Alles Bushs Fehler – immer noch

Chuck Green schreibt für die Denver Post und den Aurora Sentinel in der Regel über „grünere Themen“. Beide gelten als linke Zeitungen. Außerdem ist Green selbst lebenslang Mitglied der Demokratischen Partei.

Hier nimmt er sich Obamas Mantra vor, Bush sei an den Problemen des Landes schuld – das ätzt (die Behauptung des Superpräsi – die Kritik ätzt wahrscheinlich auch, allerdings da, wo die getroffenen Hunde bellen).

Er brach Obamas Versprechen, alle neuen Gesetze fünf Tage vor Unterzeichnung auf die Internetseite des Weißen Hauses zu stellen.
Er brach Obamas Versprechen, die Gesundheitsreform-Verhandlungen des Kongresses live auf C-SPAN zu übertragen…
Er brach Obamas Versprechen, die Arbeitslosigkeit auf nicht über 8 Prozent steigen zu lassen.
Er brach Obamas Versprechen Guantanamo innerhalb eines Jahres zu schließen.
Er brach Obamas Versprechen, über direkte, bedingungslose Gespräche mit Amerikas am stärksten von Hass erfüllten Feinden innerhalb des ersten Jahres seiner Amtszeit Frieden zu schließen…
Er brach Obamas Versprechen die Einstellung von ehemaligen Lobbyisten für Jobs im Weißen Haus zu beenden.
Er brach Obamas Versprechen in der Regierung keine nicht ausgeschriebenen Auftragsvergaben mehr zu tätigen.
Er brach Obamas Versprechen alle Namen aller Teilnehmer an nicht öffentlichen Treffen zu veröffentlichen.
Er brach Obamas Versprechen eines neuen Zeitalters der überparteilicher Zusammenarbeit in allen Fragen.
Er brach Obamas Versprechen sich bis Ostern letzten Jahres eine Kirche für den sonntäglichen Gottesdienst zu suchen.

Ja, alles die Schuld von George Bush. Präsident Obama ist nichts weiter als eine Marionette der niemals endenden, versagenden Regierung Bush.

Wenn nur George Bush nicht mehr im Amt wäre, wären alle Probleme des Präsidenten Obama gelöst: Er hätte seine Versprechen gehalten, die Wirtschaft wäre wieder im Lot, der Iran hätte aufgehört die Atombombe zu entwickeln und würde mit Israel über einen Friedensvertrag verhandeln, Nordkorea hätte sein tyrannisches Regime beendet…

Alle gebrochenen Versprechen, all die fehl geschlagene Gesetzgebung und Verzögerungen … sind nicht der Fehler Präsident Obamas oder des von den Demokraten beherrschten Kongresses. George Bush ist an allem schuld…

Sie erinnern sich, dass letzten Monat Scott Brown aus Massachusetts in den US-Senat gewählt wurde. Er gewann den „Ted Kennedy-Sitz“. Präsident Obama sagte, Browns Sieg sei das Ergebnis desselben Ärgers der Wähler, der ihn 2008 ins Amt gebracht habe. Die Leute waren immer noch wütend über George Bush und die Politik der letzten 10 Jahre und wollten Wandel („change“). Yep, der Präsident gibt an, die Rebellion der Wähler letzten Monat in Massachusetts ist die Schuld von George Bush. Deshalb wählten sie aus Rache einen Republikaner auf den Posten von Ted Kennedy, womit sie ein Vierteljahrhundert Dominanz der Demokraten dort beendeten.

Alles ist George Bush schuld.

Wird die fehl geschlagene Administration des George Bush jemals enden und die Zeit der Hoffnung und des Wandels jemals anbrechen?

Wird Präsident Obama jemals Verantwortung für etwas übernehmen – für irgendetwas?

2 Gedanken zu “Alles Bushs Fehler – immer noch

  1. Wahrscheinlich gehört Hussein B. Obama zu den miesesten Präsidenten der USA.
    Aber eines ist sicher, er wird in die Geschichte eingehen als der Teuerste mit seiner „first“ Lady.

    Ap. wahre Worte jedoch werden die(se) Donkeys auch diesen Artikel Bush in die Schuhe schieben.

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