass der Dienst in Hebron wirklich schwer ist. Wir waren zweimal dort. Also brachten wir alle möglichen Ideen auf; und dann dachten wir über einen Tanz nach. Wir luden uns den Song auf unsere Handys und einer der Soldaten erfand die Bewegungen. Wir übten das ein paar Minuten. Das war nicht sonderlich kompliziert. Wir einigten uns auf ein paar Codes, die uns halfen uns an die Bewegungen zu erinnern, denn wir mussten das ohne den Song im Hintergrund machen.

Und dann gingen die Soldaten auf Patrouille. „Wir entschieden uns es spät zu machen, gegen 7 Uhr am Abend und in einer verlassenen Gegend zu machen, damit niemand uns sehen konnte. Es ist wichtig zu betonen, dass es nicht in der Casbah war. Es war spontan. Ein Soldat stand in der Nähe des Wachpostens und filmte es mit seinem Handy. Der Kommandeur stand links von uns und rief die Codes und alle machten die Bewegungen entsprechend der Codes. Wir schafften es in einem Versuch“ sagte der Soldat gestern.

Nach der Aufnahme spielten sie das Lied auf das Video und bereiteten den Film vor, um ihn den Soldaten des Zugs zu zeigen.

Die Beschreibung der Soldaten stimmt stärker mit dem Video überein – es ist draußen hell und die Musik wurde klar hinterher eingespielt.

Ich nehme an, es war möglich, dass Naoul eine Gruppe anderer Soldaten zu einer anderen Zeit tanzen sah und tatsächlich erwähnt der frühere YNet-Artikel, dass andere in der Vergangenheit Soldaten hatten singen und tanzen sehen.

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7 Gedanken zu “Ein kleines Beispiel zur Glaubwürdigkeit palästinensisch-arabischer „Augenzeugen“

  1. Um 4:30 ist es in dieser Weltgegend noch stockduster. Ich weiß es, weil ich die letzten Nächte durchgearbeitet habe (buuu-huuu).

    Die Idee mit dem Tanz zeigt nur, wie jung die Soldaten sind, und wie naiv in vieler Hinsicht. Daß die „arabischen Augenzeugen“ oft wenig Hemmungen haben zu lügen, haben wir ja schon oft gesehen. Ich mochte es zu Anfang auch nicht glauben, daß Leute einfach geradeheraus lügen. Die Bilder vom „Stromausfall“, die ich vor langer Zeit in meinem Blog gezeigt habe, haben mich eines Besseren belehrt.

    http://rungholt.wordpress.com/2008/02/08/bilder-worte-licht/

    Was nicht bedeutet, daß nicht auch Deutsche, Israelis oder Norweger lügen können. Jeder von uns hat in seinem Leben wohl schon mal eine Unwahrheit gesagt. Die besten und überzeugendsten Lügner sind immer die, die an ihre eigenen Lügen glauben. Sie haben viel mehr Überzeugungskraft als ehrliche, aber selbstkritische oder selbstzweifelnde Aussagen.

    • Diese Lügen sind das eine. Das andere sind die Idioten im Westen, die immer alles für bare Münze nehmen, was da gelogen wird. Und bei allem, was von Israel kommt, nur Lüge und Propaganda verorten wollen.

  2. diese humorlosem, freudlosen Reaktionen aus der islamischen Welt finde ich schon bezeichnend. Da ist wirklich nur blanker Hass. Dabei wollten die Soldaten doch nur etwas Lustiges tun. Mein Gott, ohne Witz macht das Leben doch gar keinen Sinn.

    • Wie war das noch mit dieser einen Karikatur da in Südafrika?
      Mo liegt auf der Couch beim Psycho-Doc und beklagt sich, dass andere Religionsgründer Anhänger haben, die Spaß verstehen…

  3. „Die Soldaten sangen laut ein Lied, das wir vorher nie gehört hatten“

    Hätte es denn einen Unterschied gemacht, wenn sie das Lief vorher schon gehört hätten?

    „Ich war wütend, aber ich sah einfach nur aus meinem Fenster und schwieg.“

    Lüge! Wütende arabische Frauen schweigen nicht. Es gibt genug Bilder und Videos die beweisen, daß arabische Frauen lautstark gegen bewaffnete israelische Soldaten wettern, und zwar weil sie genau wissen, daß die Soldaten ihnen nichts tun werden, solange sie sie nicht angreifen.

    Und vorausgesetzt, sie hätte nicht gelogen: warum sollten tanzende Soldaten sie wütend machen? Das wäre eine Reaktion derart fern von jeder Lebenserfahrung, daß man die Dame umgehend in eine geschlossene Anstalt sperren müsste!

    Man vergleiche dazu die Videos weiter oben mit den tanzenden US Soldaten im Irak. Da haben sich die Iraker auch nicht beleidigt gefühlt. Im Gegenteil: manche haben sogar mitgetanzt. Das spricht nun nicht gerade für die Psyche der Dame!

    • >>Wütende arabische Frauen schweigen nicht.<<
      Nein, wütende arabische Frauen sind die Vuvuzelas des Nahen Ostens. Mindestens. ===========<()

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