Kriegsverbrechen untersuchen – aber wer?

Die Türken sollen Chemiewaffen gegen Kurden eingesetzt haben. Das scheint ziemlich gut nachgewiesen zu sein; inzwischen gilt es als sicher, in mehreren Medien wurde es als Tatsache festgestellt. Gut, muss nichts heißen, aber die waren alle nicht aufgeregt hysterisch, wie bei einem gewissen kleinen Sch…-Staat am östlichen Mittelmeerrand. Das könnte als Hinweis gelten, dass es ernst und wahr ist.

Es gibt leise Forderungen aus Deutschland, das untersuchen zu lassen. Wetten, dass der UN-„Menschenrechts“rat sich da raus hält? Dass es keine Sonder- oder Dringlichkeitssitzung bei der UNO geben wird (weder Sicherheitsrat noch Vollversammlung)? Und dass unsere Medien da nicht so hinterher sein werden wie hinter den Juden Israelis?

Einen Tag später sieht man schon klarer. Der Verdacht hat sich verfestigt. Und die Forderungen aus der deutschen Politik gehen so:

– Die Bundesbetroffenheitsnudel und Empörungsbeauftragte war gaaaanz laut: Die neuerlichen Ereignisse sind so eklatant, dass die türkische Seite sie dringend aufklären muss.

– Auch der CDU-MdB Ruprecht Polenz, Vorsitzender des auswärtigen Ausschusses, polterte ebenfalls, dass man ihn überall in der Welt (hahahaha) hörte: Die Türkei muss diese Vorwürfe dringend aufklären.

– Und erst die Türkei-Beauftragte der Internationalen Ärzte für die Verhütung eines Atomkriegs (IPPNW), Gisela Penteker, völlig unüberhörbar: Da besteht seit Jahren ein Verdacht, dass die Türkei Chemiewaffen einsetzt.

– Und die SPD hechelt hinterher und fordert „eine unabhängige Untersuchung zu den Vorwürfen des C-Waffen-Einsatzes gegen die PKK“.

Fällt irgendetwas auf?

Nicht, dass die IPPNW trotz „seit Jahren“ bestehenden Verdachts keine Probleme hat mit der Türkei und türkischen Islamisten gegen Israel zu schippern, das ist nicht auffällig, sondern normal.

Auch, dass außerhalb des Themenbereichs Israel/Nahost-Konflikt tatsächlich mal Forderungen gestellt werden, ist nicht ganz ungewöhnlich.

Dass aus mehreren Parteien Leute sich in derselben Richtung äußern, kennen wir, besonders, wenn Betroffenheit verbreitet werden soll.

Aber auf der Zunge sollte man sich zergehen lassen, wer hier das Kriegsverbrechen aufklären soll. Haben wir von diesen Leuten je gehört, Israel solle untersuchen, was es – angeblich – mit den „Palästinensern“ angestellt haben soll? Wann haben sich unsere nationalen und internationalen Betroffenheits-Profis jemals damit zufrieden gegeben, dass Israel sein Tun selbst untersuchte?

Aber bei der Türkei, die nie irgendwelche Skrupel hatte Massenmorde zu begehen – auch wenn sie einen ganz bestimmten bis heute leugnet -, die soll ihre Morde selbst aufklären?

Wenn sie beim ZDF heute nicht Obama als tollstes Beispiel für ein unverschuldetes gesellschaftspolitisches Problem herangezogen hätten – ich hätte diese Forderungen zum Witz der Woche erklärt.

(h/t: tw24)

2 Gedanken zu “Kriegsverbrechen untersuchen – aber wer?

  1. Für den von der EU neu-inthronisierten Kalifen von Ankara bleibt nur noch eine einzige hintervotzige Spalte eines möglichen Ausweg, seine Unschuld in Sachen Giftgas nicht doch noch erweisen zu müssen: es seinem Polygamie-Berater in aller Kaltschnäuzigkeit gleichzutun, und sich derart mannhaft unsere verdorrten Bundesbetroffenheitsnudel anzunehmen, sozusagen von Schwatzbase zu Schwatzbase, von Deppet-Grün zu Islamgrün-Deppet, von Islamophobie-Opfer-Täter-Lamm zu Islamismus-Kakophonie-Schamlosigkeit oder halt von Bock zu Bock, von Kültüri-Kotzbrocken zu Islam-ist-Frieden-Latrine und/oder retour, wie auch immer, nur halt das ranzige Zeug endlich unter irgendeine Haube gebracht, bevor es politisch fremdgeht mit mutwillig triebhaften „Anschuldigungen“ oder so, alles aus rein sexueller Frustration bloß. Ein echter islamischer Mann süprt sowas im Urin. (In ihrem natürlich) Wer da aber wenn nimmt, ist noch nicht abgemacht Kalifats- und Feminats-mäßig. Diese Art Feminismus das Kalifat oder das Kalifat diese seine Empörungs-Feminate, rein persönlich versteht sich. Denn noch nie hatte sie einen Kerl dermaßen moralisch nackisch und in so großer Not vor ihrer Nudel, um ihn gegebenfalls über Kimme und Korn zu ziehen, für das Zäheste was es in ihrem Reich eben gibt: die Unschuld also solche. Notgeilheit auf Chemiewaffen kann eben nur an Betroffenheits-Notgeilheit geheilt und geläutert dann werden.

    Ja, nicht umsonst ist ihr die ganz Unschuld in die Gosch gewandert, vor Entbehrung und Enthaltsamkeit wider willen, ein ewiges Ramadan-Wunder irgendwie, diese goody goody Fatima und ihr Hymen. Das Ding ist geradezu unkaputt-bar: „Wollt Ihr meinen Totalen Frieden!“ Ein Angebot , das selbst ein Erdogan nicht mehr ausschlagen kann. Fatima, die Niemals-errötende-Jungfer, was, bitteschön, sind dagegen Kamikaze? Bestenfalls Rizinusöl zum abführn gegn Hämorrhoiden, aber doch keine C-Waffen, keine Claudinen dieses C-C-Calibers. Los, Erdogan, schanghai sie dir, mit Haut und Haaren, und alles was sonst noch dran ist, für ewig und immer! Natürlich darfst du sie auch rasieren, wo, wann , wie und sooft du willst. Hauptsache sie trägt in der Offentlichkeit dann den Ganzkörperschleier.

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